Löwenzahnblütenhonig

Letzte Woche erzählte mir eine liebe Leserin und gute Bekannte, dass sie kürzlich Honig aus Löwenzahnblüten selbst gemacht habe, nur leider sei er ein bisschen fest geworden. Einen Tag später stellte unser Au-pair fest, dass der Honig alle ist und der Mann, dass wir offenbar keinen Imker in der Nachbarschaft haben, bei dem wir direkt kaufen könnten. Zumindest keinen per Internet auffindbaren. Und noch einen Tag später drückte mir der Sohn einen Arm voll selbst gepflückter Löwenzahnblüten in die Hand.

Und was tat ich? 20180430_080241.jpgErst die Bekannte nach dem Rezept fragen, dann gemeinsam mit dem Sohn Blüten säubern, über Nacht in Wasser einlegen und den entstandenen Sud am nächsten Tag mit Zucker und einem Schuss Zitronensaft aufkochen, bis das Ganze zähflüssig wird. Bei mir ist der Honig eher ein bisschen zu flüssig geblieben, eine halbe Stunde länger auf dem Herd hätte vielleicht nicht geschadet, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden und der Kleine sehr begeistert – nur dass er seinen Honig jetzt nicht glasweise essen darf, führt zu Diskussionen und Geschrei.

In Wahrheit ist es wahrscheinlich eher eingedickter Löwenzahnblütensirup, aber farblich und geschmacklich ist das Ergebnis nah genug an Honig dran, dass wir es durchgehen lassen können. :)

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Turney – Runde 18

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Genau einen Monat ist mein letzter Stickbeitrag her, das ist schon übel. Und das fühlt sich auch oft genug übel an, wenn ich Richtung Sofa und Stickzeug schiele und eigentlich nur noch für den Rest des Tages herumsitzen und die Nadel schwingen möchte. Stattdessen kranke Kollegin (= mehr Spätdienste, mehr Klassenführungen, gute Besserung!!), sonnige Tage (= mit dem Kleinen raus, Garten, Pollenpollenpollen), Fotobuch 2017 endlich fertigstellen, Tanzen unterrichten und Schulhof bemalen. Andere verlassen sich auf mich, und ich mache. Das ist mir wichtig, Zuverlässigkeit. Auch wenn da oft genug der evolutionäre Selbsterhaltungstrieb (Selbstschutz geht vor) und das soziale Gewissen in Konflikt geraten. Das soziale Gewissen gewinnt übrigens jedes Mal. Ich finde das selber nicht gut, dass ich das so mache, der Akku läuft schließlich irgendwann leer. Für das Dorf ist es dagegen richtig gut. „Ein Dorf funktioniert nur, wenn jeder etwas mehr macht, als er eigentlich muss.“ Kürzlich irgendwo gelesen, vermutlich ein von Buddenbohm & Söhnen verlinkter Text, ich kann den Ursprung nur leider nicht mehr finden. Dieser Satz ist hängen geblieben, und meiner Meinung nach trifft er nicht nur auf Dörfer zu, sondern eigentlich auch jedes funktionierende Gesellschaftssystem, angefangen bei Partnerschaften und Familien.

Aber darum geht es hier ja eigentlich nicht. Wenn ich anfinge, meinen Blick auf die Welt zu bloggen, wären es keine Nadelspielereien mehr, kein Handarbeitsblog, und ich hätte vor lauter Bloggen noch weniger Zeit zum Handarbeiten. Zumal ich zwar immer wieder gerne reflektierte Meinungen und Blogs lese, meinen eigenen Senf aber gar nicht gekonnt dazugeben könnte, selbst wenn ich wollte. (Heute wieder vorgelesen: „Und dann brüllte der Löwe all die schönen Dinge, die er schreiben würde, wenn er denn könnte. Aber der Löwe konnte ja nicht.“ Armer Löwe, der nicht schreiben kann. Die Kinder leider immer sehr mit.)

Was war das Thema? Turney, Runde 18, behauptet der Titel. Schauen wir doch einfach mal: DSCF1583Nach siebeneinhalb Stunden war der Hintergrund fertig, und ich habe die Gelegenheit genutzt, den Teppich auszurollen. Irgendwie sieht es sehr unspektakulär aus, das Turney-Spektakel.

Dann hatte ich noch zweieinhalb Stunden Stickzeit über, aber keine kreative Energie mehr. Daher habe ich dann nur noch umrandet und völlig unkreativ langweilige Pferdebeine ausgefüllt. DSCF1594 Und natürlich das Bild wieder in den großen Stickrahmen eingespannt. Ich gebe zu, ich habe Respekt vor den Falten und Schattierungen, die noch auf mich zukommen. Nächstes Mal. :) Bei genauem Hinsehen ist übrigens erkennbar, dass das Pferd am gehobenen Vorderbein die Andeutung einer Wade hat. Ein paar schwarze Stiche zwischen viel Dunkelgrau, aber es macht einen Unterschied. (Hilfe, bloß nicht nervös werden.)

Sollte ich jemals wieder zu meinem Stickplatz vordringen, was würde mich dort erwarten?

1. Klarinette (22)
2. Tecklenburger Turney (18)
3. Wrath (17)
4. Erdbeeren (7)
5. Pferde am Bach (6)
6. Pferde im Wasser (2)

Wrath. Schwarze Flächen und rotes Konfetti. Kreuzstich! Das wäre was … :)

Halbjahresfensterbild

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Hier folgt der zweite Artikel mit veralteten Bildern. :)

Der Winter ist vorüber, entsprechend wurde auch das ganze Winter-Deko-Gedöns weggeräumt. Die Fenster wurden geputzt und erstrahlten sauber – und kahl. So geht das ja gar nicht. Auf der Suche nach einer neuen Idee für ein Fensterbild, das nicht gleich nach Ostern wieder ausgetauscht werden möchte und auch auf langen Fensterflächen funktioniert (was gar nicht so einfach ist), kamen unser Au-pair und ich tatsächlich auf dieselbe Idee. DSCF1573Eine grüne Wiese, bestehend aus zwei Lagen Tonkarton in zwei Grüntönen. Die Kinder haben dann zunächst Ostereier gebastelt … der Kleine, dessen Malkünste sich momentan noch auf Level Krikelkrakel bewegen, bekam von seinen Schwestern ein Ei aufgezeichnet, dass er dann mit viel Enthusiasmus ausmalte. Anschließend durfte ich das Ei dann ausschneiden, und schon konnte der Osterhase die Papiereier im hohen Gras verstecken. In den nächsten Tagen und Wochen sammelten sich alle möglichen Eier, Hasen und Hühner im Gras. Gemalte, bunt ausgeschnittene, gezeichnete, aus der Schule mit nach Haus gebrachte. Und irgendwann gab es auch die ersten Irrläufer: DSCF1575Die sehen doch auch fast aus wie Ostereier?

In den nächsten Tagen werden wir dann sehen, was denn den Sommer über im Gras lebt. Bienen, Käfer und Katzen? Oder doch Elefanten, Giraffen und Löwen? Oder alles zusammen?

Und im Herbst können wir dann bunte Blätter pressen oder basteln und im Gras verteilen, Igel, Kürbisse, Äpfel und Pilze …

Als Osterdekoration mag dieses Fensterbild ausgedient haben, die Wiese selber birgt noch sehr viel Potential. Also doch nicht veraltet, dieser Artikel. :)

Immerhin (veraltete Bilder)

Immerhin habe ich es geschafft, vor lauter Arbeiten und Garten und Ehrenamt und Arbeiten und Familie wenn schon nicht zu bloggen, dann immerhin Fotos für Blogbeiträge zu machen. Für drei Beiträge, von denen zwei jetzt schon wieder veraltet sind. Nun ja.

Thema Nummer 1, mit jahreszeitlich bedingt extrem schnell veraltenden Bildern ist der Garten. Er ist immer noch da, und Wunder über Wunder, er wird wieder grün! Aber so was von, das fühlt sich wirklich an wie ein Wunder. Der Garten geht jetzt in sein drittes Jahr, und aus Fülle scheint Überfülle werden zu wollen. Es sprießt! Und all die vielen Ableger, vor zwei bis drei Jahren gepflanzt, dehnen ihre Triebe in alle Richtungen aus. Kleiner Vergleich: So sah der Garten im Mai 2016 aus – das älteste Gartenfoto, das ich hier im Blog finden konnte, und damals war der Garten in seinem zweiten Jahr: dscf0371

2017 wurde dann weiter gepflanzt und umgepflanzt und der eine oder andere Verlust beklagt (ausführlich hier), und Anfang Mai 2017 sah das Überblicksbild so aus: DSCF1249Und Stand April 208 war der folgende. Heute ist es natürlich schon wieder alles viel größer und üppiger und grüner. :) DSCF1593 Weniger bunt, aber noch ist ja auch nicht Mai. Aber der zwischenzeitlich getroffene Entschluss, sich gegen den Wald etwas abzugrenzen, tragen augenscheinlich auch die Pflanzen mit. Mehr Details im Detail:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zwei weitere Beiträge werden folgen. Über aktuell österliche, aber flexible Fensterbilder. Und zehn Stunden Gobelinstickerei an der Turney. Die ist auch schon ein paar Tage „fertig“, aber vor lauter Arbeiten und Garten und Ehrenamt und Arbeiten und Familie habe ich danach auch noch nichts neues angefangen. Das ist also sozusagen noch aktuell, eigentlich.

Prokrastination

Die Turney wartet darauf, zehn Stunden kostbare Stickzeit geschenkt zu bekommen, und ich prokrastiniere heftigst. Dabei habe ich seit einer Woche frei und hätte bestimmt Gelegenheiten gehabt. Stattdessen musste ich noch ganz dringend vor Ostern eine Bastelanleitung für Blumen aus Seidenpapier ausprobieren … zehn Mal. 20180331_175626.jpgDas werden nicht die letzten ihrer Art gewesen sein. :)

Oder ich musste die beste M. der Welt in den Baumarkt begleiten, wo sie sich immer etwas unbehaglich und ich mich in meinem Element fühlt/fühle. Mit leicht morbider Faszination konnte sie diesmal erleben, wie ich fröhlich durch den Baumarkt zog und Dinge rief wie „Oh, da sind Herbst-Himbeeren!“ oder „Stockrosen! Ich wollte Stockrosen kaufen!“. Nachmittags konnte ich dann natürlich nicht sticken, weil ich Himbeeren und Stockrosen pflanzen, das Beet harken und eine Schattenblumenmischung aussäen musste. (Die Stockrosen natürlich nicht im Schattengarten, sondern in Kübeln vorne auf dem Hof mit der Hoffnung, dass sich die Blumen säen und weitflächig verbreiten. Ich liebe die wie Unkraut wuchernden Stockrosen in den Straßen Lüneburgs, das hätte ich gerne auch zu Hause. 20180403_150138.jpgDas sieht natürlich alles noch sehr unspektakulär aus, aber demnächst gibt es hoffentlich auch wieder Gartenbilder mit grün. Ich kann es gar nicht erwarten.

Dann musste ich noch versuchen, Rotkohl einzukochen, ggf. wiederhole ich das auch noch mit Weißkohl, ich ringe noch mit mir. Ich weiß ja, dass ich prokrastiniere, sollte ich mir das wirklich durchgehen lassen? Und Fenster putzen, am Tag mit dem miesesten Wetter der ganzen Woche, mit Regenschauern und einstelligen Außentemperaturen. Und zwischendurch immer wieder die Mittlere zum Reiterhof fahren und wieder abholen, was der eigentliche Grund für die freie Woche war.

Auf jeden Fall habe ich es geschafft, in knapp zwei Wochen gerade einmal knapp zwei Stunden zu sticken und mich dabei jede einzelne Minute auf Wrath zu freuen. Himmel hilf, das könnte noch dauern.

P.S. Stick-Reisetasche neu befüllt. Weil es schnell gehen musste, sind die Erdbeeren umgezogen.

Heile Welt

Wir haben neue Nachbarn. „Zufällig“ die Familie des besten Freundes meines Kleinen, mit einem noch kleineren Bruder im Gepäck, also stehen die Kinderverhältnisse im Haus jetzt zwei „große“ Mädchen und drei kleine Jungs. Unsere neuen Nachbarn sind eine sehr nette junge Familie, die vorher in einem großen Wohnblock gewohnt hat, und die Mama hat mir in den letzten Tagen mindestens ein Dutzend Mal nebenbei bewusst gemacht, in war für einer heilen Welt wir leben.

Zum Beispiel machen wir einfach nachmittags das Hoftor zu und schicken die Kinder dann raus. Auch den Kleinen, solange seine Schwestern oder neuerdings sein bester Freund dabei sind. Dann spielen die Kinder vor dem Haus Fußball oder Pferd, schießen mit Pfeil und Bogen oder bauen Höhlen im Gebüsch, an dem bunte Ostereier baumeln. Oder sie sind plötzlich hinter dem Haus, wo sie eine Fläche, die irgendwann mal ein Garten werden könnte, beackern. Sie buddeln Löcher, bauen Zäune für ihre gespielten Pferde und entwerfen Hindernisparcours, und dabei werden sie sehr dreckig und bleiben gesund. Direkt daneben klettern Eichhörnchen durch die Bäume und zwitschern Vögel im Geäst, was für eine Idylle. ;) Als Eltern lässt man in jede Richtung ein Fenster auf Kipp stehen und wirft hin und wieder einen prüfenden Blick nach draußen. Manchmal läutet man eine Glocke, die neben der Gartentür hängt, dann kommen die Kinder angeflitzt und nehmen Getränke, Obst oder Kekse in Empfang. Jetzt, wo das Wetter wieder etwas wärmer wird, sind die Kinder auch wieder öfter draußen, was allen Familienmitgliedern gut tut. Der beste Freund hat sehr schnell ein Gespür dafür entwickelt, wann unsere Kinder raus gehen, und seine Mutter hat sich sehr schnell daran gewöhnt, ihn einfach hinterher zu schicken. Das ist super. Mein Kleiner hat im Gegenzug sehr schnell gelernt, wo bei den Nachbarn der Klingelknopf ist und dass es großartig ist, seinen Freund im Haus zu haben. Das ist doch etwas anderes als große Schwestern. :)

Die Nachbarin (K.) ist nicht nur begeistert von der Tatsache, dass man die Kinder einfach draußen spielen lassen kann, sondern gleichzeitig davon, a) wie sorgsam die großen Mädchen mit den kleinen Jungen umgehen (ich bin gespannt, wie lange dieser Eindruck vorhält) und b) dass die selbst erfundenen Spiele sich um Pferdefamilien drehen und nicht um was-weiß-ich, ohrenscheinlich ist das heutzutage nicht mehr normal. Der große Wohnblock, in dem sie vorher wohnten, ist eigentlich nicht weit entfernt, aber in unserer Waldrandidylle gehen die Uhren offenbar anders.

Und dann der Abend, als sie im Treppenhaus Geräusche aus unserer Wohnung hörte und ein Flöte übendes Kind als Quelle identifizierte. Da spielt jemand Flöte! (alternativ Klarinette, Klavier oder Gesang – Volkslieder, der Kleine liebt Volkslieder. „Hoch auf dem gelben Wagen“ und aus gegebenem Anlass „Has, Has, Osterhas“.) Ach, was ist das für ein Paradies, wo ein Kind Flöte übt! Und das Küchenfenster mit selbstgebastelten Fensterbildern geschmückt ist. Wo die Nachbarn mit einem Korb Brot, Salz und Schokoladeneiern (Gott erhalt’s!) vorbei kommen, um die Neuen zu begrüßen und auch noch ein selbst gemaltes Bild (die Mittlere) mitbringen.

Das alles sind Dinge, die ich für völlig selbstverständlich halte. An denen ich mich stören kann, wenn das Kind eben nicht Flöte (Klarinette, Klavier) übt, weil es „kein’n Bock“ hat, wenn nach dem draußen Spielen niemand Lust hat, draußen aufzuräumen oder ich jetzt lieber in Ruhe sticken würde, statt Volkslieder zu singen oder beim Basteln zu helfen. Wenn ich mich fremdbestimmt und zeitlich überfordert fühle. Wie gut es sich doch anfühlt, wenn dann jemand kommt und mir sagt, wie schön ich es habe, wie toll meine Kinder sind und in was für einer heilen Welt wir eigentlich leben. Wie gut es sich doch anfühlt, mit Menschen unter einem Dach zu leben, die so begeistert von ihrem neuen Zuhause sind. Ich freue mich schon auf den Sommer, wenn wir spontan den Grill auf den Hof stellen können und ein warmer Sommerabend zum Fest wird, einfach so.

Klarinette – Runde 22

Es gibt einen Ausdruck für das, was ich in dieser Runde sticken durfte: Konfetti! 🎊🎉 Viele Einzelkreuzchen, wild durcheinander geblasen und in alle Richtungen verstreut, so dass man nicht zusammenhängend sticken kann, dafür aber umso mehr zählen. Allein sieben Stunden habe ich für die Fertigstellung der beiden Klappen gebraucht.

Und da die Klappen eigentlich alle immer nur aus Konfetti bestehen, sieht man auch jetzt schon, dass die nächste Runde ebenfalls nur Konfetti-Sticken sein wird. Der Hintergrund wird dafür irgendwann dann wieder umso schneller gehen. Ganz bestimmt?

Aber schön wird sie, die Klarinette, nicht wahr?

In der Rotation geht es jetzt weiter mit der Turney. Das Stick-Karma ist gegen mich.

1. Klarinette (22)
2. Tecklenburger Turney (17)
3. Wrath (17)
4. Erdbeeren (7)
5. Pferde am Bach (6)
6. Pferde im Wasser (2)

Stickvorlagen für Anfänger

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Zum ersten Mal habe ich eine Stickvorlage selbst entworfen, einen langen, verschlungenen Namenszug. Erster Versuch auf Papier, da stand dann sehr schnell drauf: „Eins weiter rüber, eins runter, den Bogen zwei schmaler, aaaargh“

Stattdessen zum professionellen Werkzeug gegriffen: DSCF1560 Das war dann deutlich besser machbar beim Feilen, welcher Buchstabe denn jetzt etwas weiter oben, unten oder rechts sein müsste, vielleicht etwas größere Bögen, oder wird der Buchstabe dann zu dominant?

Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich mit dieser Methode eine Vorlage entwerfe. Hinterher abfotografiert, in Grautönen ausgedruckt und die Farbverläufe festgelegt. Das geht dann auch auf Papier. :)

P.S. Und kaum war ich fertig, zack! – hat jemand sein Fahrrad drin geparkt. Meins ist es nicht!

 

Pferde im Wasser – Runde 2

In dieser Runde habe ich erst einmal vor der Vorlage gesessen und mit mir gerungen. Fast einen Abend lang, ich bin offenbar gerade nicht sehr entschlussfreudig. Warum? Weil mir beim Anblick der langen Reihen, die hinterher das Wasser darstellen, durch das die Pferde galoppieren, die Lust vergeht. Und jetzt? Ein weiteres Pferd, auf dass ich Lust habe, und das Wasser vor mir herschieben? Oder besser zuerst „den Spinat essen“ und Wasser sticken?

Man ahnt es: DSCF1565 Ich bin zu lange Mutter schulpflichtiger Kinder und halte zu oft das Wort zum Montag, Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag, das da wäre, Hausaufgaben machen sich nicht von alleine und werden nicht weniger, wenn man wartet.

Diesmal also nur Wasser. Nächstes Mal dann entweder ein weiteres Pferd oder mehr Wasser. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich erst den Hintergrund sticke.

Wie geht es jetzt weiter? Außerhalb der Rotation mit Namenszügen, das ist quasi der aktuelle Freischuss. Zwei Namen warten darauf, gestickt zu werden, und erstmalig habe ich mich dazu entschlossen, die Vorlagen selber zu basteln. Beide Namen sind termingebunden, deshalb geht das jetzt auch vor.

Den aktuellen Rotationsstand gibt es natürlich trotzdem:

1. Klarinette (21)
2. Tecklenburger Turney (17)
3. Wrath (17)
4. Erdbeeren (7)
5. Pferde am Bach (6)
6. Pferde im Wasser (2)

Die Runde ist damit dann wieder um, das erste Mal in 2018. Mal schauen, wieviele Durchläufe ich dieses Jahr schaffe?