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So sehen fliegende Nadeln aus. :) Zehn Stunden sticken, Sonne genießen und ein Auge darauf haben, dass kein Kind im Planschbecken ertrinkt… na gut, keine zehn Stunden im Garten gesessen, dafür vermutlich mehr als zehn Stunden gestickt. Wer will schon auf die Uhr gucken, wenn der Nachmittag so schön ist?
Sechzig Stunden habe ich bislang in Wrath offiziell investiert, und so sieht es nun aus… vorher:

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Und nachher:

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Nächstes Mal sollte ich wohl durchkommen mit Blatt 2. Von 40.

Und schon wird es Zeit für ein neues Projekt, ein Blumengobelinkissen für eine Kollegin. Hier noch mal der gesamte Rotationsstand:

1. Celtic christmas III
2. Gästehandtücher III
3. Klarinette V
4. Verrückte Eulen III
5. Tecklenburger Turney VI
6. Weihnachtsengel II
7. Patchworkdecke II
8. Wrath VI
9. Blumengobelin

Außerdem wird es Zeit, mal wieder auszuschlafen, sich auf die Mutterschutzzeit einzustellen (noch dreimal arbeiten), die Thesis aufs Papier zu bringen, Fußleisten fürs Babyzimmer zu kaufen und anzubringen, Himbeerblättertee zu trinken und und und. Ich warte auf die Zeit, wo ich meinen eigenen Plänen und Vorstellungen nicht mehr nur hinterher laufe. Vielleicht hilft die Auszeit ja wirklich, mal wieder zur Ruhe zu kommen. Im Garten sitzen und die Sonne genießen sollte man viel öfter. Sich wissenschaftlichen Arbeiten widmen seltener. Zumindest macht Sonne genießen mehr Spaß. ;) Finde ich. Echte Wissenschaftler mögen mir widersprechen…
Vielleicht ist es aber auch einfach so, mein Leben, prall gefüllt und immer fast überschwappend vor Projekten und Ideen. Vielleicht kann ich gar nicht anders als planen und mich mit Begeisterung auf immer Neues zu stürzen. Solange ich nicht alles anfange und nichts zu Ende bringe, ist das vielleicht ja auch gar nicht so verkehrt, sondern einfach meine Art, und ich sollte mich allmählich an mich selber gewöhnen?
Genug philosophiert, auf ans nächste Projekt. Oder nein, zuerst ins Bett. Dann an den PC, einen Absatz schreiben über den eklatanten Mangel an Fachliteratur, die sich mit der Beschriftung von Buchrückenschildchen auseinandersetzt. Ähm, ja. Genau. Wissenschaftliche Arbeit und so. Dann „echte“ Arbeit (Komma, bezahlt), dann vielleicht Wandlängen ausmessen und meinen Mann zwingen, mit zum Baumarkt zu fahren, wo wir eine Diskussion zum Thema Altbauleiste oder schnödes Brett führen. Und dann ist Wochenende und vielleicht Zeit für halbe Kreuzstiche und ein Blumenmuster. Vielleicht ist auch Zeit, auf dem Boden rumzukriechen und Leisten (Bretter?) anzubringen, damit endlich die Möbel ins Babyzimmer können. Schaun mer mal. :)

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