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Mein Kleiner wird demnächst schon drei und ist ein großes, patentes Kerlchen mit endlos langen Beinen und einem enormen Vorrat an Begeisterung geworden. Mit ähnlichen Voraussetzungen wie seine Schwestern aufwachsend hat er sich zu einem Jungen entwickelt, wie man ihn sich vorstellt, und ein Großteil seiner Begeisterung wird in Bälle investiert, seit er einen treten kann (was gefühlt eine halbe Stunde nach Laufen lernen der Fall war. Vielleicht auch davor.) Seine zweite große Leidenschaft sind Elefanten. Jedem Gassigeher auf dem Weg zum Kindergarten wird mitgeteilt: „Ich mag keine Hünde. Aber ich liebe Enefaten!“ (Ich hatte eigentlich versucht, das Kind auf Füchse zu fixieren, aber wie so viele meiner Erziehungsideen bin ich damit nicht grandios, aber irgendwie gescheitert. Angeblich sind meine Kinder trotzdem ganz brauchbar (vielleicht auch deshalb?).)

Bälle und Elefanten also, und ein dritter Geburtstag vor der Tür. 20170720_101133Für den Kleinen besser eine Einladung mitgebastelt, zu Recht. Er holt sie sich gerade schon wieder ab, wie man sieht. :)

Was haben wir gemacht? Eine Hand von innen mit grauer Abtönfarbe angemalt und gestempelt. dabei gelernt, dass man von Zeige- bis kleiner Finger nur das erste Fingerglied anmalen braucht, sonst könnte der Elefant auch eine Giraffe werden. Für die Bälle Kreise auf ein weißes Blatt gemalt und mit schwarzer Wasserfarbe betupft. Ich hätte es gerne gehabt, wenn der Kleine das mit der Fingerspitze gemacht hätte, er wollte einen Pinsel benutzen. Geeinigt haben wir uns dann auf ein Wattestäbchen.

Auch für einen ungeduldigen Bastler ging das Einladungen basteln schnell genug, nur die Trockenzeit der Handabdrücke war grenzwertig. Nur aus dem grauen Handabdruck war noch nicht erkennbar, was das wird. Dass sich in seiner Hand ein Enefant versteckt, diese Erkenntnis war dann pure Zauberei. :)

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