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Ich wünschte, die Plüscheule Wattebausch hätte schon bei uns gewohnt, als ich mit den Handtüchern anfing. Dann hätte ich ihre Farbgebung auf jedem Handtuch umsetzen können, quasi als verbindenes Element. Allerdings hätte ich mit dem „Christmas Angel“ dann auch schon fertig sein müssen, denn Wattebauschs Augen werden mit einem blauen Kreinik-Metallicfaden gestickt, der ein Überbleibsel dieses Projekts ist. Dieses Garn schon zu Projektzeiten zu verwenden hätte ich mich nicht getraut, schließlich darf man Kreinik-Garne aus den USA importieren, da bestellt man schon wegen der Portokosten nicht häufiger als nötig. Also kann ich lange wünschen, es wird keine Wattebäusche auf allen Handtüchern geben, sondern nur auf dreien. Aktuell auf diesem hier:  

 Wattebausch guckt etwas schlecht gelaunt, vielleicht weil ich die Pupillen nicht vergrößert habe, wie es angemessen gewesen wäre. Vielleicht auch, weil das Handtuch dreckig geworden ist beim Sticken. Keks zum Kaffee oder sticken, beides auf einmal geht eben doch nicht. ;) Wobei es ab sofort Sticken statt Keks heißt. Ich habe mich nämlich verliebt, in ein kugelrundes Einhorn namens Theodor, das ist aus Plüsch und eine Spardose und viel zu teuer, um es sich guten Gewissens einfach so zu kaufen. Also habe ich beschlossen, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, habe mir bei den Kindern eine Spardose geliehen und werde mich ab vorgestern für jeden süßigkeitenfreien Tag mit 50 Cent belohnen, auf dass ich mir irgendwann mein eigenes Einhorn kaufen kann. Mit so etwas ausgerechnet an dem Tag anzufangen, an dem ich meine Tage bekomme, kann auch nur mir passieren. Meine arme Familie!

Das sechste Gästehandtuch ist also fertig.  

Es ist wieder eine ganz entzückende Reihe etwas zweifelnd guckender Eulen geworden, finde ich. Und trotzdem bin ich froh, dass es endlich geschafft ist, fast fertig ist diese Eulenreihe nämlich schon seit vier Tagen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich das letzte Handtuch wirklich als Freischuss nehme, ich habe momentan überhaupt keine Lust auf noch ein Handtuch. Vielleicht ist es mir ja doch egal, wenn die Eulen noch eine Runde brauchen. Meine Mama sagte vor ein paar Tagen noch, sie an meiner Stelle hätte längst das Handtuch geschmissen … das ist neben einem netten Wortspiel auch mal wieder eine nette Bestätigung, wie gut die Rotation funktioniert. Nie wieder UFOs! 

A propos Rotation, hier der aktuelle Stand: 

  1. Celtic Christmas (6)
  2. Gästehandtücher (6/7)
  3. Klarinette (7)
  4. Tecklenburger Turney (8)
  5. Patchworkdecke (5)
  6. Wrath (8)
  7. Es war einmal (2)
  8. ??? Freischuss ???

Diesmal gibt es wieder Zwischendurch-Näherei. Zwei Strandläufer (einen als schon eingetauscht beim Tausch-Freitag, einen als Tauschangebot), eine Muschel und ein Schneckenhaus für mein Gäste-WC und ein halbmeterhoher Berg Reparaturen warten auf mich. :) Und danach freue ich mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit der Klarinette. Schon das zweite Mal dieses Jahr! Die verkürzte Projektliste fühlt sich gut an!

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