Gestern, auf der Rückfahrt von Köln, hab ich im Zug Radio gehört. Es lief Ich & Ich mit ihrem Song „So soll es bleiben“, und während ich sonst immer dachte, das wäre eine gut gesungene Schnulze ala „Augenblick, verweile doch, du bist so schön“, bohrten sich diesmal Worte ins Ohr, die perfekt beschreiben, wie es mir momentan geht:

Wenn es da ist, werd ich feiern
Ich weiß, da ist noch mehr
Es liegt noch so viel vor mir
Ich lauf noch hinterher

(Fast) völlig aus dem Zusammenhang gerissen der Beginn der zweiten Strophe. Ich bekam plötzlich Lust, den Sekt kaltzustellen. Auch wenn ich gerade nicht erkennen kann, wann ich mein Leben wieder eingeholt haben werde, wenn es da ist, werd ich feiern.

Noch zehn Tage bis zum ersten Betreten der neuen Wohnung und dem Beginn der Renovierungsarbeiten.
Noch drei Monate (?) bis zum Umzug
Noch bis Ende Februar Studieren
Und die perfekte Stelle hab ich jetzt schon.

Das sollte doch auszuhalten sein!

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