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Schon mal versucht, Reihen zu häkeln, ohne die Arbeit wenden zu können? Also ich als Selbstgelernte bin da vielleicht ein bisschen (?) unorthodox in der Vorgehensweise, aber bei mir ergab sich folgendes Bild:

Auf der Couch liegt möglichst ausgebreitet die angefangene Strick-Patchwork-Decke, die sich bittebitte nicht verziehen soll, was bei der Dehnbarkeit von Strickwaren und dem Gewicht von Wolle schon gar nicht so einfach ist. In der Mitte der ausgebreiteten Fläche die zu füllende Stelle, die der Einfachheit halber zugehäkelt werden soll (einfacher und flexibler zu handhaben als ein Stückchen maßzustricken. Theoretisch.). Und auf der ganzen Konstruktion auf den Knien liegend, als Alle-meine-Entchen-Imitation mit Popo in die Höh, ich, mit der Häkelnadel um das Loch herumrobbend, fluchend, das Wollknäuel von rechts nach links und zurück verschiebend, immer auf der Jagd nach dem Garnfaden, der sich partout nicht durch die Masche ziehen lassen will. Das ganze Spektakel dauert ungefähr eine Stunde. Na gut, ich gebe es zu, parallel musste ich ganz dringend Hörbücher onleihen und downloaden und mit meinem MP3-Player synchronisieren, das dauert auch, aber das Gehäkel war definitiv nervenaufreibender als das Ongeleihe. Und wofür? Dafür:

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Ihr dürft jetzt lachen.

P.S. Den Titelspruch bringt meine Große immer, wenn sie sich irgendwo verhakt hat. Meistens mit den Haaren. So fühlte ich mich gestern Abend auch.

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