Nächster Urlaubsnachtrag, nächster Flohmarktfund. Immer noch aus dem Sommer, als ich es geschafft hatte, vier große Bilderrahmen in der schwesterlichen Garage zu vergessen. Letztes Jahr, ach je. Da die Bilderrahmen aber auch zu groß für einen handelsüblichen Karton und damit nicht per Post verschickbar waren, verzögerte sich ihre Ankunft im Ruhrgebiet bis zum nächsten Verwandten-mit-Auto-Besuch und entsprechend die Übergabe versprochener Geburtstagsgeschenke um bis zu ein halbes Jahr. Guter Vorsatz für dieses Jahr: Sich bei der Termineinhaltung entspannen, das können die Empfängerinnen im Gegensatz zu mir nämlich schon ganz gut. ;)

Es sollten, wer hätte es bei dieser Überschrift vermutet, wieder Pinnwände werden. Der Vorteil an der Zeitverzögerung war, dass meine beiden Freundinnen M. („Mama, alle deine Freundinnen heißen M.!“ – „Nein, nur die besten.“ <3) sich nicht nur die Stoffe für ihre persönliche Pinnwand selber aussuchen durften, sondern auch live dabei waren, als die Pinnwände entstanden.

20181228_222043.jpgM. hatte die Wahl zwischen schwarzen und weißem Rahmen und hat sich für weiß entschieden. Den im Sommer im Shopping-Versuch alleine unterwegs mit drei Kindern erstandene Blumenkinder-Stoff habe ich gerne genommen, kommt er doch so perfekt zur Geltung und hatte eh noch eine Bestimmung. Den hatte ich einfach gekauft, weil er so schön war, und wenn ich nicht die Einzige bin, die das findet, umso besser. :)

Da der Rahmen aber leider größer war als der Stoffrest, musste ein zweiter Stoff dazu. Dunkelblau mit kleinen Pünktchen war M.s Wahl, das Stück wurde doppelt gefaltet und bildet jetzt eine Einstecktasche. Ich finde es super, M. auch, alle glücklich.

20181230_173548.jpgUnscharfes Foto, Entschuldigung dafür. Da die Pinnwand nicht mehr bei mir ist, kann ich auf gerade auf die Schnelle kein weiteres Bild machen, das muss also reichen.

Für die Pinnwand für die zweite beste Freundin M. habe ich die Vlieseline zur Fütterung doppelt genommen, da es mir beim ersten Versuch etwas dünn vorkam, das sieht man auch. M. hat sich für einen schwarzen Bilderrahmen entschieden, und ganz spontan hat ihre Tochter sich für den zweiten noch vorhandenen schwarzen Bilderrahmen entschieden, weil ihr das Bild darin so gut gefiel. Dieser Rahmen ist schon ein bisschen angeschlagen, was ja aber topmodern ist (Stichwort Shabby Chic) und M. angeblich nicht stört. Lieblingsfarbe rosa war dagegen schon eine echte Ansage für meine Stoffvorräte, daran merkt man dann, dass die beiden Töchter groß werden. Auch hier reichte der Stoff nicht für den ganzen Rahmen, so dass es eine Einstecktasche in Kontraststoff gab. Mir wäre die Gesamtkombination ehrlich gesagt ein bisschen zu rosa, aber die Empfängerin ist glücklich, und das ist das einzig Wichtige. :)

Jetzt gibt es noch einen weißen Bilderrahmen, den ich noch ein bisschen stabilisieren muss, und dann sind alle Flohmarktfunde verarbeitet. Vielleicht kann die westliche Schwester noch eine Pinnwand brauchen, ich hätte noch einen hübschen grünen Fußballstoff. Oder mit Tartanstoff für die Tombola beim nächsten Ruhrball? Es wird sich schon was finden…

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