Turney – Runde 15

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Kaum ist draußen ein Sonnenstrahl zu sehen, zieht es uns vor die Tür. Ein eigener Gartenbeitrag wird folgen, denn es hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Ansonsten hatte der Mai neben einigen Sonnentagen (kein Handarbeiten) viele lange Arbeitstage zu bieten, überhaupt viel Arbeit, viel Chorgesinge, Herzengesammel (es sieht übrigens ziemlich gut aus für uns, herzlichen Dank an alle, die für uns abgestimmt haben!), Ehrenamtliches hier, Engagement da … ich liebe alles, was ich tue. Aber momentan wäre es besser, wenn es weniger wäre. Gestern war ich bei der Verabschiedung einer Kindergartenleiterin, die auf die Frage, ob sie denn Pläne habe, antwortete: „Einfach Zeit haben.“ Und dann sah sie mich sehr ernst an und ergänzte: „Aber wem sage ich das?“

Nun ja, irgendwo zwischendurch habe ich immerhin in knapp einem Monat zehn Stunden Zeit für den Gobelin gefunden. Vorher sah er so aus: dscf1036Und der recht spektakulär für einen unspektakulären Hintergrund wirkende aktuelle Stand ist dieser: 20170520_220351Was daran so besonders ist? Das Ende ist in Sicht!

Der Hintergrund ist zwar noch entfernt von fertig, aber ich schätze, in zwei Runden ist das geschafft, und dann wird es endlich bunt, wenn es an die Gewänder, Wappen, Herren, Damen und Pferde geht. Ich bin sehr gespannt, wie es wirken wird, :)

Jetzt aber endlich wieder Wohlfühlhandarbeit Kreuzstich. Was sagt die Rotation?

  1. Klarinette (18)
  2. Tecklenburger Turney (15)
  3. Wrath (14)
  4. Patchworkdecke (11)
  5. Erdbeeren (4)
  6. Pferde am Bach (3)
  7. ??? Freischuss???

Weiter geht es mit dem nächsten Mammutprojekt, das noch deutlich mehr Hintergrund braucht als die Turney. Wrath, die zornige Lady in red, wartet auf Blitze und Schwärze. See you soon (hopefully)!

Der Garten Anfang Mai 2017

Im April habe ich keine Bilder im Garten gemacht, dafür käme der Artikel jetzt auch deutlich zu spät, und ich gebe zu, auch Anfang Mai haben wir eigentlich nicht mehr, aber die Bilder sind halt dann entstanden. DSCF1245 Das Wunder der blühenden Clematis ist mittlerweile deutlich beeindruckender. :) Meinen geliebten Rankpflanzen am Treppengeländer hatte ich ja gar nicht zugetraut, bei unseren miesen Lichtverhältnissen zu blühen, dazu gab es in den letzten Wochen auch sehr wenig Sonne und viel zu viele trübe Tage. Aber siehe da, die Clematis blüht. Immerhin macht das Geißblatt keine Anstalten.

Ich habe festgestellt, dass letztes Jahr gartentechnisch schon sehr lange her ist. Was waren wir damals fleißig! Und natürlich habe ich beim Fotografieren nicht aufgepasst und habe nicht dieselben Perspektiven gewählt wie damals. Direkte Fotovergleiche gibt es also leider nicht – aber fast!

Neue Pflanzsteinreihe 2016, inklusive zweiter Reihe voll bepflanzt und blühend 2017. Mit Primeln von der Büchereiwiedereröffnungsfeier (Deutsch sein schöne Sprache :) und Nelken als Überbleibsel der Erstkommunion. Ob die sich noch einmal zur Blüte aufraffen können, wenn sie denn überleben, darüber mag ich gerade keine Wette abschließen. Der überlebende (große) Rhododendron macht übrigens noch keine Anstalten zu blühen. Der letztes Jahr im Mai von den Kindern gesetzte kleine Rhododendron ist das erste Opfer des Gartens, er hat 2016 nicht überlebt. Schade. Ich werde mit den Kindern wohl noch mal einen setzen müssen.

dscf0371 2016

DSCF1249 2017

Der zweite zu beklagende Tote ist der große, üppige Farn, dem sowieso niemand große Überlebenschancen eingeräumt hatte. Trotzdem schade. Die meisten Primeln in den Pflanzsteinen leben zwar noch, kümmern seit der großen Schneckenattacke letzten Sommer aber vor sich hin und konnten sich noch nicht dazu durchringen, Blüten zu bilden. Momentan freue ich mich eher noch über ein drittes Blatt und hoffe einfach, dass sie sich wieder berappeln. Letztes Jahr war im Mai definitiv mehr Farbe. Aber dafür weniger Grün. ;) Ist es nicht bemerkenswert, wie flächendeckend der Wald hinter dem Zaun begrünt? Ich überlasse ihm gerne einen Teil der Arbeit auf meiner Seite des Zauns. Zu meiner großen Freude ist der Goldfelberich richtig angegangen und auf dem Vormarsch, hoffentlich noch lange in dem Tempo, das er momentan vorlegt. Ich möchte ja nicht ewig auf die braune Erde schauen müssen. :)

Unter der Treppe wächst es ebenfalls schon ganz schön üppig. dscf0426 2016

DSCF1246 2017

So sieht flächendeckend aus. Und ein ordentliches Vergleichsbild. :) Vielleicht sollte ich einfach noch mal eine Runde Storchschnabel vor den Waldrand setzen. Vor der Höhe würde das reichen, um den Garten optisch abzugrenzen, und vielleicht würde es dann was werden mit der schnellen flächendeckenden Begrünung. Zumindest bis 2018.

Zwischendurch genäht 23a – Gürteltasche

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Wie bereits angekündigt, ich habe den Hüfttaschen-Schnitt an mein Portemonnaie angepasst und mit ein bisschen mehr Vorwissen eine zweite Gürteltasche genäht. Sieht gleich gekonnte aus als die letzte.

Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Die Tasche ist sehr oft im Einsatz, und ich hoffe, dass sie lange, lange aushält. :)

Schenk uns deine Herzen (alle 5)

Ich habe mit mir gerungen, ob ich das wirklich hier auf dem Blog veröffentlichen soll, aber … nun ja, zwei meiner drei Kinder gehen momentan auf diese Grundschule (das dritte folgt in ein paar Jahren, wir haben da also noch länger was von), und der große Schulhof ist eine Schande, und die Stadt hat offenbar kein Geld für ein neues Klettergerüst. Daher müht sich jetzt der Förderverein um Förderung durch die Stadtwerke Bochum. Galeriebild.jpg

Hier geht es zu unserem Herzensprojekt.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr euch und mir maximal fünf Minuten schenkt, um meinen Kindern fünf Herzen für ein neues Klettergerüst zukommen zu lassen. (Registrieren lassen, Zertifizierungscode im Mailfach finden, Code eingeben und abstimmen)

Und ja, das geht auch als Nicht-Bochumer!!!

Danke! <3 <3 <3 <3 <3

Familienfeier

Wir hatten kürzlich Erstkommunion. Das war mit ein Grund, warum ich in letzter Zeit nicht zu viel gekommen bin, oder besser zu nicht viel Blogbarem. Auch eine Erstkommunion bietet nicht viel, was ich im Internet veröffentlichen würde … aber immerhin ein bisschen Tischdeko.

Leider hat unsere Floristin kein Vergissmeinnicht bekommen, deswegen konnte ich die Dekoration in Blau und Grün nicht konsequent durchziehen. Und auf die bei einzelnen Gästen aufgekommene Frage „Was haben denn Pferde mit Kommunion zu tun?“ gibt es natürlich nur eine richtige Antwort: Nichts. Aber sehr viel mit dem Kommunionkind. Soviel dazu. :)

Für die Einladungskarten und außerhalb unserer Wohnung haben wir statt Pferde dann Fische genommen (Wahl des Kommunionkinds). Mein Vater hat uns für die Haustür zwei Holzfische gebastelt, die auch zukünftig noch häufiger eingesetzt werden sollen. Das nächste Mal im Sommer bei einer Taufe. P1140455

Das Kommunionkleid hat meine Mutter genäht, die leider notwendige Strickjacke kam von der Kreativeule, die dafür von mir mal wieder einen Haufen Eulen gestickt bekommen hatte. Das war jetzt schon das zweite Mal, vor drei Jahren gab es schon mal einen Eulen-gegen-Jacke-Tausch. :) Aber Kommunionkleid ohne Kind drin ist doof, deshalb habe ich jetzt gerade ein Problem, das im Foto zu zeigen. Auf diesem Bild sieht man wenigstens die Jacke: P1140605Kleid und Jacke wurden und werden heiß geliebt, und die Große denkt lieber nicht darüber nach, dass sie dieses Kleid nie wieder wird tragen können. Hach. Ich glaube, ich denke auch lieber nicht darüber nach. Wann ist sie so groß geworden?

Klarinette – Runde 17 – 18

Die Klarinette legt dank Freischuss deutlich vor und hat trotz überwiegend „Kreuzchen hier, Kreuzchen da“-Anteilen gute Fortschritte gemacht. Vorher sah sie so aus: dscf0986

Und der aktuelle Stand ist dieser: DSCF1243 Wenn ich mir das so anschaue, kann ich mein eigenes Gefühl, nicht voranzukommen, nicht bestätigen. Das sieht doch eher aus wie fast eine Seite in gut 20 Stunden. Da ich nicht mitten im Abend das Projekt wechsle, passiert es schon mal, dass es ein bisschen mehr Zeit wird. :) Bei der Klarinette hätte ich am liebsten einfach weiter gemacht, die Seite noch fertig, oder wenigstens das Gestänge links. Aber gerade die silbernen Anteile an der Klarinette sind die, die am längsten dauern. DSCF1244 Viele Kreuzchen in vielen verschiedenen Farben für den wunderbaren 3D-Effekt. Ich liebe es. Also, den Effekt, nicht die ewigen Garnwechsel. ;)

Statt mehr Klarinette gibt es dank Rotation jetzt wieder eine Pflichtaufgabe.

  1. Klarinette (18)
  2. Tecklenburger Turney (14)
  3. Wrath (14)
  4. Patchworkdecke (11)
  5. Erdbeeren (4)
  6. Pferde am Bach (3)
  7. ??? Freischuss???

Nun ja. Immerhin braucht man bei der Turney nicht so sehr viel Aufmerksamkeit. Keine Zählerei. Und am besten sollte ich mich schnell dran setzen, damit es schnell wieder vorbei ist. :D

Mal eben schnell aufgehübscht

Kleinigkeiten, an denen man vorbei kommt und wo man sich denkt, das könnte man mal bloggen. Heute mit: einem Aktenordner.

Normalerweise ist „mal eben schnell“ (vermutlich nicht nur) bei mir eine Umschreibung für „hatte ich zwanzig Minuten für eingeplant, hat den halben Tag gedauert“. Dieser Ordner hat aber tatsächlich mal eben schnell in zwanzig Minuten (inklusive Tape suchen und hinterher aufräumen) eine Aufhübschung erfahren. DSCF1166 „Da capo“ heißt der Chor, dem ich vor zwei Monaten beigetreten bin und der sich schön familientauglich bzw. müttertauglich nur alle zwei Wochen trifft, um neue geistliche Lieder zu singen. Ein wunderbar lustiger Haufen Frauen, die gerne singen und mindestens so gerne lachen, die Chorleiterin mit der nötigen Geduld und eine Liedauswahl, die mir regelmäßig Ohrwürmer und Gänsehaut beschert. Seit bald zwei Wochen hält sich beispielsweise dieser Ohrwurm:

Den kleinen Anhänger, der am Ordner baumelt, habe ich vom Chor geschenkt bekommen, als ihnen klar wurde, dass sie mich nicht mehr los werden. :)

Ich bin zwar kein Papierbastler, aber auch bei mir haben sich diverse Tapes angesammelt. Zuletzt die Füchse, die ein kleiner Februar-Aufheller waren – genau wie der Chorbeitritt übrigens. Einige der angesammelten Tapes (die roten und grünen) verschönern jetzt den Noten-Ordner.

Zwischendurch genäht 23 – Hüfttasche

Früher nannte man das Bauchtasche, heute heißt es Hüfttasche oder etwas weniger körperteilbetont Gürteltasche. Wie auch immer man es nennt, so kann es aussehen, wenn man es selber näht: 20170411_104245Haben wollte ich so etwas ähnliches schon länger, da mein Portemonnaie handelsübliche Gürteltaschen gerne sprengt (zumindest die hübschen).

Stoffe, Kurzwaren und Schnitt für zwei Taschen konnte ich mir von zwei Geburtstagsgutscheinen gönnen, die meine Freundinnen offenbar am selben Tag direkt hintereinander bei Elsbeth & ich besorgt hatten. Sehr zum Vergnügen der Verkäuferin beim Einlösen. :) 20170411_104142

Das hier ist die erste von zwei Taschen. Die zweite werde ich schmaler, dafür tiefer anlegen. Mit der Anleitung bin ich leider nicht allzu gut klar gekommen … entweder nähe ich nicht gut genug, oder ich denke zuviel? Wann immer mir etwas merkwürdig in der zu nähenden Reihenfolge vorkam, endete es damit, dass ich die Naht wieder auftrennen durfte, um den mir von vornherein logischer vorkommenden Arbeitsschritt vorzuziehen bzw. einzuschieben. Die seitlichen Abschlüsse habe ich zuletzt ganz weggelassen, da ich keine Lust auf das dritte Mal trennen derselben Naht hatte. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob es an der Beschreibung oder an mir lag.

Das hier ist im Prinzip eine Probetasche, die ich dafür aber schon ganz gelungen finde. Ich freue mich schon auf die zweite Tasche, die dann etwas gekonnter genäht werden wird und hoffentlich auch etwas besser aussehen (die Zeit, ach je, die Zeit!). :) 20170411_104322

Ach so, bevor ich es vergesse: Die Gürteltasche verfügt über eine kleine Innentasche. Auch dabei werde ich mich im zweiten Anlauf nicht mehr an die vorgebenen Maße halten, sondern nach Bedarf eine Innentasche einnähen, die groß genug fürs Händi ist. Und vielleicht einen kleinen Karabinerhaken, um einen Schlüssel sicher verstauen zu können. (Habe ich mich schon darüber beschwert, dass ich mehr Zeit brauchen könnte?)

Alter Kram, neuer Türkranz

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Kürzlich fiel mir auf (sehr früh, dieses Jahr *hüstel*), dass es Zeit für die Frühlingsdeko wird. Ich schmückte den Jahreszeitenkranz in der Küche, ersetzte im Wohnzimmer Puschelhexen durch ein halbes Jahrhundert alte Hasenfigürchen und Holzeier und suchte dann nach einem Strang künstlicher Weidenkätzchen. „Da muss noch ein Karton im Keller sein“, dachte ich mir, und siehe da: vier Kartons mit der Aufschrift „Frühling und Ostern“ fanden sich im eigentlich sehr übersichtlichen Keller. Argh. Unter anderem dieser hier: DSCF1168

Vor Jahren habe ich mal eine Wundertüte im Bastelladen gekauft, die zig Schnüre mit Blumen, Schmetterlingen und Vögeln enthielt, Filzblüten an Wäscheklammern, Filz-Schmetterlinge in allen Größen und auch sonst noch sehr viele Dekorationsartikel in gelb und grün. Alle Jahre wieder frage ich mich seitdem, wohin mit all der Deko? Wir haben zwar eine große Wohnung, aber begraben unter Steh- oder besser Häng-rümchen muss ich sie nun auch nicht. Mit bastelnden Kindern im Haus wird es sowieso immer mehr Kram, von dem man sich nicht trennen möchte.

Dieses Jahr nun endlich die endgültige Lösung der Wohin-mit-der-Deko-Frage: Platz für einen neuen Türkranz ist immer. :) DSCF1169 Nicht der schönste Türkranz der Welt, fürchte ich (wobei ich schon viel Lob bekommen habe), aber er passt perfekt zu diesem unsäglichen Grünton unserer Wohnungstür. Ich habe schlicht sämtliche gelb-grün-weiße Filzdeko um den ebenfalls aus dem Fundus stammenden Holzkranz gewickelt, fertig. Und soviel ist sicher: das werde ich nicht wieder auseinander nehmen. ;)

Zwischendurch genäht 22 – Gürtel

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Die Blogbeiträge kommen jetzt in der falschen Reihenfolge, und Gürtel habe ich kürzlich schon mal genäht, aber vorenthalten möchte ich diesen speziellen auf keinen Fall: DSCF1180 Nicht ganz sauber an der Rundung abgesteppt, aber sonst ist der Fußballgürtel für die Fußballschwester fraglos großartig geworden. Die grüne Rückseite fand ich passend, grün ist schließlich auch eine klassische Fußball(rasen)farbe. Und wenn es mal dezenter zugehen soll auf Gürtelhöhe, geht es hoffentlich auch.

Der Kleine war sofort beleidigt, dass der Gürtel nicht für ihn war, aber es gibt noch genug Fußballstoff, um ihn auch noch glücklich zu machen. Auch wenn ich dabei eher an ein Kissen oder einen Turnbeutel denken würde als an noch einen Gürtel.