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Ein Blick ins Blogarchiv verrät mir, dass ich öfter schon mal Adventskalenderfotos gepostet habe. Okay, nur einmal im Jahr, aber das schon ein paar Mal. Die ganze Liste gibt es weiter unten.

Dieses Jahr hatte ich sehr früh angefangen mit der Bastelei für den Adventskalender. Nachzulesen hier. Gleichzeitig erinnerte ich mich daran, im Internet von Kindern gelesen zu haben, die jeden Tag ein paar Teilchen eines größeren Lego-Konstrukts in ihrem Adventskalender finden. Die Idee fand ich absolut großartig, und da sich meine Töchter für die Lego-Elfen interessieren und dabei seit Längerem schon in Richtung der Drachen schielen, war die Befüllung auch schnell klar. Der Sohn bekommt ebenfalls jeden Tag ein bisschen Konstruktionsspielzeug, allerdings kein Lego, sondern SmartMax. (Das sind magnetische Stangen und Kugeln in kleinkindsicherer Größe.) 20171201_154302.jpg Weiße Weihnachten in unserer Wohnung. :)

Damit die Sucherei für den Kleinen nicht zu heftig wird, hat er einen eigenen Bereich. Die Mädchen müssen ihr Tütchen anhand des Aufklebers erkennen.

Ein bisschen Kopfzerbrechen bereitete mir der Aufwand, den es bedeuten würde, die Anleitungsheftchen komplett zu kopieren, ich kann ja nicht das Original auseinander nehmen, schon allein wegen der Vorder- und Rückseiten nicht. Ein Elfendrache hat zwar deutlich mehr als 24 Arbeitsschritte, aber genau 48 sind es dann auch nicht. Und das Geheimnis, was es überhaupt wird, braucht auch nicht gleich am ersten Tag gelüftet zu werden. (Tag 5 für die Mittlere, Tag 11 für die Große. Auswahl, wer welchen Drachen bekommt, nach Zufallsprinzip.) ;) Der Hersteller ist allerdings ein sehr netter Konzern, was die Anleitungen angeht, man kann sie auf seiner Internetseite herunterladen und ausdrucken. Wie praktisch!

Das große Kind war verwundert, wann ich es geschafft habe, die Tütchen alle zu befüllen. Ich bin ja nie da. Nie nie nie nie nie! IMMER bin ich weg!! Leider ist es mir nicht gelungen, alles fehlerfrei zu befüllen, was eine schlechte Kombination ist mit Kindern, die es auch nach einer Woche nicht schaffen, die Tütchen so zu öffnen, dass die Einzelteile sich nicht über einen ganzen Quadratmeter verteilen. Auf, unter und neben dem Tisch mit dem Adventskranz (nur echt mit pieksiger Tanne und Ilex). Jeden Morgen haben wir also ein bisschen Ostergefühl dabei, wenn wir versuchen herauszufinden, ob es neue Klötzchenverstecke gibt oder ob wir das Döschen mit den Ersatzteilen brauchen.

Unser aktuelles Au-pair K. ist ein absoluter Schokoladenfan und hat daher ganz schnöde einen Pralinen-Adventskalender bekommen, der Mann bekommt die Socken vom letzten Jahr ein zweites Mal gefüllt (unter anderem mit Socken, er braucht neue) – an dieser Front also keine weiteren kreativen Ausbrüche. Und als ich mich gerade beklagt hatte, dass niemand daran gedacht habe, einen Adventskalender für mich zu organisieren, klingelte es an der Tür. Der Pastor stand davor und wollte mir einen Adventskalender überreichen. Zwar „nur“ ein Kalender voller Geschichten und Texte, aber am 6. gab es zwei Magnetlesezeichen. Und er hatte an mich gedacht, was das Wichtigste ist. :)

Bisherige Folgen:

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