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Seit dem 16. Mai habe ich jetzt gestrickt. Das war gefühlt entschieden zu lang. Und was habe ich geschafft? In neun Stunden 50 Minuten ein Patch im Perlmuster:

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Damit ihr die Größe erkennen könnt, hab ich einen Din-A4-Spiralblock untergelegt. Erkenntnis dieser Strickarbeit: Perlmuster sieht wunderschön aus, aber das ewige Fadennachvornelegen, Fadennachhintenlegen kostet die ungeübte Strickerin unheimlich viel Zeit. Schade eigentlich.

Zur Erholung habe ich dann die letzten zehn und ein bisschen Minuten mit tiefblauer Wolle, dickeren Nadeln und einem Schachbrettmuster verbracht:

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Da flogen die Nadeln nur so. :) Was ich übrigens irgendwie erstaunlich finde, ist die Tatsache, dass alle bislang vorhandenen Patches ungefähr dieselbe Breite haben, wie man am Stapel erkennen kann. Macht die Sache später sehr einfach, auch wenn ich nicht glaube, dass ich das bis zum Schluss durchgezogen kriege. Sogar Smokys V&Z-Patches passen perfekt rein. :)

Smokys Patches haben auch noch einen Extrablick verdient:

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Die sind nämlich nicht nur viel raffinierter als das, was ich so produziere, die verwendete Wolle ist auch noch viiiiel toller, als man es auf den Fotos immer erkennen kann. Ich hab mein cremefarbenes Patch mal untergelegt, damit man den Farbunterschied erkennen kann. Das ist kein schnödes Creme von Smoky, da sind regenbogenzarte changierende Töne mit drin… mindestens in grün, blau und rosa. Und: die Wolle glitzert! Ich persönlich sitze ganz fasziniert vor den Stücken (und bedaure meinen kleinen Jungen nur etwa einen Viertel Herzschlag lang, dass er rosa Gliterpatches in seine Decke bekommt ;).

Nun denn, ich darf jetzt endlich wieder Kreuzstich machen…

1. Celtic christmas III
2. Gästehandtücher III
3. Klarinette V
4. Verrückte Eulen III
5. Tecklenburger Turney VI
6. Weihnachtsengel II
7. Patchworkdecke II
8. Wrath V
9. Blumengobelin

… und werde mich nie wieder darüber auslassen, dass die Rotationsrunde so schnell vorbei zu sein scheint. Fast drei Wochen, um zehn Stunden zu handarbeiten. Also wirklich… ich sollte meine Prioritäten sortieren.
Aber ganz ehrlich? Bis vorgestern lautete die oberste Priorität: Müde! Schlafen!!
Dann kamen Kinder, Arbeit, Aktivitäten mit Mann und die Masterthesis schon wieder nur gequält wegen Priorität 1.
Seit vorgestern hat sich die Sache mit der Müdigkeit gebessert, dafür hat das Motivationsrinnsal der Thesis sich zu einem Schreibfluss entwickelt. Von dieser Welle sollte ich mich erstmal mitreißen lassen, solange es geht und sie anhält, schließlich laufen hier die Fristen. Ich sollte wohl mitlaufen, bevor sie mich in die Enge treiben. Noch zwei Wochen auf der Arbeit arbeiten, dann geht es in den Mutterschutz. Und neben der Thesis warten auch noch geschätzt zehn Kartons mit der Aufschrift „Kind klein rausgewachsen, unsortiert“. Irgendwas muss Kind 3 ja auch anziehen können, wenn es denn dann da ist, in ungefähr zwei Monaten.

Sollte hier also ungewohnte Ruhe im Blog einkehren, bitte nicht wundern und nicht weggehen, ich bin auch nicht weg! Und irgendwann knallen dann die Sektkorken auf Kind Nummer 3 und die offizielle Bestätigung. dass ich eine Meisterin meines Fachs bin. Hoffe ich!!! :)

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