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Ich habe irgendwie gerne mal das leise Bedürfnis, meine Blogeinträge zu beginnen mit „Ihr Lieben“ oder einer ähnlichen Anrede. Was ich aber gleichzeitig sehr merkwürdig fände, da meine Chefin offen zugibt, hier mitzulesen. Nicht dass meine Chefin nicht lieb wäre (Hallo Chefin!), aber anreden würde ich sie dann doch normalerweise etwas förmlicher.
Außerdem müsste ich dann zugeben, dass sich meine Blogintention, mich durch das öffentliche Zurschaustellen meiner Fortschritte selbst zu motivieren, nicht mehr die Priorität hat, die es mal hatte. Dabei habe ich das gerade wirklich nötig, denn der Weihnachtsengel sträubt sich. Sie hat was gegen Pelz. Kann ich verstehen, hilft uns aber beiden nicht, da müssen wir durch.

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Wir unterhalten uns jetzt nicht darüber, wie um alles in der Welt der Mantel am Platz bleibt, während die Dame mit dem Kleid herumwedelt. Festgetackert wahrscheinlich. Oder bei Engeln funktioniert Schwerkraft einfach anders. ;)

Der lilane Teil hat sich übrigens sehr schnell sticken lassen, der weiße dagegen hat mich zur Verzweiflung getrieben. Ich habe streckenweise gepfuscht ohne Ende, weil ich den oder die Fehler einfach nicht gefunden habe. Für die Flügel werden dieselben Farbtöne verwendet wie für den Mantelpelz, entsprechend habe ich einen ziemlichen Horror davor. Was der Grund ist, weshalb ich die Flügel als nächstes angehe. Selbstdisziplin for the win!
Bevor jetzt jemand denkt, „wie ist die denn drauf?“, was irgendwer wahrscheinlich sowieso denkt, ich bin seit gestern neue Weltmeisterin im Verdrängen. Ich habe statt zu sticken den Adventskranz fertiggestellt (übliche Vorgehensweise kann man hier nachlesen), mit den Kindern Plätzchen gebacken und Fenstersterne gebastelt (die bekommen noch einen eigenen Post), die Herbstdekoration größtenteils eingesammelt und mit M. ihre Version dieses Fensterbilds vorbereitet. Ich habe unheimlich Lust, meine Version noch auszubauen, schließlich habe ich mittlerweile mehr Fenster. Selbst-was-noch-mal?
Nein, ich werde mich jetzt wieder an den Stickrahmen setzen und meine Putzfee glücklich machen. Ein Jahr zur Fertigstellung sollte ja wohl reichen!
Bis zum nächsten Zwischenstand, ihr Lieben. Und Frau Chefin. :)

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