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Ich bin ja auf dem Land aufgewachsen. Na gut, in unserem Dorf gab es nur einen Bauern (oder waren es zwei?), und in manchen Gegenden lacht man vielleicht darüber, was ich als schlechte Infrastruktur bezeichnen würde, aber wie bezeichnete H. es beim ersten Besuch so schön? „Hier ist ja wirklich nichts. Nichts!“ Damit ist sehr schnell erklärt, wie es kommt, dass meine Geschwister und ich uns nach dem Abitur in alle Winde verstreuten. Den Bruder erst nach Westen, dann nach Süden. Die große Schwester erst nach Osten, dann nach Westen. Die kleine Schwester erst nach Süden, dann nach Norden. Nur ich bin wie vom lauen Lüftchen getrieben im eigenen Bundesland herumgetrudelt. :) 

Feiertags merken wir dann schmerzhaft, dass es uns verstreut hat. Denn irgendwie wird es mit jedem Jahr schwieriger, sich zu treffen. Eigene Kinder helfen da überhaupt nicht. Patentanten und -onkel greifen daher gerne mal zum Karton und überlassen das Osterpäckchenverstecken dem Paketversand der Wahl. Oder den Eltern vor Ort. Und die Eltern vor Ort dürfen dann kreativ werden, wie man mit bitte nicht zuviel Aufwand die Päckchen als Patengeschenk kenntlich macht. So zum Beispiel:  

 

Man braucht: einen Karton, ein Stück braunen oder weißen Tonkarton, einen Pompon oder Wattebausch o.ä. für den Schwanz, einen schwarzen und einen rosanen Stift.  

 

Puh, das war jetzt eine ganz schön lange Einleitung für eine kleine, schnell umgesetzte Idee. Ich hoffe mal, dass ihr hier genauso gerne ein bisschen was persönliches lest wie ich auf anderen Blogs. :)

Das Zelt ist übrigens fertig. Allerdings gibt es noch keine finalen Fotos, da ich es zur Fertigstellung im „Gästezimmer“ aufgebaut habe, wo es von einem Regal zu  anderen reicht. (Durchmesser 1,80 Meter) Schöne Fotos sind da nicht möglich, dafür muss es wohl Ostersonntag werden. Und bittebitte trocken sein! Fotos auf dem Rasen wären perfekt! Und so ganz nebenbei wäre Eiersuchen im Garten natürlich auch schön. *hüstel*

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