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Ich habe so dermaßen keine Lust auf die Turney gehabt, dass ich vor lauter Verzweiflung die auf der Creativa erstandenen Päckchen vom „Kleinen Troll“ rausgekramt habe. Ein kleiner Erdbeerbub war ganz okay zu nähen (Post folgt irgendwann. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen.), auf Schäfchen hatte ich keine Lust, also doch an die Turney? Oder mal schauen, wieviel Arbeit die Pompomhexe macht? 


Wenig. :) Der Besen war allerdings schon fertig. 

Und während ich so vor mich hin pompomte, überkam mich endlich auch die Inspiration zur Schultüte für die Mittlere. Die muss ja schon in einem Vierteljahr fertig sein! Die Inspiration kam aber zeitlich sehr günstig, denn so hatte ich die perfekte Ausrede, einen Abend lang in einem Online-Bastelladen ausgiebig zu stöbern und „zufällig“ neben den Schultütenzutaten Material für neun weitere Pompomhexen zu bestellen. Ohne Besen allerdings.

Während ich auf die Lieferung wartete, habe ich übrigens tatsächlich angefangen, Turney zu sticken, und eigentlich war es völlig in Ordnung. Ich hatte zwar schon kürzere zehn Stunden und habe meinen Kreuzstich vermisst, aber es hat deutlich mehr Spaß gemacht als erwartet. Zwischendurch wurde die Turney allerdings immer mal wieder unterbrochen, um eine Pompomhexe  mal eben schnell zu nähen. Und nachdem ich einen Nachmittag mit der Herstellung vom Pompoms verbracht hatte, ging der Rest tatsächlich schnell zwischendurch. Es sind nur zwei Filzteile und drei Nähte, einmal geknotet, einmal geklebt und ein Gesicht aufgemalt. Und im Schwarm am (übrigens neuen, ich habe nach über einem Jahr tatsächlich einen neuen Ast genommen, bevor auch noch der letzte Zweig abbricht) Jahrszeiten-Ast im Wohnzimmer unendlich niedlich:
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So, und nachdem wir uns jetzt alle Satz für Satz durch sämtliche Pompoms gequält haben, erzähle ich noch eben schnell, dass meine Große sie als Puschelhexen bezeichnet. Das geht doch gleich viel flüssiger über die Lippen. :)

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