Ja, okay, ich weiß: es ist Juli. Und ich habe bestimmt wieder irgendeine gute Ausrede parat, warum es mir nicht möglich war, diesen Artikel rechtzeitig zu schreiben und zu posten. Oder vielleicht auch nur eine schlechte. Lasst mich überlegen!

Regen! Es hat geregnet, und ich konnte keine Fotos machen, weil die Blüten alle so zermatscht aussehen bei Regen. Und dann hatte ich viele Spätdiensttage, und wenn es aufhörte zu regnen, war das Licht weg. So wird es gewesen sein. :)

Die Fotos, die ich gemacht habe, sind aber dann doch noch im Juni entstanden, nur fürs Bloggen hat die Zeit nicht gereicht. Und nach einem eher geruhsamen Mai ist im Juni doch einiges passiert im Garten: DSCF1295Letztes Jahr im Juni sah das noch so aus:

DSCF0602Abgesehen davon, dass die Pflanzen so viel größer und üppiger geworden sind … sind es deutlich mehr geworden! Am augenfälligsten ist ein zweiter Rhododendron, links über dem Baumstumpf, der so selbstverständlich da hin passt, als hätte er schon immer da gestanden. DSCF1298Der Rhododendron ist im Garten meiner Schwiegereltern ausgegraben worden, weil er im Weg stand, und da niemand eine Verwendung dafür hatte, habe ich ihn bei uns eingepflanzt. Bevor er weg kommt oder schlecht wird … ;) Leider hat mein Schwiegervater danach dann doch noch eine Verwendung gefunden, und jetzt schulden wir ihm einen Strauch *hüstel*.

An weiteren Pflanzaktionen hat meine Mutter mir gezeigt, wie ich vom Storchschnabel unter der Treppe Ableger nehmen kann. Das habe ich dann auch gemacht, und jetzt steht Storchschnabel auch vor dem Zaun am Waldrand. Acht Ableger mittlerweile, die aber noch um ihre Wurzeln kämpfen und nicht vorzeigbar sind. Nächsten Monat vermutlich. :) Vielleicht auch erst nächsten Juni? Und wo ich dann gerade beim Ablegen und dem Schwiegervater Pflanzen entwenden war, habe ich in seiner überwucherten Wiese drei kleine Farne ausgegraben und bei uns eingesetzt. Auch die sehen aus, als wären sie schon immer da gewesen.DSCF1300 Die beiden Kirschlorbeerbüsche, die meine Mutter extra in zwei Töpfen für unsere Haustür herangezogen hatte, damit es zur Erstkommunion gut aussieht, haben auch nur genau bis zur Erstkommunion durchgehalten, bevor sie sich hemmungslosem Gilben hingaben. Ich hoffe, im Beet gefällt es ihnen besser?! Und last but not least, wir haben endlich einen eigenen Wasseranschluss im Garten! Er ist noch nicht hübsch, aber er ist da. :)

An und unter der Treppe ist es weiter fleißig gewachsen. Ich war sehr stolz, als meine Mutter erwähnte, dass meine Clematis deutlich üppiger ist als ihre. Eigentlich ist nämlich sie diejenige mit dem grünen Daumen.

Und die Kolquizie hat beschlossen, doch ein echter Strauch zu werden und sich nicht länger zwischen dem Storchschnabel zu verstecken. So kann das weitergehen. :)

Advertisements