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Kleinigkeiten, die sich so ansammeln und wo man im Vorübergehen denkt, das könnte ich mal bloggen. Hatten wir schon lange nicht mehr. Heute mit: einem Freebie von Teresa Wentzler und einer Nähmaschine.

Vor zehn Jahren fing ich an, ein altes Kinder- und Jugendhobby wieder zu beleben: Sticken. Das habe ich zwar eigentlich immer irgendwie gemacht, aber nicht so wirklich konstant und bei weitem nicht so ausdauernd wie heute. Ich hatte meine schwachen Momente. Das änderte sich erst so richtig, als ich auf welchen Wegen auch immer die amerikanische Designerin Teresa Wentzler entdeckte. Bevor ich mich an größere Motive machte, probierte ich ein paar der Freebies aus, die sie auf ihrer Seite anbietet. Das hier gezeigte ist der „Dragon Rampant„, gestickt mit Hatte-ich-gerade-noch-da-Farben. Hauptsache bunt. :)

Das Ergebnis gefiel mir sehr gut, und ich machte ein zugegeben sehr stümperhaftes Nadelkissen daraus. Heutzutage sähe das anders aus, aber ich habe vor zehn Jahren noch sehr knappkantig abgeschnitten, auftrennen geht deshalb nicht mehr. Nun ja. Das Nadelkissen habe ich benutzt, bis das erste Kind groß genug war, um danach zu greifen, danach gammelte es in irgendeinem Handarbeitskorb vor sich hin. Nicht schön, aber zu schön, um es wegzuwerfen.

 Das dritte Kind sorgte schließlich dafür, dass ich mich an der Nähmaschine geradezu einmauern muss, um arbeiten zu können. Gnadenlose Kinderfinger! Da ich in der neuen Hochsicherheitsfestung Nähplatz keine offene Nadeldose herumstehen haben wollte, gewöhnte ich mir an, die nicht mehr benötigten Stecknadeln in das Polster der Eckbank zu stecken. Das geht, solange kein Kleinkind zwischen Tisch und Eckbank durchgreift. Aber mit einem Band schnell das alte Nadelkissen an die Nähmaschine knoten ist viel praktischer und schöner. Und macht mein zehn Jahre jüngeres Ich noch mal mit glücklich, denn zum Wegwerfen ist der kleine Drache nun wirklich zu schade!
So geht’s. Jetzt bin ich wieder ein bisschen durchorganisierter und habe wieder ein bisschen mehr Altes neu verwertet. Das war doch einen Blogartikel wert.

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