Winterfenster 2018

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Die weiße Winterlandschaft ist weiter gezogen. Statt in der Küche hängt sie jetzt in Gäste-WC, Badezimmer und einem Kinderzimmer, was vom Hof aus gesehen ganz wunderbar funktioniert. Die Kinder haben sich bei der „Installation“ erst einmal gewundert, da die Räume aus dem Inneren der Wohnung gesehen in keinem Zusammenhang stehen. Aber gut. :)

In der Küche habe ich eine andere Idee umgesetzt. Im Oktober beim Waldspaziergang gefundene, wunderschöne Äste, schon beim Auffinden rindenlos, wurden auf halber Höhe in die Küchenfenster gehängt. 20181202_162114.jpgDaran habe ich zunächst eine Lichterkette befestigt und anschließend alles Mögliche, was an Weihnachts- oder Winterdeko auffindbar war. Unter Anderem die Weihnachtskugeln im Tartan-Muster, die ich vor drei Jahren angefangen habe zu sammeln.

Ich bleibe in einem Weihnachtsheft (könnte „Landlust“ sein, vielleicht auch nicht?) alljährlich an einem schottisch geschmückten Weihnachtsbaum hängen, mit Kugeln mit schottischen Tartan-Mustern, finde ihn jedes Jahr wunderschön und überlege mir, dass ich so einen Baum auch gerne hätte, wenn unserer nicht so aussähe, wie er aussieht. Unser eigener ist nämlich gut gefüllt mit Kugeln, die wir über Jahre gesammelt, geerbt oder überlassen bekommen haben. Alles Kugeln mit Familiengeschichte, wie ich es liebe. Dazu Strohsterne und kleine Holzfigürchen, die schon vor vierzig Jahren im Weihnachtsbaum hingen, unter dem mein Mann damals seine Geschenke fand. Ich möchte auf kein einziges Teil verzichten, was in unserem Baum hängt. Also kein Tartan-Baum für mich. Dazu kommt, dass diese zauberhaften schottischen Kugeln teuer sind. Um einen ganzen Baum zu füllen, müsste ich ein Vermögen ausgeben. Es haut also vorne und hinten nicht hin.

Vor drei Jahren habe ich mir dann überlegt, dass ich mir einfach jedes Jahr eine Kugel kaufe. Am besten jedes Jahr eine andere! Bis ich genug zusammen habe, um damit etwas anfangen zu können, habe ich wahrscheinlich Enkelkinder. ;) Vier Kugeln habe ich mir bislang selber gekauft, dazu eine (die rot-weiße im Bild) im aktuellen Adventskalender gefunden. Die Auswahl der „Kugel des Jahres“ hat sich für mich zu einem kleinen Höhepunkt des Weihnachtsmarktbesuchs im niederländischen Garten-Center entwickelt, wo ich alljährlich mit einer meiner besten Freundinnen hin fahre. (Der schwedische Möbelhersteller hat mir dieses Jahr übrigens einen Strich durch die liebevolle Rechnung gemacht mit einer Tartan-Weihnachtskollektion. Argh. Und ja, ich bin schwach geworden. Aber nur einen Sechserpack!)

Im Winterfenster 2018/19 hängen also (schottische) Weihnachtsbaumkugeln, Plätzchenförmchen, die sich als eher ungeeignet zum Ausstechen erwiesen haben (zu dünne Beine), Filzanhänger, die unsere Apotheke vor Weihnachten verschenkt, Herzchen, Sterne und schwedische Pferdchen aus den unterschiedlichsten Materialien. Ein einziges Sammelsurium, das aussieht wie genau so beabsichtigt.

Die Inspiration für diese Fensterdekoration stammt übrigens von Pinterest. Die Idee hat sich aber gut selbständig gemacht auf dem Weg an meine Fenster. :)

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Adventskalender 2018

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Ein Blick ins Blogarchiv verrät mir, dass ich öfter schon mal Adventskalenderfotos gepostet habe. Okay, nur einmal im Jahr, aber das schon ein paar Mal. Die ganze Liste gibt es weiter unten.

Dieses Jahr gab es als Befüllung auf besonderen Wunsch der Mädchen weitere Lego-Elves-Drachen, besonders groß ist die Überraschung also nicht geworden. Der Kleine bekommt jeden Tag einen kleinen Schokoladenfußball und ein Sammeltütchen Aufkleber. Sein Fußballverein hat ein Stickeralbum herausgegeben, zeitlich genau passend im November, wie praktisch! Jetzt wird es jeden Morgen wieder spannend: Zieht er sich heute vielleicht endlich selber? Oder wenigstens jemanden aus seiner Mannschaft?

Viel aufregender als der Inhalt ist dieses Jahr eigentlich mal wieder die Frage, wie er denn nun aussieht, der aktuelle Adventskalender? 72 Klorollen, sag ich nur. Ich muss wahnsinnig sein. 20181128_135314.jpgDie Kinder haben mir aber beim Basteln geholfen. Der Kleine in den Herbstferien beim Bemalen der über den Sommer gesammelten Klopapierrollen, die Mädchen nachher mit dem Aufkleben der Augen bei Eulen und Fledermäuse.

In voller Größe sieht der Adventskalender mit 72 Waldtieren so aus: 20181128_135301.jpgDie Große hat gleich eine Geschichte erfunden, wie bei einer Versammlung im Wald plötzlich der Boden wegbrach und den Wald samt Anführer in die Tiefe riss. (Tagebruch. Eindeutig ein Kind des Ruhrgebiets.) Alle anderen Tiere stehen jetzt an der Abbruchkante und schauen bedröppelt in den Abgrund. („Deswegen gucken die so, Mama!“) Den Pilz hat der Kleine im Kindergarten gebastelt, der ist auch aus Klopapierrolle, ist aber nur zur Dekoration dabei.

Die Waldtiere werden nach der Leerung übrigens wieder gesammelt und wahrscheinlich nächstes Jahr wiederverwendet. :)

Der Mann hat zum dritten Mal auf eigenen Wunsch seinen Socken-Adventskalender befüllt bekommen. Und da ich nicht das Risiko eingehen wollte, wieder als Einzige nur Arbeit, aber keinen Adventskalender zu haben, und zu stolz bin, um mir einfach einen zu kaufen, habe ich die drei „großen“ Familienmitglieder verpflichtet, mir einen Socken-Adventskalender zu befüllen. Einen selbstgemachten, aus einem Großteil der Einzelsocken, die sich in den letzten Jahren in unserem Haushalt angesammelt haben. 20181202_150203.jpgBei drei Befüllern sind das acht Socken pro Person, und ich hatte als Losung ausgegeben, dass sie kein Geld für mich auszugeben brauchen, mir reichen auch liebe Botschaften. :) In fünf Tagen habe ich bis jetzt einen Stift mit Beschriftung „beste Mama“, eine Weihnachtsbaumkugel mit Tartan-Muster (die hat Oma als Unterstützung gekauft), Halsbonbons mit coolem Namen, Einhorn-Schokolade und eine DVD bekommen. Weil die DVD nicht in die Socke passte, hat mein Mann zusätzlich ein Anagramm-Rätsel „gebastelt“, ich musste also erst noch rausfinden, welchen Film ich bekomme. Insgesamt stelle ich fest, dass ich mich jeden Tag richtig freue und wie ein Kind ganz gespannt als Erstes morgens zum Adventskalender gehe. :)

Bisherige Folgen:

Wenn wir nächstes Jahr alle Kalender wiederverwenden, fände diese Serie vorerst ein Ende. Obwohl, das hatten wir ja schon mal, dass ein Kalender mehr als ein Jahr in Gebrauch war.

Reisetaschenbefüllung

Irgendwann in grauer Vorzeit – nein, eigentlich in bunter Vorzeit, das war nämlich im Oktober, und wenn ich jetzt im Dezember so aus dem Fenster sehe, ist jetzt grau, nachdem die Blätter alle verschwunden sind. Im Oktober war herbstbunt, und aus Blogsicht ist es schon viel zu lange her. *hüstel*

Der November war … November. Voller Termine, Adventskalendervorbereitungen (wie immer viel zu viel Aufwand betrieben für die Anzahl der herzustellenden Adventskalender), Arbeit, ersten Schulnoten und erstem Stress wegen Schulnoten. Der Dezember verspricht nicht ruhiger oder entspannter zu werden, aber ich hoffe, dass ich es vielleicht doch noch mal schaffe zu bloggen. Es fehlt mir. Genau wie das Sticken, ich habe im gesamten November ganze sechs Stunden geschafft, das wird hoffentlich schnell wieder besser!

Im Oktober aber, da waren Herbstferien, und ich war zusammen mit den Kindern (leider ohne Mann) im Familienurlaub. Die Erdbeeren waren vorher noch fertig geworden, sie Reisetasche für Stickarbeiten musste also neu befüllt werden. Beim Durchwühlen meiner Vorlage auf der Suche nach der EINEN, die mich mehr begeistert als alle anderen, bin ich leider nicht so richtig fündig geworden, zumindest nicht in der richtigen Größe. Die Reisetaschenprojekte sollen ja nicht so unendlich groß sein.

Was ich aber gefunden habe, war ein ganzer Stapel kleinerer Vorlagen. Und weil ich mich entscheiden konnte, habe ich sie einfach alle eingepackt.

In den Herbstferien ist dann das erste kleine Projekt auch gleich in zweieinhalb Tagen fertig geworden. Quasi ein Quickie. ;) 20181107_155213.jpgMit einer absolut wahren Botschaft. Gestickt auf ein altes Geschirrtuch (hier schon mal verwendet) und schnell in einen Rahmen gepackt hängt es mittlerweile über meinem Schreibtisch in meinem Büro, damit die Kolleginnen Bescheid wissen. :)

Zweieinhalb Tage Kaffee also, und dann war ich doch sehr froh, noch mehr Projekte eingepackt zu haben. Beim nächsten war ich dann aber doch etwas erschrocken, denn die Vorlage ist nur so groß wie eine Postkarte und sieht auch nicht sehr aufwändig aus. Gedacht für ein weiteres Kissen auf die Damenbank. 20181107_155423.jpgDer bisher schon gestickte Text lässt wenig Fragen offen, was da entstehen wird, oder? Das ist jetzt auch die endgültige Breite. Wenn das aber auf ein Kissen passen sollte, wurde schnell klar, geht das nicht in normaler Kreuzstichgröße. Ab sofort also nur noch beleuchtete Reiseorte, damit ich „1 Stickfaden über 1 Gewebefaden“ hin bekomme. Dann wird es auch Kissengröße werden: 20181107_155412.jpgEin vielfach genutztes Geschirrhandtuch, wie man sieht. :) Ein weiteres Projekt wird noch drauf passen, aber Sterntaler wird mich auch noch eine Weile beschäftigen. Und der nächste Urlaub kommt erst an Weihnachten.

Soviel für heute. Mehr Beiträge folgen, denn natürlich bin ich kreativ gewesen im November, wenn auch nicht an der Sticknadel. Ohne geht gar nicht.

Book up! Nr. 25 – Nein! DVD up!

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Manchmal … aber nur manchmal! … gibt es Bücher, die nicht mehr ganz den aktuellen Vorlieben entsprechen. Oder dem aktuellen Stand der Forschung, sollte es sich um ein Sachbuch handeln. Da steht man dann, veraltete Bücher im Regal, den Altpapierkorb in der Hand, und zögert. Ein Buch ist ein Kulturgut, das wirft man doch nicht so einfach weg! Könnte man da nicht vielleicht noch etwas daraus machen?

Doch. Könnte man. Und was man alles könnte!

Manchmal könnte man auch mit einer DVD in der Hand da stehen, sich leicht gruselnd fragen, ob das jemals ein Kulturgut war, und sich über den Plastikmüll ärgern, den man produziert. Oder auch nicht.

20180706_142843.jpgHeute: Dallas Staffel 2 und ein alter Stadtplan dürfen mit auf die Reise

Die Inspiration zum heutigen DVD-up fand sich in einem Buch. Damit ist der Beitrag zumindest halbwegs passend. Das Buch „Trick 17 – Schwangerschaft & Baby“ sollte man allerdings nicht zum Basteln verwenden, sondern in der Stadtbücherei des Herzens ausleihen und durchstöbern. Selbst ohne schwanger zu sein oder ein Baby zu haben.

In diesem Buch wird eine alte DVD-Hülle verwandelt in ein Malset für unterwegs. Die DVD selber könnte man bestimmt auch noch verbasteln, heute widmen wir uns tatsächlich einmal der Hülle. Als erstes wird das Cover entfernt und einseitig durch ein Brettchen ersetzt. Das verhindert im nächsten Arbeitsschritt, dass die Folie zerschnitten wird.

Mit einem Teppichmesser und einer wohldosierten Mischung aus Geschick und nicht zu wenig Kraft wird der Ring ausgeschnitten. Dadurch entsteht ein großes, rundes Loch in der Hülle. Bitte aufpassen, dass das untergeschobene Brettchen nicht verrutscht! (Ein bisschen Plastikmüll entsteht also doch.)

Danach wird ein Stück dünne (!) Pappe ausgeschnitten, das groß genug ist, um die Hälfte mit dem Loch zu füllen. Die Pappe wird mit einem Stück hübschen Stoff oder buntem (Motiv-)Papier – oder auch einem Teil eines veralteten Stadtplans einseitig beklebt, die überstehenden Ränder.  auf der Rückseite festkleben. (Ohne Abbildung)

20180711_153728.jpgDann findet sich hoffentlich noch ein Rest Filz, Jersey oder anderer Stoff, der nicht ausfranst und ein bisschen dehnbar ist. Das Stoffstück sollte etwas breiter sein als die zugeschnittene und beklebte Pappe, braucht aber höchstens halb so hoch zu sein. Mit Hilfe einer Heißklebepistole kann der Stoff an drei Seiten so auf der Rückseite fest geklebt werden, dass eine Tasche entsteht. Für Stifte, wie man sieht.

Achtung! Es ist sehr wichtig, dass die Pappe mit Tasche und Stiften nicht zu dick wird, sonst lässt sich die DVD-Hülle nicht mehr schließen. Zwischendurch gerne einmal ausprobieren und ggf. nachschneiden, vor allem auf der Rückseite. Gerade in den Ecken entstehen schnell Wülste aus Stoff und Kleber. Passt alles, wird die Stifttasche mit Heißkleber in vier Ecken (nicht im Loch!) fest in die Hülle eingeklebt.

20180721_103951.jpgWenn das geglückt ist, kann die ehemalige DVD-Hülle mit Stiften und Papier befüllt werden. Auch da zwischendurch einmal überprüfen, ob sich die Hülle noch schließen lässt.

Damit das Malset nicht nur von innen schön ist, wird das entfernte Titelblatt auf einen alten Stadtplan (hier natürlich von Bochum) gelegt, die Umrisse werden übertragen und ausgeschnitten. Schon ist ein neues Titelblatt fertig, thematisch passend für ein „Malset für unterwegs“. Mit ein paar Aufklebern kann das relativ neutrale Titelblatt noch verschönert werden.

Fertig!20180721_115702.jpg

Glück auf! Book up!

GriSu

Zwischendurch genäht 25 – Knietablett

Der Sommer ist schon eine Weile her, aber eigentlich ist das hier wieder einmal ein Urlaubsnachtrag, dazu auch noch mit Flohmarktfund. :) Das ursprünglich auf dem Flohmarkt im Urlaub erworbene Ölgemälde im barock anmutenden Holzrahmen war in seiner Kitschigkeit so schwer erträglich, dass ich tatsächlich das Vorher-Foto vergessen habe.

(Zeigen mal alle auf, die überrascht sind.

Und jetzt bitte alle, die mir meine Begründung abnehmen.

Aha, hatte ich mir so gedacht. :D )

Ich war auf dem Flohmarkt übrigens nicht die Einzige, die der Verkäuferin gegenüber äußerte, eigentlich kein Interesse am Bild zu haben, sondern nur am Rahmen. Aber die Einzige, die es trotzdem gekauft hat. 20181015_163627.jpgFantasie ist gefragt, bitte einmal das Bild rechts in den Rahmen links hinein denken. Geht, muss aber nicht. ;) Das alte Bild in modernem, sehr schlichtem Rahmen gefällt mir dagegen sogar ziemlich gut. Der Rahmen ist jetzt mit einer dünnen MDF-Platte, bezogen mit Tafelfolie, gefüllt. Und kommt viel besser zur Geltung, als wenn er versucht, eine englische Jagdgesellschaft zu erschlagen. Außenmaße für beide Rahmen sind ca. 30×40 cm, eine Größe, die man gut auf den Knien balancieren kann, wo ein Laptop drauf passt oder ein Kreuzworträtsel und ein Getränk o.ä.

Außer dem Bild auf einem Flohmarkt habe ich eine Anleitung im Internet gefunden. Hier ist der externe Link. (DSGVO-Hinweis: Achtung, die Zielseite speichert womöglich personenbezogene Daten!)

Stoffreste (Tartanstoffe) und Klettband (auch Reste) waren schnell gefunden, und eigentlich war auch die Näherei nicht viel Arbeit. *hüstel* 20181014_151819.jpgUneigentlich habe ich mich natürlich vernäht, versteckt (mit Nadeln), verdacht und schließlich alleine nicht getraut, die Füllung aus dem längst nicht mehr gebrauchten Stillkissen einzufüllen. Das wäre vermutlich auch nicht gegangen. So ein Stillkissen ist lang und groß, eine Wendeöffnung dagegen ziemlich klein. Dazu sind die minikleinen Styroporkügelchen, aus denen eine Stillkissenfüllung besteht, wirklich klein, haften aber sehr gut und gerne an allem, was auch nur minimale elektrische Spannung aufweist. Also eigentlich an allem.

Ein selbst gebastelter Riesentrichter aus dünner Pappe und einer leeren Küchenpapierrolle hat geholfen. Und mein Mann. Und die Badewanne. 20181014_153559.jpgAber es hat sich gelohnt! Entstanden sind zwei Knietabletts, eines für den Eigenbedarf, das andere wurde bereits für einen guten Zweck abgegeben.

Das war ein Projekt, mit dem ich lange geliebäugelt hatte, und ich bin sehr glücklich, es jetzt geschafft zu haben … und mit dem Ergebnis auch. :)

Book up! Nr. 24 – ein Messerblock

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Manchmal … aber nur manchmal! … gibt es Bücher, die nicht mehr ganz den aktuellen Vorlieben entsprechen. Oder dem aktuellen Stand der Forschung, sollte es sich um ein Sachbuch handeln. Da steht man dann, veraltete Bücher im Regal, den Altpapierkorb in der Hand, und zögert. Ein Buch ist ein Kulturgut, das wirft man doch nicht so einfach weg! Könnte man da nicht vielleicht noch etwas daraus machen?

Doch. Könnte man. Und was man alles könnte!

Heute: E.T.A. Hoffmann und das Riemann-Musiklexikon

Das heutige Book-up-Projekt habe ich ursprünglich auf Pinterest gefunden, das es wiederum von dieser Seite hatte (Achtung, externer Link, Zielseite könnte personenbezogene Daten speichern!). Und es ist so simpel und offensichtlich, dass es weder ein Vorher-Foto noch eine Anleitung gibt: 20180731_081506.jpgDas hatte der Vorbesitzer vermutlich nicht im Sinn, als er mir anbot, den Bücherkeller auf Schätze Brauchbares zu durchsuchen. ;) Aber theoretisch könnte man die Bücher sogar noch lesen, denn außer einem Doppelknoten in der straff gezurrten Schnur hält sie nichts. Und bis das jemand tun möchte, freue ich mich über diese kindersichere Aufbewahrung für die scharfen Messer und frage mich, ob das noch liebenswert oder schon durchgeknallt ist, wie meine Küche aussieht.

Glück auf! Book up!

GriSu

Ein neues Leben für ein altes Fahrrad

Schon seit Jahren habe ich ein Bild an der Pinnwand hängen, auf dem die Designerin Bine Brändle ein blaues Fahrrad als Blumenständer präsentiert. Zwei derart genutzter Fahrräder, einmal ein altes Postrad in gelb und einmal ein komplett blau gestrichenes, fallen mir auch jeden Tag auf dem Weg zu KiTa und Bücherei auf. Wollte ich immer schon mal machen, nur fehlte immer das passende, ansonsten unbrauchbare Fahrrad.

Diesen Sommer investierten meine Schwiegereltern dann in gute Vorsätze und neue Fahrräder, und ein seit Jahren plattes Damenrad wurde mir für kreative Zwecke überlassen. 20181007_160334.jpgNatürlich das Vorher-Foto vergessen!

Zwei Fahrradkörbchen, an denen die Halterung abgebrochen war, wurden kurzerhand mit Kabelbindern am Fahrrad befestigt, und ich streiche bzw. sprühe Fahrräder auch nicht blau. Sondern, wie man sieht, weiß. Oder auch, wenn man einen solchen Blumenständer im Eingangsbereich zu einem Vermessungsbüro platzieren möchte, weiß und orange. 20181008_151534.jpgAktuell herbstlich mit Heide bestückt. Mir gefällt es wunderbar,damit habe ich mir einen jahrelangen kreativen Wunsch erfüllt. Ein echter Hingucker, oder nicht?

(Ich hoffe, die Schwiegermutter bekommt keinen Schock …)

Erdbeeren – Finale

Die Erdbeersaison ist vorbei, und ich bin sehr stolz auf mich. Sind sie nicht wunderschön?

20181007_222131.jpgNatürlich nicht bei Tageslicht fotografiert, deswegen farblich etwas merkwürdig, trotzdem wunderschön. :) Jetzt kann ich endlich mal wieder ein Vermögen beim Bilderrahmer ausgeben. :D

Kinderkram

In unserer Familie gibt es mehr als einen kreativen Kopf. Und einen kleinen Jungen, der Paw Patrol und Fußball liebt. Zwei kreative Höhepunkte meiner Töchter hier einmal schnell im Bild verewigt:

20180924_161555.jpgDer grüne Anstecker war mal bei einer Paw Patrol-Zeitschrift als Beilage dabei. Die anderen haben die Mädels dann für ihren Bruder gebastelt, der sie seitdem dauernd mit sich herumschleppt. Harte Liebe für große Schwestern 1. :)

20180928_192044.jpgWas tut man nicht alles, damit sie Salat essen. Ich habe „Fußball-Salat“ gemacht, grüne Salatwiese mit Joghurtsauce und Zwiebeln für die weißen Markierungen, dazu gelbe und rote Karten alias Mais und Salamiwürfel. Dazu gab es Kroketten und kleine Fußballwürstchen (die kann man so kaufen). Die Mittlere hat dann für ihren fußballverrückten Bruder inszeniert: Tore aus Ketchup, Krokettenspieler und natürlich einen einzelnen Ball mitten dabei. Harte Liebe für große Schwestern 2.