Klarinette – Runde 21

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Ein paar Tage zu Jahresbeginn, der Weihnachtsurlaub schon vorüber, die Kinder aber noch in Winterferien und insgesamt die Stimmung daheim sehr entspannt, und schon sind zehn Stunden an der Klarinette vorbei. Schade.

So sah die Klarinette vorher aus: DSCF1337Ein schöner, klarer Seitenschnitt, eine Klappe sozusagen fertig, die zweite in Arbeit. Und das ist der aktuelle Stand: DSCF1495Deutlich mehr Klarinette. :) Natürlich fuxt es, dass nicht mehr genug Zeit für die zwei Stiche am nächsten Loch war oder für den Rest Schwarz. Es kommt noch eine Menge Zählerei für die ganzen Klappen, die an der rechten Seite fehlen. Das wird noch Zeit kosten. DSCF1496Ich freue mich aber jetzt schon auf die nächste Begegnung. Und noch mehr freue ich mich auf den Blick des Rahmers, wenn ich irgendwann mit der westlichen Schwester bei ihm im Geschäft auftauschen werde, um die Klarinette rahmen zu lassen. Mich hat der Ehrgeiz gepackt – schade, dass dieses Projekt wieder in seine Kiste muss. Schön dagegen wird das für …

  1. Klarinette (21)
  2. Tecklenburger Turney (16)
  3. Wrath (16)
  4. Erdbeeren (6)
  5. Pferde am Bach (5)
  6. Pferde im Wasser (1)
  7. ??? Freischuss???

Die Turney. Na super. Da habe ich ja sooo viel Lust drauf!

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Das kann ich euch nicht zeigen

Mittendrin in der Vor-Nach- und Weihnachtszeit habe ich übrigens auch einiges kreatives und/oder mit diversen Nadeln gemacht, was ich euch nicht erzählt und gezeigt habe.

Drei Wichtelmäntel für Klassenweihnachtstheaterstück genäht zum Beispiel, von gestern („Ach übrigens, Mama, ich hab der Lehrerin gesagt, Du machst das!“) auf Übermorgen, daher aus Stoffresten (waldgrün mit weißem Teddyfellkragen) ohne Abbildung. Weil ich dann während der entsprechenden Weihnachtsfeier mit zwei Kindern beim Zahnarzt im Wartezimmer saß, habe ich sie nicht einmal in Aktion gesehen, und offenbar hat es auch niemand sonst fotografiert. Also nur zur Kenntnis. ;) Die Lehrerin hat die Mäntel dann übrigens sehr gerne in den Schulfundus übernommen, dann hat es wenigstens was gebracht.

Zwischen den Jahren habe ich einen weiteren Namenszug für eine weitere Nichte fertig gestickt, auch das ohne Abbildung, da ich hier im Blog keine Namen zeigen möchte. Von der Art her wie dieses: DSCF9144 Das war die einzige Ausnahme, die ich mal gezeigt habe. Diesmal also ein anonymes Mädchen mit Bienchen und Blümchen. An drei Tagen daran gestickt, jetzt ist es beim Rahmer. Fehlt noch ein vorerst letzter Namenszug samt Tauben.

Und dann habe ich es tatsächlich geschafft, das große Fotobuch zur Erstkommunion der Großen zusammenzu- und zu bestellen. :) Mit nur acht Monaten Verzögerung, das war schon ziemlich lang für mich. Das Fotobuch Kinder 2017 muss schneller gehen, sonst moppert die Verwandtschaft. Fotobuch zusammenstellen ist aber für mich tatsächlich emotionale Arbeit, manchmal auch Schwerarbeit, und dem Kommunionbuch hat es ganz gut getan, dass ich schon ein bisschen Abstand hatte. Da kann man sich auch von dem einen oder anderen Foto besser trennen, damit das Buch nur 60 Seiten dick wird und keine 120. Auch davon gibt es natürlich kein Foto.

Ach ja, und „natürlich“ elf Bleche Plätzchen vor Weihnachten gebacken (letzter Keks ist gegessen worden am 28.12.), das letzte Mal gebacken noch am 23., damit wir Weihnachten überhaupt welche haben. Grr. Irgendwie lösen sich Weihnachtsplätzchen in unserer Familie immer in Luft auf. Über Nacht. Wahrscheinlich haben wir Weihnachtsmäuse (externer Link). Dieses Gedicht habe ich jetzt in vier Jahren Grundschulkarriere sechsmal auf der Weihnachtsfeier aufgesagt bekommen. Gehört wahrscheinlich auch dazu. :)

Für die momentan pausierende Book-up-Kolumne habe ich Ketten aus Papiersternen gebastelt, das kann ich auch noch nicht zeigen. Und in meinem Kopf arbeite ich an einer Aufbewahrung für die Tonies, die mein Sohn seit Weihnachten sammelt, momentan sind es fünf, Tendenz steigend. Stoff hätte ich schon, vielleicht eine Rolle voller kleiner Taschen oder so. Es gibt bestimmt auch Sammelkoffer, aber das wäre nicht dasselbe wie selbstgemacht.

Ich war also fleißig, auch wenn man es im Blog nicht gesehen hat.

Verflixt und zugehäkelt

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Kurz vor Weihnachten habe ich noch „mal eben schnell“ ein neues Buch aus der Bücherei mit nach Hause genommen. „Die Wollowbies feiern Weihnachten“. Und dann bin ich zwar seit Anfang Dezember nicht mehr zum Sticken gekommen, aber Zeit zum Häkeln gab es. Schließlich musste ich herausfinden, wie lange ich für so einen Wollowby brauche. Ergebnis: Unsere Stofftiere haben jetzt Stofftiere (haben die Kinder beschlossen).

Phex, den Fuchs hatte ich vor ein paar Jahren mal gestrickt, nun also ein Häkelfüchschen für den Strickfuchs. Das ging ziemlich schnell (drei Abende mit vielen Unterbrechungen), und hätte ich mich brav an die Anleitung gehalten, wäre es vermutlich noch schneller gegangen. Ich mag Spiralrunden aber nicht, ich muss so eine Arbeit zu oft zur Seite legen, um mitzuzählen, also gibt es die nicht bei mir. Isso. Der Schal ist aus Gründen mal wieder blau-weiß statt grün-weiß, und insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Füchschen.

ABER. Die Beitragsüberschrift wäre nicht richtig ohne großes Aber. ;)

Der kleine Fuchs ging schnell und problemlos, nur meine linke Hand merkte zwischendurch an, dass Häkeln nicht so das Wahre für genervte Sehnenscheiden ist. Das ist nichts erstmal nichts Neues. In dem Wollowby-Weihnachtsbuch ist aber tatsächlich eine ganze Krippe zum Häkeln drin, mit heiliger Familie, Hirten, Schafen, Engeln, Königen, Kamel, Ochse und Esel. Das Rundum-niedlich-Paket der Weihnachtskrippen. Das wäre perfekt für meine beiden krippenlosen Patenkinder mit kleinen Schwestern, nichts geht kaputt, wenn es runterfällt oder jemand darauf herum kaut oder wenn Eltern im Dunkeln versehentlich drauf treten. Ich würde diese Krippe schon sehr, sehr gerne häkeln. Zweimal. Spontan auch drei- oder viermal, ich hätte noch mehr Empfänger im Auge.

Meine linke Hand hat meine Vernunft überzeugt, dass das eine blöde Idee ist. Schon eine Weihnachtskrippe häkeln würde eindeutig zu lange dauern. Mein Herz, die Zuneigung zu meinen Patenkindern, der Kreativvulkan, mein Wollen und die rechte Hand meinen, alle ein bis zwei Wochen ein Figürchen müsste drin sein.

Aaaaaaaaaaah!

Die Klarinette meint übrigens, ich solle mich lieber aufs Sticken konzentrieren. 4,35 Stunden in drei Tagen habe ich schon wieder geschafft.

Mein 2017

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Mein 2017

Ein kurzer Jahresrückblick anhand der Fragen, die ich mir seit 2014 jedes Jahr stelle.

Dieses Jahr bin ich 37 Jahre alt geworden.

Meine absolute Lieblingsbeschäftigung war  stolz auf meine Kinder sein. Mich anerkannt fühlen. :)

Dieses Jahr habe ich kennengelernt: neue Schottischtänzer, die neue Gemeindereferentin, viele nette Menschen auf Festen und Feiern. Und vor allem habe ich viele nette Menschen aus meiner Umgebung besser kennengelernt!

Das habe ich mir gegönnt: ein neues Outfit für die Erstkommunion meiner Großen, das erste Mal so richtig seit ihrer Geburt, mit passenden Schuhen und Schmuck. Ein neues altes Fahrrad. Und sehr gerne hin und wieder Kleinigkeiten, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte, wie extra gut riechendes Duschgel oder eine Einkaufstasche mit Einhorn drauf. :)

Viel zu oft habe ich: Ja gesagt, und das auch noch gerne. Ich bin leider viel zu gerne mittendrin dabei. Macht aber gerne mehr Arbeit, als ich Zeit habe.

Vom Leben gelernt: Weniger Aufwand tut es oft genug auch.

Ich habe zum ersten Mal: ein Kind zur Kieferorthopädin begleitet. Mich mit dem Thema weiterführende Schule befasst. (Man merkt, Kind 1 wird groß.) Schmuck gebastelt.

Ereignis des Jahres: Erstkommunion der Großen. Mit allem Drum und Dran, Davor und Danach, was uns immer noch beschäftigt, denn die Große ist jetzt Messdienerin und ich Kommunionkatechetin, beide Töchter Sternsinger und aktiv beim Krippenspiel an Heiligabend dabei. Die Kirche ist fester Teil unseres Lebens geworden.

Mein größter Fehler:  mich weiterhin in den täglichen Kleinkämpfen mit den Töchtern von Hausschuhen bis Pünktlichkeit aufzureiben. (übernommen aus 2016)

Meine beste Entscheidung: einem Chor beizutreten. Der supernetten Mama vom besten Kindergartenfreund meines Sohns von der frei werdenden Wohnung in unserem Haus zu erzählen. Nächstes Frühjahr ziehen sie ein!

Die größte Veränderung: Musik im Haus. Zwei Kinder lernen drei Instrumente, und seit wir ein Klavier im Wohnzimmer stehen haben und ein Au-pair, das ihre Noten immer stehen lässt, probiert mein Mann immer öfter, ob Klavier spielen ist wie Fahrrad fahren. Das ist absolut zauberhaft und großartig. Selbstgemachte Musik macht aus einer Wohnung ein Zuhause. :)

Besuchte Orte: die alte Heimat, die schwesterlich-nördliche Heimat, die Nachbarstädte. Dieses Jahr war von Begegnungen geprägt, nicht von Reisen.

Das Jahr war (zum Ankreuzen):
[x] anstrengend [] das beste Jahr bisher [] enttäuschend
[]durchwachsen [] langweilig [] aufregend
[] wunderbar [x] lebhaft [x] stressig
[] das schlimmste bisher [] alles neu [x] emotional
[x] erfolgreich [] ereignisreich [] ruhig
[] nicht erwähnenswert

Dieses Jahr auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 10 (super): 8

Meine Wünsche für das nächste Jahr: Mehr Gelassenheit, mehr Ruhe und Zeit für mich finden, Gesundheit für die ganze Familie. Und einen gelungenen, einfachen und glücklichen Schulwechsel f

Meine Vorsätze für das nächste Jahr: Ich sollte mich vermutlich weniger engagieren, aber das wird mir sehr schwer fallen. Vielleicht lieber genug Ausgleich finden und nicht meine Bedürfnisse hinter die der anderen Familienmitglieder stellen.

Alle meine UFOs 2017

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31.12.2017, Zeit für einen Blick auf den aktuellen Rotationsstand im Bild: dscf1494.jpg Ein bisschen schief, aber ich hatte keine Lust, die Leiter rauszuholen. Ehrlich gesagt bin ich erstaunt, dass ich es geschafft habe, überhaupt zu bloggen heute. Deswegen gibt es auch nur ungebügelte Bilder.

Im Uhrzeigersinn von links beginnend: Die Tecklenburger Turney, Wrath, darunter die Klarinette, galoppierende Pferdeherde (sorry), Pferde am Bach, Erdbeeren. Nicht viel neues, aber vieles gut gewachsen. Im Dezember bin ich übrigens gar nicht zu Rotationsstickerei gekommen, das muss definitiv wieder anders werden!

So sah es übrigens 2016 aus: dscf1038

Das war der Stand 2015: dscf0122

Und als ich 2014 das erste Mal ein großes Überblicksfoto gemacht habe, sah das so aus: DSCF8604

Wie die Zeit vergeht. :)

Zwischendurch genäht 23 c – Gürteltasche

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Für die Oma des nicht mehr ganz kleinen VfL-Fans durfte ich ebenfalls eine Gürteltasche für den Stadionbesuch nähen, allerdings ohne Fußball-Logo. Nur dezent, bitte. Da ich sie aber ein kleines bisschen persönlich gestalten wollte, bekam die Blumenfreundin passendes Innenfutter und Schrägband. 20171215_085302-1.jpgDas war dann aber auch leider das einzige Schöne an der Tasche. :( Eigentlich eine einfache Näharbeit, dazu ja auch schon die vierte ihrer Art, hat es mir diese Gürteltasche unnötig schwer gemacht. Den Reißverschluss habe ich dreimal einnähen dürfen, weil beim ersten Mal der Unterfaden plötzlich Schlaufen warf und beim zweiten Versuch nach dem Wenden die Tasche völlig verzogen war. Grrrr. Also alles noch mal auftrennen, neu schneiden, neu stecken und nähen. Der Stoff fing an, in den Kurven Falten zu werfen, die ich kurzerhand mit vernäht habe, nur leider einmal auf der Vorder- und einmal auf der Rückseite. Anfängerfehler! Grmblfjux, wie mein Bruder früher immer sagte! 20171215_105050.jpg Jetzt ist die Tasche immer noch ein bisschen verdreht, aber immerhin sitzt die Klappe richtig, und der Reißverschluss ist gut gelungen. Ganz am Schluss habe ich durch den Zipper übrigens noch einen Rest Schrägband gezogen und verknotet, das sieht richtig gut aus und verleiht der Tasche ein bisschen Pfiff. Immerhin etwas.

Naja. Auf der Arbeit brachte der Nikolaus dieses Jahr Notizblöckchen mit der Aufschrift: „Egal. Ich lass das jetzt so.“ Das musste dann auch als Motto für die Tasche her halten. Von innen sieht sie übrigens gar nicht so schlecht aus: 20171215_105704.jpgMit Karabiner und Händifach – leider auf der Außenseite, aber das habe ich erst nach dem dritten Nähanlauf und hinter dem Ende meiner Nerven festgestellt. Aber mit durch Schrägband versäuberte Kanten.

Wäre dieses Projekt für mich gewesen und nicht termingebunden (Anfrage im September, Fertigstellung bis Weihnachten gewünscht), hätte ich es gelassen, bis wieder gelassenere Zeiten anbrechen. So hoffe ich jetzt einfach, dass die Empfängerin ein Auge zudrückt und sich trotzdem freut.

Adventskalender 2017

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Ein Blick ins Blogarchiv verrät mir, dass ich öfter schon mal Adventskalenderfotos gepostet habe. Okay, nur einmal im Jahr, aber das schon ein paar Mal. Die ganze Liste gibt es weiter unten.

Dieses Jahr hatte ich sehr früh angefangen mit der Bastelei für den Adventskalender. Nachzulesen hier. Gleichzeitig erinnerte ich mich daran, im Internet von Kindern gelesen zu haben, die jeden Tag ein paar Teilchen eines größeren Lego-Konstrukts in ihrem Adventskalender finden. Die Idee fand ich absolut großartig, und da sich meine Töchter für die Lego-Elfen interessieren und dabei seit Längerem schon in Richtung der Drachen schielen, war die Befüllung auch schnell klar. Der Sohn bekommt ebenfalls jeden Tag ein bisschen Konstruktionsspielzeug, allerdings kein Lego, sondern SmartMax. (Das sind magnetische Stangen und Kugeln in kleinkindsicherer Größe.) 20171201_154302.jpg Weiße Weihnachten in unserer Wohnung. :)

Damit die Sucherei für den Kleinen nicht zu heftig wird, hat er einen eigenen Bereich. Die Mädchen müssen ihr Tütchen anhand des Aufklebers erkennen.

Ein bisschen Kopfzerbrechen bereitete mir der Aufwand, den es bedeuten würde, die Anleitungsheftchen komplett zu kopieren, ich kann ja nicht das Original auseinander nehmen, schon allein wegen der Vorder- und Rückseiten nicht. Ein Elfendrache hat zwar deutlich mehr als 24 Arbeitsschritte, aber genau 48 sind es dann auch nicht. Und das Geheimnis, was es überhaupt wird, braucht auch nicht gleich am ersten Tag gelüftet zu werden. (Tag 5 für die Mittlere, Tag 11 für die Große. Auswahl, wer welchen Drachen bekommt, nach Zufallsprinzip.) ;) Der Hersteller ist allerdings ein sehr netter Konzern, was die Anleitungen angeht, man kann sie auf seiner Internetseite herunterladen und ausdrucken. Wie praktisch!

Das große Kind war verwundert, wann ich es geschafft habe, die Tütchen alle zu befüllen. Ich bin ja nie da. Nie nie nie nie nie! IMMER bin ich weg!! Leider ist es mir nicht gelungen, alles fehlerfrei zu befüllen, was eine schlechte Kombination ist mit Kindern, die es auch nach einer Woche nicht schaffen, die Tütchen so zu öffnen, dass die Einzelteile sich nicht über einen ganzen Quadratmeter verteilen. Auf, unter und neben dem Tisch mit dem Adventskranz (nur echt mit pieksiger Tanne und Ilex). Jeden Morgen haben wir also ein bisschen Ostergefühl dabei, wenn wir versuchen herauszufinden, ob es neue Klötzchenverstecke gibt oder ob wir das Döschen mit den Ersatzteilen brauchen.

Unser aktuelles Au-pair K. ist ein absoluter Schokoladenfan und hat daher ganz schnöde einen Pralinen-Adventskalender bekommen, der Mann bekommt die Socken vom letzten Jahr ein zweites Mal gefüllt (unter anderem mit Socken, er braucht neue) – an dieser Front also keine weiteren kreativen Ausbrüche. Und als ich mich gerade beklagt hatte, dass niemand daran gedacht habe, einen Adventskalender für mich zu organisieren, klingelte es an der Tür. Der Pastor stand davor und wollte mir einen Adventskalender überreichen. Zwar „nur“ ein Kalender voller Geschichten und Texte, aber am 6. gab es zwei Magnetlesezeichen. Und er hatte an mich gedacht, was das Wichtigste ist. :)

Bisherige Folgen:

Eisbären

Die Eisbären sind nicht mehr in der Reisetasche. Pünktlich am 5.12. habe ich den letzten Faden vernähen und den Strumpf überreichen können. DSCF1471Entschuldigt die Überbelichtung, Winter und Tageslicht bei berufstätigen Müttern, und die Zeit für ein Zeitfenster zum Fotografieren war halt nicht mehr, ich wollte es ja verschenken … ob es wirklich nötig gewesen wäre, die Backstitches in vier Farben (zweimal rot, zweimal dunkelgrau) anzusetzen, da bin ich mir jetzt nicht so sicher. Die Fransen am Schal dagegen sind so ein Detail, in das ich mich gleich noch mal verliebt habe, das war mir am Vorlagenbild gar nicht so aufgefallen. Wie immer machen aber die kleines Details und die wenigen Umrandungsstiche einen Riesenunterschied. DSCF1472Den Gesamtstiefel kann ich euch gerade mal wieder nicht zeigen, weil ich jetzt (um halb zehn) zur Abwechslung wieder viel zu müde bin, um noch irgendwelche Unkenntlichmach-Übungen durchzuziehen. Eigentlich bin ich auch viel zu müde zum Bloggen, aber das lassen wir jetzt mal so dahin gestellt. Noch versuche ich mich allmorgendlich selbst zu überreden, dass das in meinen Augenwinkeln nichts ist, was man nicht durch zwei Wochen ordentlich ausschlafen in den Griff bekommen könnte. Haha.

Egal. Was ich noch zeigen kann, ist dieser Ausschnitt: DSCF1470Rechts oben gibt es eine Schlaufe aus einem geflochtenen roten Wollstrang, deshalb hängt der Stiefel ode Strumpf so schief. Theoretisch sollte man ihn ja an den Kamin hängen, damit der Weihnachtsmann ihn findet.

Mir gefällt das fertige Werk auf jeden Fall sehr, und ich hoffe, der Empfängerin auch. Auch wenn die weißen Flächen mich zwischendurch wahnsinnig gemacht haben.

So, jetzt aber ab ins Bett. Morgen ist Arbeit und Klassenweihnachtsfeier Nr. 1 und Zahnarzt Teil 1, am Samstag Weihnachtsmarkt im Stadtteil, beste Freundin und ein Kind zum Spielen für jedes meiner Kinder da, Vorbereitungen für die Familienkatechese am Sonntag, an dem auch Vereinsweihnachtsfeier Nr. 1 stattfindet. Mit Mann und Maus und Kilt. Hach je. Und dann ist nächste Woche, und bis Weihnachten machen wir es nicht mehr unter zwei Termine am Tag, glaube ich. Jedes Jahr dasselbe, und jedes Jahr mehr davon. Schon mal merken: Keine Zahnarzt-Prophylaxe-Termine in den Dezember legen. Überhaupt keine Arzttermine in den Dezember legen, wenn es sich vermeiden lässt! (Schon wieder was fürs Leben gelernt.)

Eisbären immer noch in der Reisetasche

Als ich dieses Foto machte, war ich der Meinung, es fehlten nur noch Backstitches und Namenszug. Naja, und die Verwandlung in einen Strumpf, wird ja kein reines Bild diesmal. 20171128_075537.jpg Ein mieses Bild ist besser als gar kein Bild?

Auf jeden Fall ist mir in dem Moment, als ich mich freute, dass der Zeitplan bis Nikolaus realistisch sein könnte, aufgefallen, dass die ganzen Schneeflocken im Hintergrund noch fehlen. Und ein kleiner Adventskranz für den Küchentisch. Und das Einpacken der Geburtstagsgeschenke für die Mittlere. Immerhin war der Kindergeburtstag schon halbwegs vorbereitet. Aaaaaaaah!

Sollte ich jemals wieder Zeit finden, melde ich mich. Mit ganzen vielen Blogbeiträgen und Fotos und so. Ihr wisst schon.

Urlaubsfund

In unserem Garten haust neuerdings ein kleines Wesen – das Monster von Mount Sanderest. 

 Gefunden im Herbsturlaub auf dem Lieblingsabenteuerspielplatz meiner Kinder, auch bekannt als „Baustelle“. :)

Ist es nicht toll, was man mit einem Paar Kulleraugen alles machen kann?