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Hier kommt mal wieder einer dieser Posts für eine sehr spezielle Zielgruppe: Mütter mit Geburtstagskind-Mädchen im Kleinkindalter. Aber ehrlich gesagt ist meine Ideensammlung zur Pferdeparty für Fünfjährige der meistgesuchte Post des gesamten Blogs, also schieb ich noch mal eine Party nach. Für den 4. Geburtstag meiner Kleinen habe ich mich nämlich ganz schön ins Zeug legen müssen, denn sie wollte: Einen Puppengeburtstag.

Dazu gibt es fast noch weniger Ideen im Internet zu finden als zur Pferdeparty. Dafür nette Kommentare in Mütterforen in der Art „ich würde meine Tochter nicht zu so einem Geburtstag gehen lassen, bist du noch zu retten?“ Bin ich froh, dass ich nicht selber gefragt hatte, solche Antworten verderben mir gerne schon mal den ganzen Tag. Oder Abend. Oder beides.

Zurück zum Thema. Puppenparty. Was braucht man?

Einladung: Aus ein paar Kreisen und Halbkreisen schnell gebastelt: Ein Puppenwagen als Einladung. Auf die Rückseite kommen die wichtigen Infos: Wann, wo, warum, und dass die Puppe mitgebracht werden soll.

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Dekoration: normale Kindergeburtstagsdekoration. Man kann im Badezimmer das Puppentöpfchen neben das Klo stellen. Ist vielleicht albern, macht den Kindern aber Spaß. Und außer der Geburtstagstafel für die Puppenmamas eine für die Puppenkinder. Oder einen Tisch mit doppelten Sitzmöglichkeiten. Oder gleich eine große Picknickdecke auf den Boden.
Geschirr in doppelter Ausführung, in Kindergröße und in Puppengröße. Das Puppengeschirr hat die Kleine von ihren Freundinnen geschenkt bekommen.

Essen: Alles in Miniaturausgabe. Mini-Berliner und Mini-Windbeutel gibt es im Kühlregal, Mini-Muffins kann man backen, und einen Mini-Doughnut-Maker hab ich auch. Wären die Kinder größer, würde ich alles in klein und groß nebeneinander stellen, aber ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass großer Kuchen uninteressant ist, wenn man stattdessen Kleinigkeiten essen kann. Also gab es alles nur im Mini-Format. Von einigen Süßigkeiten gibt es ja auch Minis, die machen sich gut als Tischdeko. :)
Abends Fritten und Würstchen. Geburtstagsklassiker, die man nicht ändern muss. Würstchen gibt es natürlich auch im Miniformat. Sind muslimische Kinder eingeladen, sollte man dran denken, dass man Geflügelwürstchen nimmt. Hach ja, auch Fehlern wird man klug. Ehem. (Nein, das war letztes Jahr, mittlerweile bin ich schlauer.)

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Spiele:
– Wettrennen mit Puppenwagen durch die Wohnung. Unsere Wohnung ist groß genug, da geht das.
– „Machet auf das Tor…“ Ein Singspiel, bei dem sich das Siegerkind jeder Runde aussuchen darf, ob es in der Decke als Engelchen geschaukelt oder als Teufelchen gerüttelt, geschüttelt werden möchte. Die Eltern schwingen die Decke für die Kinder, die Kinder schwingen die Decke für die Puppen.
– Puppenraten. Mit verbundenen Augen muss das Kind raten, welche Puppe es da in der Arm gedrückt bekommt. Kann problematisch sein, weil nicht alle Vierjährigen es mögen, wenn man ihnen die Augen verbindet.

Basteln: Kränze für Puppenmama und Kind. Aus Krepppapierstreifen falten die Kinder Hexentreppen. Die werden, wenn sie einmal um den Kopf herumpassen, zum Kranz zusammengetackert. Mit schmaleren Streifen nach demselben Prinzip entstehen Kränze für die Puppen. Achtung! Krepppapier ist dehnbar, die Hexentreppen sollten also nicht zuuuu lang werden! Und durch die Dehnung sehen die Kränze auch eher gewunden als gefaltet aus. Passen übrigens auch prima zu einer Ritterparty mit Burgfräuleins. ;)

Merke: Puppen mitbringen kann auch Programm genug sein.

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