Und schon wieder ein Ausrutscher in diesem vermeintlichen Handarbeitsblog: ein Rezept. :) Ich habe für eine schaf-affine Veranstaltung gebacken, und zwar nicht, wie man dem Titel zu entnehmen meint, Schafsköpfe, sondern Schafsköpfe. Also Kürbisbrötchen, die aussehen wie der Kopf unseres Autoschafs Lucy. Lecker, niedlich und irgendwie morbide beim Aufschneiden und Belegen.   

  Für den Kürbisbrötchenteig kocht man 350g Hokaidokürbis (gewaschen, ausgehöhlt und gewürfelt, aber ungeschält) mit 80g Butter und 3 EL Wasser. Das dauert ungefähr 15 Minuten, dann kann man die Masse pürieren. Aus einem normalen Hokaidokürbis bekommt man übrigens die zwei- bis dreifache Menge. :)

Während der Kürbis köchelt, mischt man 80g Zucker, 1/2 TL Salz, 1 Pckch. Trockenhefe, 500g Mehl, 1 Ei und 2 EL Milch. Dann die Kürbismasse unterheben und zu einem gut formbaren Teig verkneten. Ggf. noch mehr Mehl dazugeben. Teig abdecken und mindestens 30 Minzten gehen lassen, besser länger.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus dem Teig kleine Brötchen formen.  

  Mit einem Messer rechts und links im oberen Drittel einschneiden und zwei Ohren zur Seite abbiegen. die Schnittkanten am Mittelstück anglätten. Ein Y als Nase  einritzen (tief genug, der Teig geht beim Backen weiter auf!) und mit einem Essstäbchen zwei Augen eindrücken.  

 Im Ofen brauchen die süßen Brötchen etwa 10-15 Minuten, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.
Guten Appetit!  

 

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