Book up my bike

Da war noch ein Beitrag zum Teilen. Bitte einmal einstimmen auf die Liebe zum Drahtesel …

… und dann bei der Stadtbücherei im Blog bewundern, wie die Kombination aus Fahrrad und altem Buch aussieht. Hach!

über Book up! Nr. 20 – Fahrrad

Und wenn ihr gerade da seid, schaut euch doch auch gleich noch den Alices Besuch aus dem Wunderland an, wir haben gerade eine wahnsinnig kreative Azubine in der Bücherei, und ich bin richtig stolz. :)

Advertisements

Ich weiß, was Herr Erdmann (und ich) gestern getan hat (haben)

Altes Jahr, etablierte Blogaktion: Wir machen 2017 mit bei 12 von 12!Was das ist? Jeden Monat am 12. sammelt Caro von „Draußen nur Kännchen“ Fotoserien: jeweils 12 Bilder vom Tag, gerne vom Alltag. Mal schauen, ob wir das ganze Jahr durchhalten. Auf jeden Fall gibt es jede Menge Einblick in den Alltag in der Stadtbücherei Bochum. Hallo, liebe […]

über 12 von 12 – November 2017 — Stadtbücherei Bochum

Pferde im Wasser – Runde 1

So, das ist jetzt der dritte Versuch, diesen Blogartikel erfolgreich zu schreiben, abzuspeichern und zu veröffentlichen, und allmählich habe ich keine Lust mehr. Grmpf.

Ich habe ein neues Projekt in die Rotation aufgenommen. „Splashing down“ heißt das Design im Original, und ich hatte ein Reihe Überlegungen angestellt, wie ich es denn nun hier nennen soll. Wenn es irgendwann fertig ist, wird es eine durch Wasser galoppierende Pferdeherde darstellen. Bislang sieht es so aus: DSCF1393 Ein galoppierendes Pferd und eine Andeutung von Wasser. Neben den Pferden AM Bach nun also Pferde IM Bach. Vielleicht auch am Strand, man weiß es nicht. Zumindest noch nicht. ;)

Die durchs Wasser galoppierenden Pferde sind auf jeden Fall schon mal deutlich gröber aufgepixelt als ihre am Wasser herumstehenden Artgenossen, dafür dürften sie aber auch deutlich schneller fertig sein. Kind 2 ist glücklich, dass es jetzt auch Pferde für die Wand bekommt, und ich hoffe schnell genug sticken zu können, damit beide Pferdebilder fertig sind, bevor die Pferdephase vorbei ist.

Also doch wieder eine gewachsene Rotationsliste. Die sieht in aktualisiert nun so aus:

  1. Klarinette (20)
  2. Tecklenburger Turney (16)
  3. Wrath (16)
  4. Erdbeeren (6)
  5. Pferde am Bach (5)
  6. Pferde im Wasser (1)
  7. ??? Freischuss???

Theoretisch ginge es jetzt wieder an die Klarinette. Praktisch möchte ich die Eisbären Anfang Dezember verschenken, und die sind noch zu weit entfernt von fertig, als dass ich sie nebenher sticken könnte. Also Pause für die Rotation, die Weihnachtswerkstatt ist eröffnet! :)

St. Martin – drei Tricks für die unkaputtbare Laterne

Schlagwörter

, , , ,

Seit acht Jahren laufen wir mittlerweile bei diversen Laternenumzügen an St. Martin mit, gerne zwei bis drei Umzüge in KiTa, Schule, Gemeinde … und jedes Jahr wieder kämpfen Mutter und Kind gemeinsam gegen die Widrigkeiten von Herbst, Laternenstäben und Laternen an sich an.

Beim ersten Mal war ich nicht vorbereitet. Die Laterne fiel, ging an der Seite auf, die bald Dreijährige verstand nicht, was sie falsch gemacht hatte, und am Ende des Umzugs hatte ich keine Haarklammern mehr auf dem Kopf, die steckten an der Laterne, um das Ganze irgendwie zu retten. Dazu diese ewigen Wackelkontakte in der Lampe, die beim zweiten Umzug dann den Geist komplett aufgab.

Im Jahr darauf war ich besser vorbereitet: Ich hatte Tesafilm und Ersatzbatterien dabei. Es regnete. Durchsichtige Plastiktüten hatte ich zwar versucht zu sammeln, aber letztendlich war es dann doch wieder der matte Müllbeutel, der groß genug für die Laterne war. Schade um die Bastelarbeit und für die Kinder. :(

In den letzten Jahren haben wir alle Wetterlagen durchgemacht: Regen, Sturm, Frost, trocken nach zwei Wochen Regen (yeah für den Waldboden), sternenklar … alles dabei. Genau wie Laternenstäbe mit Wackelkontakt, fallende Laternen, nasse Laternen. Aber seit zwei Jahren nicht mehr! Nicht, weil wir nicht mehr laufen würden, sondern weil ich Lösungen gefunden habe!

Drei einfache Tricks für einen entspannten Martinszug:

  1. Ein Stückchen Tesafilm um den Haken am Laternenstab, wenn die Laterne eingehängt ist: Die fällt nicht mehr!
  2. Ein nicht-flackerndes LED-Teelicht vom Möbelschweden mit „Kaugummi-Kleber“ an den Boden der Laterne geklebt kann zwar von der Helligkeit nicht mithalten mit Super-LED-Blink-Fernlicht in drei Farben-selbstleuchtenden Laternenstäben, reicht aber für normale Ansprüche völlig aus. Die Teelichter vom Möbelschweden sind prima, weil sie an- und ausgemacht werden, indem man sie einmal auf den Kopf dreht. Nicht immer in die Laterne greifen müssen ist gut. :) Das ist sehr wichtig für Trick 3. Statt einem Plastik-Laternenstab mit Wackelkontakt braucht man jetzt einen für echte Kerzen, die sind normalerweise aus Holz, also auch noch nachhaltiger, günstiger in der Anschaffung und leichter, was bei langen Strecken durchaus auch wichtig werden kann.
  3. Schütze die Laterne wie einen Blumenstrauß: mit durchsichtiger Geschenkfolie! (Da geht er wieder hin, der Nachhaltigkeitsbonuspunkt.) Sieht deutlich besser aus als ein Müllbeutel oder eine Plastiktüte, ist regendicht und vor allem sieht man die Laterne immer noch richtig gut! Das kann man auch ohne Regenwetter gut tun, wenn die Laterne nach dem Umzug immer noch sauber sein soll. Denn ein Streifen Tesafilm schützt zwar vor dem Herunterfallen, aber nicht vor zweijährigen Trotzköpfen, die ihre Laterne wütend auf den Boden werfen. (Dagegen hilft eigentlich überhaupt nichts.)

„Boah, die Frau G.! Wir laufen hier alle mit Müllbeuteln rum, und sie macht wieder einen auf Supermama!“, sagte die Klassenlehrerin der Großen beim ersten Geschenkfolieneinsatz. Wenn das keine Adelung ist. ;)

Seit zwei Jahren sind wir im November jetzt tiefenentspannt unterwegs. Jetzt bräuchte es nur noch eine Lösung gegen den nassen Waldboden, wenn in Gummistiefeln die Füße immer schmerzen. Aber ich vermute, das wäre nun wirklich die Quadratur des Kreises – oder ist das vielleicht der richtige Einsatz für die ungeliebten Müllbeutel?!

Zwischendurch genäht 26 – Äpfel

Äpfel und Birnen soll man ja nicht vergleichen. Wenn man es doch macht, kommt man zu merkwürdigen Ergebnissen. Zum Beispiel: Birnen lassen sich einfacher nähen. Das hätte ich nicht gedacht. Äpfel sind doch eigentlich nur sozusagen rund? Zumindest annähernd. :) 

Vier Anläufe und ein Youtube-Video habe ich für die Äpfel gebraucht. Deswegen sind es dann auch nur drei geworden, bis der Nählustanfall vorbei war. Schon mal merken fürs nächste Mal – diese Anleitung nehmen: 

Wer kein totaler Nähanfänger ist, kann bei ca. 1:40 einsteigen. Das sollte ich mir auch merken. ;)

Pferde am Bach – Runde 5

Momentan habe ich einen Lauf. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass unser aktuelles Au-pair K. von den Kindern geliebt und entsprechend belagert wird und dabei auch noch wunderbar das entscheidende Bisschen Ordnung in der Wohnung aufrecht hält, das ich brauche, um mich wohlzufühlen, für das ich aber meistens keine Zeit finde. Momentan herrscht also Wohlfühlatmosphäre in den eigenen vier Wänden und gleichzeitig Verdrängungstaktik bzgl. kommender Ereignisse, die ich theoretisch jetzt in Ruhe vorbereiten könnte. Wenn ich nicht gerade das überwältigende Bedürfnis hätte, ein bisschen zu sticken … oder Birnen zu nähen?!

Den Steinen am Bach war es sehr recht. 20171006_100119.jpgZwei weitere Farben werden auf der ersten von vier Seiten (bzw. zwei Doppelseiten) nicht mehr auftauchen, und wie immer bin ich nach dem Abnehmen des Stickrahmens und dem Abstand nehmen überrascht, was ein paar Kreuzchen für einen Unterschied machen. Der Bach ist da, verschneite Steine und Wurzeln am Hang des Nordufers, und von rechts sieht man (nicht) das Pferd, das sich zum Trinken hinunter beugt und einen kleinen Schatten auf das Wasser wirft. Ich freue mich schon auf die nächste Begegnung!

  1. Klarinette (20)
  2. Tecklenburger Turney (16)
  3. Wrath (16)
  4. Patchworkdecke (13)
  5. Erdbeeren (6)
  6. Pferde am Bach (5)
  7. ??? Freischuss???

Und das war es mit dieser Rotationsrunde. Auf den Freischuss würde ich verzichten, da ich mich auf (fast) alle Projekte gleichermaßen freue. Aber wie immer nach einem Finale wird die Streichung jetzt aus der Liste gestrichen, und die wieder kleiner gewordene Liste ist diese:

  1. Klarinette (20)
  2. Tecklenburger Turney (16)
  3. Wrath (16)
  4. Erdbeeren (6)
  5. Pferde am Bach (5)
  6. ??? Freischuss???

Nur noch fünf Projekte. Kind 2 ist sehr dafür, dass ich ein sechstes aufnehme, weil sie nämlich auch unbedingt ein Pferdebild haben möchte, und ich hätte sogar noch eines, aber will ich das wirklich? Ich bin unschlüssig. Andererseits, was soll ich die Packung im Regal lassen? *grübel* Vielleicht wäre das ja doch was als Freischuss, ein neues Projekt …

Zwischendurch genäht 25 – Birnen

An einem Samstagnachmittag, als sich meine Kinder gerade darum stritten, wem die Stoffäpfel gehören (auf die richtige Lösung „Mama“ kam übrigens niemand) und ob das Holzpferd sie jetzt essen darf oder nicht, überkam es mich, und ich musste gerade ganz dringend mal wieder etwas aus „Nähen mit Stoffresten“ nähen. Und das, obwohl ich gerade kein Marina-Boos-Buch in der Hand hatte. (Ich habe übrigens eine Ankündigung des dritten Teils gesehen und freue mich schon sehr!)

Halbwegs passend zum Apfelstreit gab es eine große Ladung Stoffbirnen. (Foto natürlich erst abends, als die Kinder und das Tageslicht alle im Bett waren.)

DSCF1381 Zufällig sind die genähten Birnen genau so groß wie die gehäkelten. Passt!

In zehn Jahren darf ich das Obst dann vielleicht irgendwann mal als Dekoration verwenden, bislang fällt es eindeutig in die Kategorie Spielzeug. Immerhin habe ich so schon wieder etwas für die Patenkinder zu Weihnachten. :)

Wer genau hinschaut, kann erkennen, dass ich mich mal wieder nicht an die Vorlage gehalten habe. Ich hatte noch einen Rest dunkelbraunen Pfeifenputzer, also haben ein paar der Birnen Stiele bekommen. Theoretisch könnte man sie daran sogar an einem kahlen Ast aufhängen.

Ich glaube, ich muss noch eine Runde zwischendurch nähen. Rote Äpfel.

Erdbeeren – Runde 6

Grün, grün, grün sind alle meine Blätter. *sing* Zumindest noch, solange die Erdbeere gesund und der Herbst noch nicht so weit fortgeschritten ist. Die Erdbeerpflanzen der Töchter tragen sogar noch Früchte, auch wenn wir das Rennen um die reifen Beeren regelmäßig gegen irgendwelche Vögel oder Nagetiere verlieren.

Meine gestickten Erdbeeren weisen diesmal keine neuen Früchte auf. Nur mehr Blatt. :)

Vorher sah es so aus: DSCF1292 Und der aktuelle, aktuell auch mal wieder ungebügelte  und mit Blitz bei Zimmerbeleuchtung fotografierte Stand ist dieser: dscf1376.jpg Ich habe übrigens einen ziemlich üblen Farbendreher eingebaut, aber es könnte sein, dass es nachher nicht auffällt. ;) Ich werde es erst mal aussitzen und schauen, wie sich das Blatt entwickelt. Zwei Grüntöne stimmen so eigentlich nicht. Das ist der Nachteil an Stickpackungen, immer diese Sorge, ob das mitgelieferte Garn wohl reichen wird? Große Korrekturen möchte man da eigentlich nicht vornehmen müssen. Immerhin ist es diesmal Anchor-Garn, das ist mein übliches, insofern könnte ich hoffentlich ausgleichen, ohne die moldawische Firma anzuschreiben, von der dieses Design stammt.

Als ich meinem Mann ganz begeistert mein Werk zeigte, sagte der übrigens: „Ich wünschte, du würdest Wrath weiter sticken, das ist viel spektakulärer.“ Mag sein, trotzdem gefallen mir die Erdbeeren sehr. Wie eigentlich alle meine Projekte in der Rotation.

A propos Rotation. Wenn ich mich richtig erinnere, geht es jetzt wieder an den zugefrorenen Bach:

  1. Klarinette (20)
  2. Tecklenburger Turney (16)
  3. Wrath (16)
  4. Patchworkdecke (13)
  5. Erdbeeren (6)
  6. Pferde am Bach (4)
  7. ??? Freischuss???

Nur noch fünf Projekte auf der Liste. Finde ich aber gar nicht schlimm momentan.

Zwischendurch upgecyclet – ein Setzkasten

Schlagwörter

,

Wie viele Leben hat eigentlich ein Setzkasten?

Mindestens drei.

Ich hatte vor Jahren meinem Mann einen Setzkasten für seine Lego-Sammelfigürchen (als diese Überraschungstütchen damals aufkamen) gebraucht gekauft und geweißelt. Das fand er erstmal toll und nutzte ihn fleißig – bis wir vor mittlerweile über vier Jahren in unsere aktuelle Wohnung umzogen. Danach hat der Setzkasten es dann nicht mehr bis an die Wand geschafft. Er schlummerte in einer Ecke, wo ich ihn kürzlich wieder fand. Zum Glück genau in dem Zeitraum, als ich mir aus der Bücherei das Buch „Reloved : die besten Upcycling-Ideen für ein buntes Zuhause“ (externer Link) ausgeliehen hatte. Darin enthalten die Idee, wie man aus einem alten Setzkasten einen Schmuckkasten basteln kann.

Genau das habe ich dann auch gemacht.

Die Töchter und ich sind gerade alle auf dem Wickelarmband-Trip, und da die Mädchen meine Sachen immer viel schöner finden als ihre eigenen, während ich mir durchaus auch mal das rosa Armband leihen würde, und da wir sowieso immer ein Problem mit dem Ordnung halten haben, habe ich beschlossen, dass wir unseren Modeschmuck zusammen werfen.

Momentan sind die Mädchen begeistert, welche Möglichkeiten ihnen jetzt alle offen stünden; und ich bin zufrieden, dass sie jetzt (hoffentlich) nicht mehr heimlich in meine Schubladen greifen. Der echte Schmuck hängt natürlich weiterhin nicht offen in der Wohnung herum. :)