Letzte Woche erzählte mir eine liebe Leserin und gute Bekannte, dass sie kürzlich Honig aus Löwenzahnblüten selbst gemacht habe, nur leider sei er ein bisschen fest geworden. Einen Tag später stellte unser Au-pair fest, dass der Honig alle ist und der Mann, dass wir offenbar keinen Imker in der Nachbarschaft haben, bei dem wir direkt kaufen könnten. Zumindest keinen per Internet auffindbaren. Und noch einen Tag später drückte mir der Sohn einen Arm voll selbst gepflückter Löwenzahnblüten in die Hand.

Und was tat ich? 20180430_080241.jpgErst die Bekannte nach dem Rezept fragen, dann gemeinsam mit dem Sohn Blüten säubern, über Nacht in Wasser einlegen und den entstandenen Sud am nächsten Tag mit Zucker und einem Schuss Zitronensaft aufkochen, bis das Ganze zähflüssig wird. Bei mir ist der Honig eher ein bisschen zu flüssig geblieben, eine halbe Stunde länger auf dem Herd hätte vielleicht nicht geschadet, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden und der Kleine sehr begeistert – nur dass er seinen Honig jetzt nicht glasweise essen darf, führt zu Diskussionen und Geschrei.

In Wahrheit ist es wahrscheinlich eher eingedickter Löwenzahnblütensirup, aber farblich und geschmacklich ist das Ergebnis nah genug an Honig dran, dass wir es durchgehen lassen können. :)

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