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Bevor wir das alte Jahr nun endgültig verabschieden und uns samt guter Vorsätze ins neue stürzen, ist es mir in den Sinn gekommen, noch mal eben schnell eine neue Tradition einzuführen. Zum Jahreswechsel gibt es einen Überblick über alle meine UfOs.

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Links neben dem Tisch die Tecklenburger Turney, von da aus im Uhrzeigersinn der Blumengobelin, Gästehandtücher, Celtic Christmas, Patchworkdecke, Klarinette, Once upon a time, Wrath.

Nochmal in schön, soweit es aufs Foto passte:

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Dabei bin ich schon auf die Leiter gestiegen. :)

Da der Originallink offenbar nicht mehr funktioniert, nutze ich die Gelegenheit, noch einmal zu erklären, was es mit der Rotation auf sich hat. Die funktioniert nämlich so:

Vermutlich im Leben jeder Handarbeiterin existieren Projekte, die man irgendwann voller Euphorie begonnen hat, und dann waren sie doch nicht so toll. Oder schlimmer, man hat angebrochene Projekte vererbt bekommen. Es handelt sich hier um sogenannte „Unfertige Objekte“, kurz UFO. Als solche verstopfen sie Handarbeitsschränke, Kisten, Keller und Dachböden. Wenn man sie trifft, trinken sie gerade Kaffee mit dem schlechten Gewissen und legen sich eine dekorative Staubschicht zu. Sehr unschön. Man kann nun zweierlei tun:
a) UFO wild entschlossen packen und wegwerfen
b) UFO auspacken und fertigstellen und sich dabei die ganze Zeit ärgern, weil man lieber etwas anderes machen möchte.

Oder c) die Rotation einführen.
Dazu sucht man alle UFOs zusammen. Ja, alle. Bis auf die weggeworfenen. :) Man stellt eine Liste zusammen (hier im Blog rechts oben zu sehen) und arbeitet zukünftig diese Liste ab – immer zehn Stunden pro Projekt. Zehn Stunden sind bei einem ungeliebten Projekt nicht schmerzhaft viel, das steht man durch. Bei geliebten Projekten freut man sich einfach auf die nächste Runde. Hat man seine Liste einmal komplett abgearbeitet, darf man ein neues Projekt anfangen. Zehn Stunden mit dem Neuzugang, dann geht es wieder von vorne los.
Je nach Anzahl der UFOs dauert die Fertigstellung jedes einzelnen wesentlich länger, aber dafür werden auch alle fertig! Ich arbeite mittlerweile seit fast zwei Jahren mit der Rotation und habe fast keine Altlasten mehr in den Schubladen. Mein guter Vorsatz fürs neue Jahr: nicht mehr als sieben Projekte auf der Liste, sonst dauert die Runde zu lang. Dann kann ich halt mal keine neuen aufnehmen. Da ich fast nur noch geliebte Projekte habe, hält sich der Frust in Grenzen. :)

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