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Ein Blick ins Blogarchiv verrät mir, dass ich öfter schon mal Adventskalenderfotos gepostet habe. Okay, nur einmal im Jahr, aber das schon ein paar Mal. Die ganze Liste gibt es weiter unten.

Dieses Jahr gab es als Befüllung auf besonderen Wunsch der Mädchen weitere Lego-Elves-Drachen, besonders groß ist die Überraschung also nicht geworden. Der Kleine bekommt jeden Tag einen kleinen Schokoladenfußball und ein Sammeltütchen Aufkleber. Sein Fußballverein hat ein Stickeralbum herausgegeben, zeitlich genau passend im November, wie praktisch! Jetzt wird es jeden Morgen wieder spannend: Zieht er sich heute vielleicht endlich selber? Oder wenigstens jemanden aus seiner Mannschaft?

Viel aufregender als der Inhalt ist dieses Jahr eigentlich mal wieder die Frage, wie er denn nun aussieht, der aktuelle Adventskalender? 72 Klorollen, sag ich nur. Ich muss wahnsinnig sein. 20181128_135314.jpgDie Kinder haben mir aber beim Basteln geholfen. Der Kleine in den Herbstferien beim Bemalen der über den Sommer gesammelten Klopapierrollen, die Mädchen nachher mit dem Aufkleben der Augen bei Eulen und Fledermäuse.

In voller Größe sieht der Adventskalender mit 72 Waldtieren so aus: 20181128_135301.jpgDie Große hat gleich eine Geschichte erfunden, wie bei einer Versammlung im Wald plötzlich der Boden wegbrach und den Wald samt Anführer in die Tiefe riss. (Tagebruch. Eindeutig ein Kind des Ruhrgebiets.) Alle anderen Tiere stehen jetzt an der Abbruchkante und schauen bedröppelt in den Abgrund. („Deswegen gucken die so, Mama!“) Den Pilz hat der Kleine im Kindergarten gebastelt, der ist auch aus Klopapierrolle, ist aber nur zur Dekoration dabei.

Die Waldtiere werden nach der Leerung übrigens wieder gesammelt und wahrscheinlich nächstes Jahr wiederverwendet. :)

Der Mann hat zum dritten Mal auf eigenen Wunsch seinen Socken-Adventskalender befüllt bekommen. Und da ich nicht das Risiko eingehen wollte, wieder als Einzige nur Arbeit, aber keinen Adventskalender zu haben, und zu stolz bin, um mir einfach einen zu kaufen, habe ich die drei „großen“ Familienmitglieder verpflichtet, mir einen Socken-Adventskalender zu befüllen. Einen selbstgemachten, aus einem Großteil der Einzelsocken, die sich in den letzten Jahren in unserem Haushalt angesammelt haben. 20181202_150203.jpgBei drei Befüllern sind das acht Socken pro Person, und ich hatte als Losung ausgegeben, dass sie kein Geld für mich auszugeben brauchen, mir reichen auch liebe Botschaften. :) In fünf Tagen habe ich bis jetzt einen Stift mit Beschriftung „beste Mama“, eine Weihnachtsbaumkugel mit Tartan-Muster (die hat Oma als Unterstützung gekauft), Halsbonbons mit coolem Namen, Einhorn-Schokolade und eine DVD bekommen. Weil die DVD nicht in die Socke passte, hat mein Mann zusätzlich ein Anagramm-Rätsel „gebastelt“, ich musste also erst noch rausfinden, welchen Film ich bekomme. Insgesamt stelle ich fest, dass ich mich jeden Tag richtig freue und wie ein Kind ganz gespannt als Erstes morgens zum Adventskalender gehe. :)

Bisherige Folgen:

Wenn wir nächstes Jahr alle Kalender wiederverwenden, fände diese Serie vorerst ein Ende. Obwohl, das hatten wir ja schon mal, dass ein Kalender mehr als ein Jahr in Gebrauch war.

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