Schlagwörter

Über drei Jahre (Dezember 2015) ist es her, dass ich Joan Elliotts Sampler „The twelve days of Christmas“ versucht habe zu sticken. Hier kann man den ersten Teil des ersten Versuchs noch einmal nachlesen. Ich habe selber schmunzeln müssen bei der Lektüre des Artikels, auch wenn es mich sehr wehmütig stimmt, dass zwei Drittel der erwähnten Bloggerinnen mittlerweile gar nicht mehr bloggen. Vielleicht habe ich Glück, und sie lesen hier wenigstens noch mit? (Ich vermisse euch.) (Liebe Smoky, schön, dass es Dich noch gibt!)

Ich habe damals wegen der in der ersten Runde schon offensichtlichen Probleme nach der zweiten Runde hingeschmissen. Eine meiner seltenen Niederlagen. Die mich offenbar auch nicht in Ruhe gelassen hat, wie man sieht …

Nun also ein neuer Anlauf für die „twelve days of Christmas“. Bezüglich der Stoffauswahl war ich vorgewarnt und habe entsprechend nach einem gut stickbaren Stoff in passender „Dichte“ in meinem Fundus gesucht. Und einen Stoffrest in meinem Fundus gefunden, der auch bei dritten Messen angeblich genau die richtige Größe hatte. So ganz getraut habe ich dem Braten (bzw. mir und dem Maßband (in dieser Reihenfolge)) nicht und daher sicherheitshalber erst einmal die Umrandung gestickt. 20190210_201642.jpgPasst. Trotz unscharf. :)

Auch diesmal wieder leichte Irritation, dass jede rote Linie von zwei goldenen flankiert wird, und eine Erneuerung der Entscheidung, dass nicht mit Metallic-Garn zu sticken. Stattdessen verwende ich einen Farbton, den Anchor (der Garn-Hersteller) als „messing“ bezeichnet. Nah genug dran, finde ich. 20190210_201005.jpgEs tut mir wirklich leid, dass alle Bilder heute leicht unscharf sind, ich kann es aber gerade auch nicht ändern.

Ich überlege, ob ich vielleicht erst alle Umrandungen sticke und dann die einzelnen Motive in die fertigen Rahmen? Mal schauen, wie es sich entwickelt. Diesmal ging die Stickerei auf jeden Fall sehr leicht von der Hand und ließ sich gut nebenbei machen, während mein Kopf sich mit all den Dingen beschäftigte, die abgearbeitet werden wollten. Still sitzen ist gerade schwierig. Aber es ist auch gerade Februar, der ist sowieso schwierig, auch dieses Jahr wieder.

Wie geht es weiter? Von vorne!

  1. Twelve days of Christmas (1)

Meine Güte, wenn man sich anschaut, wie viel Zeit in einzelne Projekte gesteckt wurde, fühlen sich die Großprojekte gerade unendlich groß an. Schon Runde 26 für die Klarinette, die nicht einmal halb fertig ist? Puh!

Werbeanzeigen