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Manchmal passt es einfach. Auch wenn es vielleicht ein bisschen Zeit braucht, bis es klick macht.

Die gute Tante M. mal wieder. In Säcken im zweistelligen Bereich ist ihr Handarbeitskram bei mir gelandet in den letzten Jahren, und neben wirklich vielen anderen Dingen gab es auch gehäkelte Kragen (war in der Stoffvarianten in den 80ern bei kleinen Mädchen sehr beliebt) und Spitzendeckchen. Nicht mein Stil, aber … leider weiß ich, wie viel Arbeit und Liebe in so einem Deckchen steckt, daher sah ich mich nicht in der Lage, die Sachen einfach wegzuwerfen. Ich habe sie sogar mal fotografiert, um sie bei ebay einzustellen, aber irgendwie kam es nicht dazu. Sie lagen also bei mir herum und warteten darauf, dass ich irgendetwas kreatives mit ihnen täte.

Pinterest. Himmel und Hölle für Handarbeiterinnen. Inspiration pur. Zuerst habe ich dort Schüsseln und Lampenschirme aus alten Häkeldeckchen gesehen. Leider sind alle unsere Zimmer mit Leuchtmitteln ausgestattet, und irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, dabei hatte ich sogar schon große Luftballons besorgt. (Meine Bong! sagt der Sohn.) Im Au-pair-Zimmer hätte sich so eine Lampe wahrscheinlich gut gemacht. Vielleicht.

Aber dann. Erst über Pinterest diesen Blogeintrag bei „Mod vintage life“ gefunden, dann „Das Glück der handgemachten Dinge“ von Marina Boos gelesen und das dringende Bedürfnis empfunden, die Wohnung kreativ zu verschönern, ohne noch mehr Dinge mit Potential anzuhäufen oder Stehrümchen zu produzieren. Lieber etwas, was ich auch wirklich verwende.

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Einen Tischläufer habe ich auf dem nicht täglich genutzten Glastisch tatsächlich immer liegen, und dieser hier gefällt mir für die kühlere Jahreszeit ausgesprochen gut. Auch wenn er eindeutig noch nicht fertig ist, an einem Ende rund und am anderen eckig sieht irgendwie nicht aus. Ich brauche also jetzt mehr Häkeldeckchen … (hint! Hint!!)

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Beziehungsweise Spitzendeckchen, gehäkelt müssen sie nicht mal sein. Ich bin überglücklich über diese Verwendung und vermute, dass Tante M. auch nichts dagegen hätte. Upcycling at its best! Und mal nicht aus alten Büchern. ;)

 

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