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Wir waren im Dezember weg, und aus irgendwelchen Gründen hat der Kleine sich entgegen allen Angewohnheiten abends hinlegen lassen, um elf bis zwölf Stunden zu schlafen. (Keine Sorge, zu Hause hat er es sich gleich wieder abgewöhnt.) Damit hatte ich abends tatsächlich echte Erwachsenenzeit, die ich zwei Abende lang genutzt habe, um mit meiner Mutter und der westlichen Schwester ein Puzzle zu machen, das mir die beste M. der Welt vor drei Jahren mal geschenkt hatte (das war bestimmt nicht das letzte Mal, es ließ sich nämlich super puzzlen!). Ach ja, puzzlen … das ist so eins der Hobbys in Warteschleife, bis die Kinder groß genug sind, damit man auch 2000 Teile mal rumstehen lassen kann. Oder bis sie vielleicht sogar mitmachen? Die Große hat jetzt 500 Teile Pferd geschenkt bekommen, da wächst die nächste Puzzlegeneration heran!

Aber eigentlich wollte ich gar nicht vom Puzzle schreiben, sondern endlich mal wieder zeigen, wie weit an den anderen zwei Abenden (und an einigen anderen davor, wo ich immer höchstens zehn Kreuzchen machen durfte) die Ostereiersuche gediehen ist. Nach den Sommerferien sah es so aus: image

Und der neue Stand ist dieser: image

Ein zweites Mädchen, ein Ei, Wiese und Büsche und ein Streifen Erde sind dazu gekommen. Nebenbei bemerkt: Das Mädchen hockt im weißen Kleid mitten in den Osterglocken, was hübsch aussieht, meinen Töchtern im April aber mindestens einen Rüffel einbrächte. So ist das mit der Romantik. Es fehlen noch ein bisschen Baumwerk im Hintergrund (das Loch ist ganz gut erkennbar) und natürlich die alles entscheidenden Umrandungen. Gibt es eigentlich einen passenden deutschen Ausdruck für „Backstitches“? Ich denke nämlich eigentlich immer Backstitches, aber ein paar Tage zusammen mit zwei Deutschlehrern unter einem Dach haben mich mal wieder auf das Problem englischsprachiger Begriffe im deutschen Sprachgebrauch aufmerksam gemacht. :)

Noch eine Nebenbemerkung (gedacht by the way): Die Farbgebung ist im oberen Bild die richtige, unten ist mit Blitz passiert. Im Winter auf Sonnenschein warten ist doof.

So wie ich es sehe, fehlt nur noch ein Wochenende mit brav schlafendem Sohn, und die Ostereiersuche hat ein Ende. Spätestens Ostern. Und dann wird die kleine Stickfee in die Reisetasche einziehen. Bloß nicht zu wenig Pläne haben! ;)

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