Mein Möbel des Monats Oktober ist ein Klassiker aus dem Hause Ikea und damit per definitionem stilvoll und praktisch zugleich. ;)

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Unser Spielzeugregal steht im Flur, gut erreichbar von allen Kinderzimmern und trotzdem unter elterlicher Kontrolle. :D
Wir haben es diesen Sommer gekauft, um der Spielzeugflut Herr zu werden, die sich jedes Wochenende in den Kinderzimmern ergießt und ein Betreten des Raums nach spätestens einem halben Tag unmöglich macht. Auch für die Kinder. die dann lieber in der Küche malen wollen oder draußen eine Runde Fahrrad fahren. Im Spielzeugregal wird jetzt kistenweise aufbewahrt, was man nicht dauernd zum Spielen braucht. Musikinstrumente, Lego, Lego Duplo, Playmobil, die Murmelbahn, die Holzeisenbahn, Autos, Bauklötze, Babyspielzeug, Tücher, Taschen… alles gut verpackt, schnell auffindbar und leicht aufzuräumen. Was in den einzelnen Kisten drin ist, erkennt man am aufgeklebten Gegenstand auf der Vorderseite der einzelnen Kisten. Lego war beim Entstehen des Fotos gerade unterwegs. Und ja, es sind noch nicht alle Kisten belegt. Die Kaufladenzubehörkiste ist noch nicht markiert, danach sind noch zwei Kisten übrig. Ich habe Filly und Barbie als Bewohner im Verdacht, auch wenn es in unserem Haushalt noch keine Barbies gobt. Die Mittlere hat gerade zum ersten Mal welche auf den Wunschzettel gemalt, die Vorzeichen sind also eindeutig.

Die Kinder stört es offensichtlich nicht, dass sie die Kontrolle über ihr Spielzeug abgegeben haben. Gleichzeitig mit dem Befüllen der Kisten haben wir nämlich abgemacht, dass sie immer nur eine Kiste haben dürfen, wenn sie mehrere Kisten gleichzeitig brauchen, dann nur mit guter Begründung. Bauklötze und Eisenbahn gleichzeitig kann ich zum Beispiel sehr gut verstehen, Murmelbahn und Kaufladen gleichzeitig dagegen nicht. Es sei denn, die Mädels spielen nicht zusammen. Was bei näherer Überlegung eigentlich nicht vorkommt.

Kurzum, das Spielzeugregal ist ein Möbel, mit dem alle glücklich sind. Die Kinder über weniger Aufräumen und mehr Überblick über die Spielzeugbestände, die Eltern über weniger Streit ums Aufräumen und weniger Chaos. Und am besten spielt es sich sowieso, wenn man nur wenig zur Verfügung hat. Ein paar Decken und Tücher sind im Normalfall alles, was meine Mädels benötigen, um sich in Pferde oder Prinzessinnen zu verwandeln und die Kinderzimmer in ein labyrinthisches Höhlensystem. Und dann ist das Wochenende auch schon wieder um, ohne dass man auch nur eine Kiste angefasst hätte. :)

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