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Mir sind gehäkelte Spitzendeckchen zugeflogen. Gehäkelt von der mütterlichen Schwiegeroma über vermutlich viele Jahre hinweg, manche geradezu Kunstwerke, da steht die Handarbeiterin und bewundert staunend die Arbeit und Kunstfertigkeit, die darin steckt. Trotzdem sind es kleine Spitzendeckchen, die legt man eigentlich nicht mehr so unter jedes Gefäß und auf jede Kommode, die Zeiten sind vorbei. Was vermutlich der Grund ist, warum sich die Vorbesitzerin von den Deckchen getrennt hat. 20181229_120927.jpgWas tun? Für den Glastisch im Esszimmer habe ich ja schon länger einen Läufer aus zusammengenähten Spitzendeckchen, aber mehr als einen braucht man da auch nicht.

Aber der Tisch an der Eckbank in „meiner Ecke“, wo immer die Nähmaschine steht und der alte Nähkorb, der hat noch keine Decke! Ich habe zwar genug Tischdecken, aber für diesen Tisch gibt es keine feste, und eigentlich sammelt sich da immer aller mögliche Pröll, vielleicht sollte man das endlich mal ändern. #guteVorsätze2019

Bei den Deckchen waren zwei größere dabei, daher hatte ich eigentlich darauf gesetzt, eine richtig große Decke nähen zu können. Leider hat es dafür nicht gereicht, wenn die Decke gerade aufliegt, reicht sie tatsächlich gerade für die Tischfläche. Meine Idee war eine fast bodenlange Größe, so kitschig-romantisch, dass es schon wieder schön ist. Abgesehen von der falschen Größe gefällt mir das Ergebnis aber schon sehr gut. Und ich bin mir sicher, dass mir irgendwann von irgendwoher weitere Spitzendeckchen zufliegen werden, denn es gab und gibt bestimmt noch mehr häkelnde Omas mit viel Talent und mehr Kinder und Enkel, die nicht wissen, was sie mit so vielen Spitzendeckchen anfangen sollen. ;)

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