Pferde am Bach – Runde 13

Kaum setzt sich das neue Jahr in Bewegung, fühle ich mich schon fast wieder überrollt. Von Neujahrsempfängen, die mein „neuer“ Chor offenbar traditionell veranstaltet, mehr Veranstaltungen für Schüler (bzw. SuS, wie die Klassenlehrerin am Gymnasium es in ihren Elternbriefen immer ausdrückt („Die Geister, die ich rief“, sagt die Kollegin dazu, und sie hat ja Recht. Das kommt davon, wenn man jahrelang die Schulen von mehr Kooperation zu überzeugen versucht.)), mehr … Gedöns. Vor Wut zerrissene Mathehefte reparieren, PUKs fürs Kinderhändi finden, Lego auseinanderfummeln, zusammendrücken oder aufheben, damit niemand drauf tritt (seit Weihnachten in der ganzen Wohnung, bei uns ist Legophase), Kinder überreden, sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten oder Instrumente zu üben, der ganz normale Wahnsinn. Gedöns halt. Und schon sind zwei Wochen um, in denen ich nicht gestickt habe. Da hilft dann nur noch Verweigerung, abends nicht noch Knöpfe annähen oder gelöste Gummibänder wieder in Hosen einziehen, stattdessen ab auf die Couch, Hörbuch an, sticken. Der nächste Tag beinhaltet dann neben den ganzen neu anfallenden Tätigkeiten auch noch die unerledigten vom Vortag, aber das ist. dann. halt. so. So stehle ich mir meine Stickzeit minutenweise zusammen, und irgendwann sind zehn Stunden dann doch um.

Vorher (im September 2019) sahen die „Pferde am Bach“ so aus:20190921_093644.jpgUnd das ist der aktuelle Stand nach insgesamt 130 Stunden Projektzeit: wp-1578838693487.jpgDas rechte Bachufer ist bald fertig, unten rechts die Ecke jetzt komplett gefüllt. wp-1578838693283.jpgDie nach Runde 12 verdrückten Kreuzchen haben sich wieder zurecht gerückt bzw. sind jetzt andere betroffen, ich bin da sehr optimistisch, dass Bügeln (nähme man sich die Zeit) noch vorhandene Drückeberger wieder in Reih und Glied drücken wird. ;) Drei Pferdebeine beginnen sich zu manifestieren, damit auch die erste Spur des zweiten Pferds. Ich fürchte allerdings, auch nächste Runde wird es überwiegend noch in diversen Blautönen um Schnee gehen.

In der Rotation geht es auch im nächsten Projekt erstmal weiter um Pferde:

1. Klarinette (28)
2. Tecklenburger Turney (22)
3. Wrath (24)
4. Pferde am Bach (13)
5. Pferde im Wasser (8)
6. Twelve days of christmas (4)

Anderthalb Pferde fehlen noch und ein Schwung Wasser. Allzu lange wird das nicht mehr dauern – vorausgesetzt, ich komme zum Sticken. ;)

I fly wherever I want to

I fly wherever I want to – so heißt das Stickbild in der Reisetasche offiziell. Fliegendes Schaf, so wird es von den Kindern genannt. Und der Kleine hatte ganz schnell beschlossen, dass es für ihn sein soll. Gerne. :)

Den Namen der Firma, von der ich die Stickpackung habe, kann ich leider nicht nennen, da ich kein Russisch kann, weder lesen noch verstehen. Das fliegende Schäfchen war ein Spontankauf auf der Creativa 2019. Jetzt muss ich noch einen passenden Rahmen finden, und dann kann das Schaf Richtung Kinderzimmer fliegen, um dem Kleinen Gesellschaft zu leisten, der die Aussage „I fly whereever I want to“ sofort unterschreiben würde. :D

Als Nächstes wandert ein weiteres Schäfchen in die Reisetasche, die Mittlere hat es ausgesucht. Allerdings wahrscheinlich eher nicht für ihr Kinderzimmer, das wäre ihr dann doch zu kindlich…

Mein 2019

Mein 2019

Ein kurzer Jahresrückblick anhand der Fragen, die ich mir seit 2014 jedes Jahr stelle. Dieses Jahr haben sich einige Antworten nicht groß verändert im Vergleich zu 2018, offenbar bin ich gut in meinem Leben angekommen.

Dieses Jahr bin ich 39 Jahre alt geworden.

Meine absolute Lieblingsbeschäftigung war stolz auf meine Kinder sein. Mich verquatschen. :D

Dieses Jahr habe ich kennengelernt: Eltern, Kinder, zukünftige neue Nachbarn. Einen zweiten Chor. Neue Kooperationspartner für die Bücherei und ein gutes Dutzend Bilbiothekarinnen, die ich hoffentlich noch sehr viel besser kennenlernen werde. Und eine neue Kollegin, die ich eigentlich schon ganz lange kenne, als neue Kollegin in meiner Zweigstelle. Fühlt sich an wie ein Hauptgewinn im Lotto. :)

Das habe ich mir gegönnt: Ein bisschen mehr Garten, einfach mal Nein zu Terminen zu sagen, Begeisterung, auch wenn sie Arbeit verursacht und Zeit kostet. Einen Besuch auf der Creativa.

Viel zu oft habe ich: Meine Gelassenheit verloren. Ich möchte doch gar nicht laut werden!

Vom Leben gelernt: Die ganze Arbeit zahlt sich eben doch aus. Dauert nur manchmal etwas länger.

Ich habe zum ersten Mal: ein Crankie gesehen. Manche erste Dinge zum letzten Mal gemacht, wie die Anmeldung eines Kindes an der Grundschule. Ein Krimidinner ausgerichtet.

Ereignis des Jahres: Die Erstkommunion der Mittleren. Ein echter Familienurlaub an der Nordsee, das tat auch mal gut. Und das zwanzigjährige Abijubiläum!

Mein größter Fehler:  Mich weiterhin in den täglichen Kleinkämpfen mit den Kindern von Hausaufgaben bis Pünktlichkeit aufzureiben. (unverändert)

Meine beste Entscheidung: Mich beim Zertifikatskurs „Fit für die Zukunft“ anzumelden. Zum Abitreffen zu gehen.

Die größte Veränderung: Alltag wieder ohne Au-pair. Und mein Team in der Bücherei hat sich zu einem echten Team entwickelt. In der Bücherei wird sich nächstes Jahr vermutlich/hoffentlich noch einiges verändern, wir sind auf einem guten Weg. Und für die Familie stehen nächstes Jahr auch wieder einige Veränderungen an. 2019 war ein Jahr zum Durchschnaufen, so im Rückblick, auch wenn sich das nicht immer so anfühlte.

Besuchte Orte: Die Nordsee, sonst war nichts Neues dabei (glaube ich).

Das Jahr war (zum Ankreuzen):
[x] anstrengend [] das beste Jahr bisher [] enttäuschend
[x]durchwachsen [] langweilig [] aufregend
[] wunderbar [x] lebhaft [x] stressig
[] das schlimmste bisher [] alles neu [] emotional
[x] erfolgreich [] ereignisreich [] ruhig
[] nicht erwähnenswert

Dieses Jahr auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 10 (super): 6

Meine Wünsche für das nächste Jahr: Mehr Gelassenheit, Gesundheit für die ganze Familie. Und viel Spaß in der (neuen) Schule für alle meine Kinder!

Meine Vorsätze für das nächste Jahr: Meine Kinder mehr unterstützen (auf ihrem Weg zu mehr Selbständigkeit ;) und dabei nicht vergessen, dass ich auch nur ein Mensch bin.

Alle meine UFOs 2019

2019 ist um, und wie jedes Jahr werfe ich einen kurzen Blick auf das, was ich geschafft habe bzw. nicht geschafft habe. Was ist eigentlich nicht fertig geworden? Wie haben sich meine UFOs (Unfertigen Objekte) in einem Jahr gemacht?

Dafür erst mal das Bild aus 2018. Hier ist der Stand vor 2019: 20181231_165242.jpgIch fürchte, 2018 war der Service besser, da gab es gebügelte Stickbilder. Und 2019 genau ein Finale aus der UFO-Serie: Sterntaler (unten Mitte) ist fertig geworden. Und zwei weitere Projekte aus der Reisetasche, die in diesem Überblick gar nicht auftauchen. Ein Jahr später sieht es so aus: wp-1577832570053.jpgVon links ausgehend im Uhrzeigersinn:

  • Die Tecklenburger Turney hatte rückenbedingt ein paar Aussetzer und ist daher nicht viel weiter gekommen. Auf dem Weg durchs Jahr hat der erste Ritter seinen Helm eingebüßt, abe viel Farbe gewonnen.
  • Wrath ist gewachsen, fast zwei Seiten bin ich weiter. Mit viel Glück schaffe ich 2020 ganz vielleicht die zweite Reihe Vorlage. Auf jeden Fall wird die zornige Lady bis Ende nächsten Jahres ein Gesicht und eine Schulterpartie haben. :) Weiterhin eines meiner Lieblingsprojekte.
  • Twelve days of Christmas habe ich 2019 neu in die Rotation aufgenommen, dafür ist es schon gut gewachsen.
  • Die Pferde im Wasser (splashing down horses) sind so zahlreich geworden, dass sie nicht mehr ordentlich aufs Foto passen. Die werden 2020 vermutlich fertig werden, zwei Runden fehlen wahrscheinlich noch, das sollte zu schaffen sein. Überhaupt muss ich mir bald eine neue Fototechnik überlegen, um die Großprojekte überhaupt noch alle gemeinsam fotografieren zu können. ;)
  • Die Pferde am Bach (frosty morning) könnten rein theoretisch auch fertig werden, oder so gerade nicht, da müsste ich gut voran kommen. Ich tippe auf eher nicht, da die Pferdekörper noch fehlen, und die sind doch komplexer als der Hintergrund. Entsprechend benötigen sie auch mehr Zeit als ein im Nebel verschwimmender Waldstreifen im Hintergrund und halbem Kreuzstich.
  • Last but not least die Klarinette. Auch hier sind gut zwei Seiten dazu gekommen, und ich stecke mitten in Reihe 3 von 4. Fünf bis sechs Jahre wird sie mich vermutlich noch begleiten. Und vermutlich noch lange meine Favoritin im Rotationsreigen bleiben.

Eigentlich ist kein ungeliebtes UFO mehr dabei. Die Turney ist eine ganz andere Herausforderung als die klassischen Kreuzstichbilder nach festen Vorlagen, und ich freue mich selten auf sie. Wenn ich aber einmal angefangen habe, mache ich auch dieses Projekt jedes Mal sehr gerne. Wrath wächst so langsam, dass ich mir immer noch nicht sicher bin, ob sie jemals fertig werden wird – aber dieses Jahr ist sie so deutlich im Motiv selber (und nicht nur im Hintergrund) gewachsen, dass ich auch daran sehr viel Freude habe und ein bisschen mehr Hoffnung, dass ich sie irgendwann tatsächlich vollenden könnte. Zwischendurch ein paar kleinere Projekte sind toll, damit man das Finale-Gefühl nicht ganz verliert. Es liegen auch noch ein paar kleiner Projekte in der Schublade und warten darauf, dass ich sie aufnehme in die Rotation oder in die Reisetasche.

Guter Vorsatz für 2020: Es werden keine weiteren Vorlagen gekauft. Kein Besuch auf der Creativa! Ich möchte nicht an den Punkt gelangen, wo ich nicht nur zu viele UFOs, sondern zu viele NBOs (nicht begonnene Objekte) habe. Ganz billig sind die Stickpackungen schließlich nicht – wobei, wie die beste M. der Welt immer sagt: Wenn man gegenrechnet, wie lange man mit einer Packung beschäftigt ist, sind sie deutlich günstiger als Filme oder Bücher. ;)

In diesem Sinne: Auf ein erfolgreiches, erfülltes Handarbeitsjahr 2020 – auch bei euch!

Wrath – Runde 24

Es hat fast einen ganzen Dezember gedauert, zehn Stunden zu sticken. Neben den üblichen Adventsverrichtungen und -terminen lag das hauptsächlich daran, dass wir einen hartnäckigen Virus in der Familie durchgereicht haben, und bei drei Kindern dauert das ein bisschen länger. Zumal einige Familienmitglieder es nicht bei einer Krankheitsrunde belassen haben. Man kann Fieber und Magen-Darm auch gut trennen und zweimal hintereinander krank werden … aber egal. Kurz vor Weihnachten bin ich dann nicht auf den Münsteraner Weihnachtsball gefahren, sondern magen-darm-geplagt das Wochenende auf dem Sofa geblieben. Und habe gestickt, gestickt, gestickt. So hat alles sein Gutes.

wp-1577615834480.jpg

Ich hätte gerne noch etwas länger Wrath gestickt, der Lady einen Mund, eine Kinnpartie und einen Hals gegönnt. Aber zehn Stunden sind zehn Stunden. Die nächste Rotationsrunde kommt bestimmt!

Ist sie nicht wunderschön?

Wie geht es jetzt weiter? Über Weihnachten erst mal mit der Reisetasche, die (Spoiler) übrigens auch wieder neu befüllt werden muss, das zeige ich dann in den nächsten Tagen. Und in der Rotation?

1. Klarinette (29)
2. Tecklenburger Turney (22)
3. Wrath (24)
4. Pferde am Bach (12)
5. Pferde im Wasser (8)
6. Twelve days of christmas (4)

Winterlandschaft mit Pferden. Auch wunderschön. ;)

Tecklenburger Turney – Runde 22

Die Turney hat aufgrund des großen Stickrahmens und der Haltung, die mir beim Sticken dadurch aufgezwungen wird, eine lange Pause gehabt. Aber jetzt! Ich bin zwar zu müde, um kreativ zu sein, da immer noch gesundheitlich angeschlagen, aber sehr viel Kreativität war bei der Turney diesmal auch nicht gefragt. Nur ein bisschen. ;)

So sah die Turney Anfang des Jahres aus: 20190318_075036.jpg

Und so sieht die Turney jetzt aus: 20191121_122153.jpgKreativ musste ich nur am Faltenwurf sein und bei der Frage, was die Falten mit dem Wappen machen. Verzerren, klar, aber das wollte auch erst einmal umgesetzt sein. Jetzt fehlt nur noch ein Stück Wappenrock des Ritters, ich bin mir noch nicht so sicher, wie der aussehen wird. Aber ich habe ja auch noch ein bisschen Zeit, um darüber nachzudenken, so langsam, wie es bei mir momentan wieder vorangeht.

Und jetzt?

1. Klarinette (28)
2. Tecklenburger Turney (22)
3. Wrath (23)
4. Pferde am Bach (12)
5. Pferde im Wasser (8)
6. Twelve days of christmas (4)

 

Klarinette – Runde 29

Ich bin krank, irgendein blöder Infekt, der sich seit über zwei Wochen hartnäckig an mir festklammert und mich auslaugt. Jetzt sitze ich den ganzen Tag zu Hause und komme trotzdem nicht zum Sticken, weil ich einfach so müde bin, die Energie reicht für nichts, die ersten zehn Tage nicht mal zum Lesen, geschweige denn zum Handarbeiten. Wäh.

Für die Klarinette hatte ich ja vor einigen Wochen Stickgarn bestellt, dann brav in meine Vorratsgläser einsortiert, und als ich es jetzt brauchte, war das Glas plötzlich weg. Steht einfach nicht mehr im Regal. Habe ich daraus irgendwas gebraucht? Ein verstelltes Glas Stickgarn, das ist noch schlimmer als ein verstelltes Buch in der Bücherei, hier ist der Kreis der Verdächtigen viel kleiner, und ich WEIß eigentlich, wo ich meinen Kram habe. Untypisch, das. Und sehr, sehr ärgerlich, ist ja nicht so, als ob das Stickgarn nichts kostet. Letztendlich habe ich das benötigte Garn neu bestellt, in der Hoffnung, dass das Glas auftaucht, sobald es nicht mehr gebraucht wird, man kennt das ja, aber leider hat es nicht funktioniert.

Es ging also langsam voran in der Rotation. So sah die Klarinette vorher aus:

Und das ist der aktuelle Stand – immerhin mit einem lange erwarteten Seitenfinale!

Der Fortschritt ist gar nicht so schlecht, ich bin jetzt deutlich in der zweiten Hälfte angekommen, und auf Seite 1 in Reihe 3 fehlen „nur noch“ die Noten.

Und jetzt?

1. Klarinette (29)
2. Tecklenburger Turney (21)
3. Wrath (23)
4. Pferde am Bach (12)
5. Pferde im Wasser (8)
6. Twelve days of christmas (4)

Es ist (endlich?) wieder Zeit für die Turney. Mein Rücken ist soweit fit (wenn ich nicht gerade tagelang im Bett liege), und vielleicht wird der erste Ritter ja fertig?

Noch eine Pinnwand

Demnächst ist wieder Ruhrball. Auch dieses Jahr bemühen wir uns, eine schöne Tombola voller Schafe und Schottlandmotive zusammenzustellen, damit wir die Musiker davon bezahlen können. :)

Ich habe einmal meinen Fundus durchsucht und einen alten Bilderrahmen, blauen Stoff, weißes Geschenkband und Schafknöpfe aus Kleinkindtagen gefunden. Dazu dann möglichst dicke Vliesline, Tacker und Heißkleber, und schon ist eine thematisch passende Pinnwand fertig. Schade, dass ich nicht mehr alte Bilderrahmen habe!

Zwischendurch genäht 27 – Gürteltasche

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Dieses Zwischendurchprojekt habe ich eine ganze Weile vor mir hergeschoben, von Anfang September bis Ende Oktober. *hüstel* Und dann hat es mich immerhin einen Nachmittag und halben Abend gekostet, weil ich es auf jeden Fall schön machen wollte.

Die bezaubernde B. hatte sich zum Geburtstag (Anfang September) ein dezentes und kleines Gürteltäschchen gewünscht, gerade groß genug für einen Schlüssel und ein Taschentuch und nichts knalliges. 20191017_182226.jpg Zusammen mit der besten M. der Welt war ich Stoff einkaufen, so ganz schlicht und einfarbig wollten und konnten wir dann doch nicht. ;) Und der Gürtel selber ist im Gegensatz zu den bisherigen Gürteltaschen auch nicht aus Gurtband gemacht worden, sondern aus Baumwollstoff, aufgebügelt auf dünne Vlieseline und einseitig eingefasst mit schwarzem Schrägband. Das Innenfutter des Täschchens (wieder so ein Verzweiflungswort für Fremdsprachler) ist aus dem gleichen Stoff, davon gibt es aber kein Foto, da das Täschchen wirklich klein ist.

Auch der Verschluss ist diesmal ein bisschen schöner als bei den bisherigen Gürteltaschen: 20191017_182251.jpgDas Fotomodell ist übrigens meine große Tochter, bald 12 Jahre alt und mit einer Gürteltasche um plötzlich mit einem Hauch von Hüfte versehen. Huch! Wann ist das passiert? Aber vielleicht habe ich ja Glück und es liegt nur an dem etwas bauschigen Rock, und mein großes Kind bleibt doch noch ein paar Tage klein. (Nein, tut sie nicht, ich weiß.) Wo ist die Zeit nur hin?

B. hat sich auf jeden Fall gefreut, und die Nähmaschine auch, dass sie endlich mal wieder genutzt wurde. Anschließend habe ich dann die Herbstferien genutzt, um die große Spitzdeckchendecke weiter zu vergrößern, die damit jetzt auch ihre endgültige Größe erreicht hat. Und der Reparaturenkorb ist endlich mal wieder leer. Wobei ich da feststelle, Reparaturen einfach mal ein halbes Jahr liegen lassen, danach kann man die Hälfte in Ruhe entsorgen, weil die Kinder eh nicht mehr reinpassen. Auch eine Taktik. :D

Sterntaler – Finale

Es waren mehr als zehn Stunden, deutlich, aber das war mir ehrlich gesagt egal. Die letzten Meter vor dem Ziel sind meistens die frustrierendsten, und ich wollte das Finale für Sterntaler nicht mehr unnötig in die Länge ziehen. Hier ist es:

Das Bild wirkt so merkwürdig verzogen, weil ich nach der Fertigstellung der Stickerei ganz dringend prokrastinieren musste und die bereits aufgebaute Nähmaschine fü irgendetwas nutzen, was nicht allmählich genäht werden wollte. Deswegen hat sich Sterntaler schneller in ein Kissen verwandelt, als mein Kopf „Nachherfoto“ denken konnte. Jetzt blogge ich schon seit 8 Jahren, WordPress hat mir gerade erst zm Jahrestag gratuliert, und schaffe es immer noch nicht, oft genug an Fotos zu denken. Vermutlich werde ich das auch nicht mehr lernen.

Sehr spontan beschlossen: Die grünen Streifen, ursprünglich zur Zierde des Geschirrtuchs gedacht, das der Stoff mal war, bleiben sichtbar. Die rahmen auch das Bild schön ein, warum also nicht? Um die Proportionen für ein Kissen schön hinzubekommen, musste außerdem oben und unten ein Streifen des cremefarbenen Mikrofaserstoffs angefügt werden, den ich auch für die Rückseite verwendet habe. Wie immer. ;)

Auf der Damenbank hat sich Sterntaler sehr gut ins Gesamtbild eingeingefügt:

Ich freu mich. :)

Und weil das keinen eigenen Blogpost lohnt: Die herbstliche Fensterdeko 2019 besteht aus den Resten des Vorjahres plus einigen Puschelhexen:

Wie immer lassen sich im Fenster hängende Sachen schlecht fotografieren: Tagsüber ist immer Gegenlicht, und abends braucht man Blitzlicht. Dafür habe ich noch keine Lösung gefunden. Ideen, anyone?

Die beiden langen Äste (ja, nur eins im Bild) hängen nun schon seit einem Jahr in den Küchenfenstern und begeistern mich immer noch. :)