ich habe wieder weniger Stress. Deutlich daran zu merken, dass ich wieder mit Lust und des Öfteren singe. Nicht nur unter der Dusche, sondern auch mit Baby im Arm, das sich so sehr gut beruhigen lässt, oder mit den etwas größeren Kindern zusammen laut auf der Straße. Beim Marsch zum Kindergarten bergauf lauthals „Im Frühtau zu Berge“ (das erklärte Lieblingslied der Großen) zu singen, hat schon was mutiges. Oder beklopptes, wie man es nimmt.

Neuerdings aber werde ich von unpassenden Liedern verfolgt, die sich als Ohrwurm festsetzen. Und laut gesungen werden wollen. Durchs Dorf radeln und „Must die, must die, this Jesus must die“ zu schmettern, kommt nicht so gut. Zumal ich nicht über die passende Bassstimme verfüge. :)

Genauso unpassend, aber ein bisschen öffentlichkeitstauglicher ist das Lied „So trolln wir uns ganz fromm und sacht“, ursprünglich ein barockes Trinklied aus der Liedersammlung „Fredmans Episteln“ des Schweden Carl Michael Bellman. „Was hilft’s, wenn du vor Wut auch spuckst?“ mag man das Baby ja noch fragen dürfen, aber der Hinweis „der Tod ist keine Münze feil. Von jedem Schlückchen, das du schluckst, nimmt schon der Wurm sein Teil“, ist an der Mutterbrust dann doch eher unangebracht. Aber was soll man machen, Ohrwurm ist Ohrwurm.

Kennt ihr auch so unpassenden Ohrwürmer?

Für alle, die jetzt Lieder im Kopf haben, die da besser nicht sein sollten, zum Abgewöhnen noch der ultimative Ohrwurm:

 

 

Advertisements