Ich gebe zu, ich bin süchtig…
Nach der Runde um den Blog, sprich Bloglesen, was ich jeden Tag mache, und zwischendurch, wenn ich einfach mal ein bisschen Zeit für mich brauche, noch mal. Vielleicht dafür, dass das Romanlesen gewissensmäßig auf der Strecke bleibt beim Studium. Ich bin so froh, dass das zeitlich absehbar ist!
… nach dem Bloggen an sich. Alle drei Tage werde ich unruhig, wenn mir nichts unterkommt, was mitteilenswert wäre. Dann entstehen Posts wie dieses, von denen ich hoffe, dass ihr sie trotzdem lesen mögt, um mich vielleicht ein bisschen besser kennenzulernen, jenseits der Nadelspielereien.
… nach meiner Blogstatistik. Die ist nicht besonders hoch, aber ich freu mich trotzdem jedes Mal. Heute hat sich offensichtlich jemand festgelesen, über 50 Leser bis jetzt, und ganz alte Artikel wurden angeklickt. Das ist jedes Mal eine besondere Freude, wenn das passiert. Noch schöner wär’s nur, wenn die Festgelesenen den Follow-Button fänden. :p

Heute war ein frustiger Tag, irgendwie. Küche bestellt, die ich mir nicht ganz in der Traumversion leisten kann (da wird irgendwann nachgerüstet). Fußbodenbelag bestellt, nur den zweitschönsten, der auch nur die Hälfte des schönsten kostet. Und schließlich erfahren, dass getroffene Abmachungen innerhalb der eigenen Verwandtschaft offensichtlich keine dauerhafte Gültigkeit besitzen. Sollte ich jemals ein Buch schreiben über mein Leben mit meiner Schwiegerverwandtschaft, ich schwöre, es wird durchfallen wegen zu vieler Klischees. So was kann es im wirklichen Leben gar nicht geben.
Ich bin so froh, wenn wir zwei Monate weiter sind. Dann stecken wir bis über alle Ohren in einer Renovierung und brauchen uns nicht mehr zu rechtfertigen und nicht mehr zu diskutieren.

Manchmal bin ich froh, wenn ich mich in meinem Blog flüchten kann, wo ich einfach meine Meinung haben darf und alles genau so machen und gestalten, wie es mir gefällt. Warum ist das in echt so schwer?

Zuletzt noch die Auflösung des Titels: das ist ein Zitat aus „Nouky und seine Freunde“, was eine zauberhafte DVD-Reihe für kleine Kinder ist und neben der Sendung mit der Maus das Einzige, was meine Kurzen gucken. Blablablubblubblase sagt der blaue Esel Paco nach seiner Befreiung aus der Riesenseifenblase, als er versucht, Balance und Orientierung wiederzufinden. Das versuche ich momentan auch noch.

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