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Mein Möbel des Monats ist schon wieder eines, das mal Eiche rustikal war:

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Ursprünglich hing dieses Tellerregal bei meinen Großeltern an der Wohnzimmerwand und beherbergte einige Zinnteller und Fotos. Es ist mir eigentlich nie groß aufgefallen, nicht einmal bei der Wohnungsauflösung. Stattdessen schleppte meine Mutter es bei mir an und drohte mit dem Sperrmüll, falls ich es nicht haben wolle.
Ursprünglich war die Idee, es weiß zu streichen und umzudrehen, um ein Bilderbuchmöbel für die Kinder daraus zu machen. Ich habe versucht, es schön schäbig weiß zu streichen und habe dabei gelernt, dass wir unseren Shabby Chic doch lieber auf herkömmliche Weise produzieren: weiß streichen und die Kinder drauf los lassen. ;)
Wir sind lange nicht so richtig glücklich miteinander geworden, das Tellerregal und ich. Bis ich meine neue Küche plante, einen weiteren Oberschrank für zu massig (und zu teuer) hielt und im Küchenplaner ein Tellerregal über die Spüle plante. Das gefiel mir in der Planung sehr gut – und die Feststellung, dass ich kein neues Regal brauche, weil ich bereits eines besitze, gefiel mir sogar noch besser… so ist das, wenn Wohnungsrundumerneuerungen lange genug teurer als gedacht geworden sind. :)
Seitdem mag ich mein altes Tellerregal. Hätte es kleine Schraubhaken am unteren Brett, würde ich es noch mehr mögen. Aber das Holz ist so hart, das lässt sich nicht anbohren – zumindest nicht mit den mir zur Verfügung stehenden Werkzeugen. Es ist halt doch eine sture alte Eiche, auch wenn sie zeitlos weiß erscheint, und irgendwie mag ich das auch. Ein stures Möbelstück, dieses Möbel des Monats.

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