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Gefühlt ist der Sommerurlaub sehr lange her. Sommer? Urlaub? War das was?

Ja, da war was. Eigentlich sogar einiges, denn als Folge dieses Sommerurlaubs hat meine Mittlere beschlossen, dass sie jetzt doch im Verein schwimmen möchte (was ihr eigentlich gar nicht ähnlich sieht, aber gerne genommen wird), die Große gelernt, wie Sandalen aussehen, wenn man sie draußen vergisst und die besuchte Schwester sie erst drei Wochen später wiederfindet, und dieser Blog eine neue Rubrik namens „Flohmarktfund“ bekommen.

Einen der im Sommer erworbenen Flohmarktfunde kann ich heute endlich verbloggen. Ein Kronleuchter für fünf Stumpenkerzen, auf dem Flohmarkt bestückt mit fünf runden Kerzen und mehreren kleinen Blütengirlanden. Geschwungen, ein bisschen verschnörkelt, wunderschön (ohne die Girlanden). Aber: Gusseisen-schwarz, was beim besten Willen nicht in unsere Wohnung passt. Aber: Für wirklich, wirklich wenig Geld.Ich stand auf dem Flohmarkt und junxte leise, weil er so wunderschön war und förmlich nach mir schrie, aber mir nicht einfiel, wo ich hätte hinpacken können. Die nördliche Schwester beendete mein Elend (vorerst), indem sie den Kronleuchter kurzerhand kaufte und mir schenkte.

Wieder zu Hause habe ich den Kronleuchter dann erstmal auf dem Tisch abgestellt (und von Girlanden und Kerzen befreit) und stehen lassen, zur Inspiration. Außerdem wurden kreative Menschen in meiner Umgebung befragt. Was sollte ich tun? Weiß streichen? Mit alten Buchseiten bekleben? Zur Blumenampel umfunktionieren??? Nichts überzeugte so richtig. Der Kronleuchter wanderte von einer Abstellfläche zur nächsten. Bis die Inspiration im Dezember dann plötzlich zuschlug.

Manchmal muss man einfach eine Saison warten. :)

Jetzt fragt sich nur noch, ob der Kronleuchter nach der Vogelfüttersaison im Keller übersommert…

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