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Dieses Jahr haben wir im Advent fast nichts geschafft. Einmal auf dem Weihnachtsmarkt gewesen (nur kurz im strömenden Regen, Pflichtbesuch), zweimal gebacken, dreimal am Lebendigen Adventskalender teilgenommen (Bücherei, Messdiener, Kommunionkinder). Das Adventskalenderbuch nicht durchgelesen, manchmal kommen trockene Reizhusten für Vorleser aber auch zur Unzeit, Weihnachtskarten erst in letzter Minute abgeschickt … das war aber auch ein kurzer Advent!

Was wir aber geschafft haben, war das Basteln kleiner Weihnachtsgeschenke für Großeltern und Großtanten. Das hat aber auch nur eine halbe Stunde gedauert. Eine schnelle Bastelei mit buntem Draht (in diesem Fall mit 1mm Durchmesser und pro Stern ungefähr 1m Länge) und großem Effekt. 20181212_184426.jpgSo effektvoll, dass die Mittlere sofort sagte, das wäre zu schwierig, als ich ihr das entsprechende Bild bei Pinterest zeigte. War es dann aber doch nicht. 20181212_160901.jpgDas Schwierigste ist der Moment, wenn man den gewickelten Stern von den Nägeln abzieht und anfängt, durch die „Kerben“ zu wickeln, um ihn zu stabilisieren. Das ist der Moment, wo man merkt, ob die eigenen Kinder eigentlich fortgeschrittene Bastler sind, die „lass mich das machen, Mama!“ blaffen, oder ob es vielleicht doch zu schwierig war. Drücken wir es mal so aus: Wer mehr Anleitung als das Foto braucht, um die Sterne nachzubasteln, sollte es lassen. ;)

Hat man es geschafft, die Freihand-Wicklung eine Runde weit durchzuführen, ohne dass der Stern auseinander gefallen ist, hat es geschafft. 20181212_184438.jpgIch bin sehr angetan von den Sternen und hätte sie gerne behalten. ;) Leider hatten wir nicht mehr Draht. Aber nächstes Jahr ist ja auch ein Advent – mit hoffentlich mehr Zeit zum Basteln!

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