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Ach ja, all diese Jahresrückblicke. Bislang habe ich mich auf dem Blog damit zurückgehalten, aber jetzt habe ich bei Bunt, gestreift und hüpfig einen Rückblick gefunden, der so übersichtlich und schmerzlos aussieht, dass ich es doch einmal probieren möchte. Dafür lasse ich euch mit meiner Blog-Jahresstatistik in Ruhe, auch wenn die für mich persönlich wundervoll ausgefallen ist. Ich freue mich über jeden neuen und treuen Verfolger (36 sind für mich ganz schön viele) und staune in den letzten Wochen immer wieder, wie es passieren konnte, dass aus 20 Klicks am Tag und Spitzenwerten von um die 50 mittlerweile regelmäßig 200 werden konnten. Für andere ein müdes Lächeln, für mich ein kleines Wunder. Aber genug, ich wollte ja nicht Statistik verkünden, sondern auf’s Jahr zurückblicken. Hier also:

Mein 2014

Dieses Jahr bin ich 34 Jahre alt geworden.

Meine absolute Lieblingsbeschäftigung war: Sticken und dabei ein möglichst langes Hörbuch hören.

Dieses Jahr habe ich kennengelernt: drei großartige Frauen als echten Gewinn für unsere schottische Tanzgruppe, die perfekte Kollegin für unser Team, einen Professor ohne Zeitgefühl und den neuen (kleinen) Mann in meinem Leben.

Das habe ich mir gegönnt: Ganz viel Schokolade :)

Viel zu oft habe ich: Mich über Personen geärgert, die mich offensichtlich nicht verstehen wollen, bin ich NICHT einfach aufgestanden und gegangen. Ein bisschen weniger Altruismus wäre bei leergelaufenen Akkus manchmal mehr.
Viel zu oft habe ich nachts aufstehen müssen.

Vom Leben gelernt: Der Haushalt bricht tatsächlich zusammen, wenn ich mich drei Tage krank ins Bett lege. Ich bilde mir das nicht ein.

Ich habe zum ersten Mal: An einem Tanzwettbewerb teilgenommen. Eine Masterarbeit geschrieben. Selber Wehen produziert. Ein Schulkind.

Ereignis des Jahres: Die Geburt des Kleinen. Dann lange nichts, dann die Einschulung der Großen.

Mein größter Fehler: Nicht auf meinen Körper gehört und zu spät zum Arzt gegangen.

Meine beste Entscheidung: Die Masterthesis muss fertig sein, bevor das Baby auf der Welt ist! Überhaupt, Masterthesis zu zweit schreiben baut ganz schön Druck auf. Dann wird man aber wenigstens fertig.

Die größte Veränderung: Das dritte Kind macht aus uns eine große Familie. Knapp dahinter: ein Schulkind im Haus. Adieu, eingespielter Tagesablauf!

Besuchte Orte: Newcastle (England), Emsland, Borkum, und immer wieder mein Elternhaus im Rheinland.

Das Jahr war (zum Ankreuzen):
[x] anstrengend [] das beste Jahr bisher [] enttäuschend
[x] durchwachsen [] langweilig [x] aufregend
[] wunderbar [x] lebhaft [x] stressig
[] das schlimmste bisher [x] alles neu [x] emotional
[x] erfolgreich [x] ereignisreich [] ruhig
[] nicht erwähnenswert

Dieses Jahr auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 10 (super): 6

Meine Wünsche für das nächste Jahr: Gesunde Kinder, stressresistentes Ich und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Meine Vorsätze für das nächste Jahr: Gelassener werden, gesünder essen und die Rotation verkleinern. Ich träume von einem Finale bei der Klarinette. Das dürfte utopisch sein, aber darum geht es doch bei guten Vorsätzen. Oder etwa nicht?

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