Zwischendurch genäht 23a – Gürteltasche

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Wie bereits angekündigt, ich habe den Hüfttaschen-Schnitt an mein Portemonnaie angepasst und mit ein bisschen mehr Vorwissen eine zweite Gürteltasche genäht. Sieht gleich gekonnte aus als die letzte.

Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Die Tasche ist sehr oft im Einsatz, und ich hoffe, dass sie lange, lange aushält. :)

Schenk uns deine Herzen (alle 5)

Ich habe mit mir gerungen, ob ich das wirklich hier auf dem Blog veröffentlichen soll, aber … nun ja, zwei meiner drei Kinder gehen momentan auf diese Grundschule (das dritte folgt in ein paar Jahren, wir haben da also noch länger was von), und der große Schulhof ist eine Schande, und die Stadt hat offenbar kein Geld für ein neues Klettergerüst. Daher müht sich jetzt der Förderverein um Förderung durch die Stadtwerke Bochum. Galeriebild.jpg

Hier geht es zu unserem Herzensprojekt.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr euch und mir maximal fünf Minuten schenkt, um meinen Kindern fünf Herzen für ein neues Klettergerüst zukommen zu lassen. (Registrieren lassen, Zertifizierungscode im Mailfach finden, Code eingeben und abstimmen)

Und ja, das geht auch als Nicht-Bochumer!!!

Danke! <3 <3 <3 <3 <3

Familienfeier

Wir hatten kürzlich Erstkommunion. Das war mit ein Grund, warum ich in letzter Zeit nicht zu viel gekommen bin, oder besser zu nicht viel Blogbarem. Auch eine Erstkommunion bietet nicht viel, was ich im Internet veröffentlichen würde … aber immerhin ein bisschen Tischdeko.

Leider hat unsere Floristin kein Vergissmeinnicht bekommen, deswegen konnte ich die Dekoration in Blau und Grün nicht konsequent durchziehen. Und auf die bei einzelnen Gästen aufgekommene Frage „Was haben denn Pferde mit Kommunion zu tun?“ gibt es natürlich nur eine richtige Antwort: Nichts. Aber sehr viel mit dem Kommunionkind. Soviel dazu. :)

Für die Einladungskarten und außerhalb unserer Wohnung haben wir statt Pferde dann Fische genommen (Wahl des Kommunionkinds). Mein Vater hat uns für die Haustür zwei Holzfische gebastelt, die auch zukünftig noch häufiger eingesetzt werden sollen. Das nächste Mal im Sommer bei einer Taufe. P1140455

Das Kommunionkleid hat meine Mutter genäht, die leider notwendige Strickjacke kam von der Kreativeule, die dafür von mir mal wieder einen Haufen Eulen gestickt bekommen hatte. Das war jetzt schon das zweite Mal, vor drei Jahren gab es schon mal einen Eulen-gegen-Jacke-Tausch. :) Aber Kommunionkleid ohne Kind drin ist doof, deshalb habe ich jetzt gerade ein Problem, das im Foto zu zeigen. Auf diesem Bild sieht man wenigstens die Jacke: P1140605Kleid und Jacke wurden und werden heiß geliebt, und die Große denkt lieber nicht darüber nach, dass sie dieses Kleid nie wieder wird tragen können. Hach. Ich glaube, ich denke auch lieber nicht darüber nach. Wann ist sie so groß geworden?

Klarinette – Runde 17 – 18

Die Klarinette legt dank Freischuss deutlich vor und hat trotz überwiegend „Kreuzchen hier, Kreuzchen da“-Anteilen gute Fortschritte gemacht. Vorher sah sie so aus: dscf0986

Und der aktuelle Stand ist dieser: DSCF1243 Wenn ich mir das so anschaue, kann ich mein eigenes Gefühl, nicht voranzukommen, nicht bestätigen. Das sieht doch eher aus wie fast eine Seite in gut 20 Stunden. Da ich nicht mitten im Abend das Projekt wechsle, passiert es schon mal, dass es ein bisschen mehr Zeit wird. :) Bei der Klarinette hätte ich am liebsten einfach weiter gemacht, die Seite noch fertig, oder wenigstens das Gestänge links. Aber gerade die silbernen Anteile an der Klarinette sind die, die am längsten dauern. DSCF1244 Viele Kreuzchen in vielen verschiedenen Farben für den wunderbaren 3D-Effekt. Ich liebe es. Also, den Effekt, nicht die ewigen Garnwechsel. ;)

Statt mehr Klarinette gibt es dank Rotation jetzt wieder eine Pflichtaufgabe.

  1. Klarinette (18)
  2. Tecklenburger Turney (14)
  3. Wrath (14)
  4. Patchworkdecke (11)
  5. Erdbeeren (4)
  6. Pferde am Bach (3)
  7. ??? Freischuss???

Nun ja. Immerhin braucht man bei der Turney nicht so sehr viel Aufmerksamkeit. Keine Zählerei. Und am besten sollte ich mich schnell dran setzen, damit es schnell wieder vorbei ist. :D

Mal eben schnell aufgehübscht

Kleinigkeiten, an denen man vorbei kommt und wo man sich denkt, das könnte man mal bloggen. Heute mit: einem Aktenordner.

Normalerweise ist „mal eben schnell“ (vermutlich nicht nur) bei mir eine Umschreibung für „hatte ich zwanzig Minuten für eingeplant, hat den halben Tag gedauert“. Dieser Ordner hat aber tatsächlich mal eben schnell in zwanzig Minuten (inklusive Tape suchen und hinterher aufräumen) eine Aufhübschung erfahren. DSCF1166 „Da capo“ heißt der Chor, dem ich vor zwei Monaten beigetreten bin und der sich schön familientauglich bzw. müttertauglich nur alle zwei Wochen trifft, um neue geistliche Lieder zu singen. Ein wunderbar lustiger Haufen Frauen, die gerne singen und mindestens so gerne lachen, die Chorleiterin mit der nötigen Geduld und eine Liedauswahl, die mir regelmäßig Ohrwürmer und Gänsehaut beschert. Seit bald zwei Wochen hält sich beispielsweise dieser Ohrwurm:

Den kleinen Anhänger, der am Ordner baumelt, habe ich vom Chor geschenkt bekommen, als ihnen klar wurde, dass sie mich nicht mehr los werden. :)

Ich bin zwar kein Papierbastler, aber auch bei mir haben sich diverse Tapes angesammelt. Zuletzt die Füchse, die ein kleiner Februar-Aufheller waren – genau wie der Chorbeitritt übrigens. Einige der angesammelten Tapes (die roten und grünen) verschönern jetzt den Noten-Ordner.

Zwischendurch genäht 23 – Hüfttasche

Früher nannte man das Bauchtasche, heute heißt es Hüfttasche oder etwas weniger körperteilbetont Gürteltasche. Wie auch immer man es nennt, so kann es aussehen, wenn man es selber näht: 20170411_104245Haben wollte ich so etwas ähnliches schon länger, da mein Portemonnaie handelsübliche Gürteltaschen gerne sprengt (zumindest die hübschen).

Stoffe, Kurzwaren und Schnitt für zwei Taschen konnte ich mir von zwei Geburtstagsgutscheinen gönnen, die meine Freundinnen offenbar am selben Tag direkt hintereinander bei Elsbeth & ich besorgt hatten. Sehr zum Vergnügen der Verkäuferin beim Einlösen. :) 20170411_104142

Das hier ist die erste von zwei Taschen. Die zweite werde ich schmaler, dafür tiefer anlegen. Mit der Anleitung bin ich leider nicht allzu gut klar gekommen … entweder nähe ich nicht gut genug, oder ich denke zuviel? Wann immer mir etwas merkwürdig in der zu nähenden Reihenfolge vorkam, endete es damit, dass ich die Naht wieder auftrennen durfte, um den mir von vornherein logischer vorkommenden Arbeitsschritt vorzuziehen bzw. einzuschieben. Die seitlichen Abschlüsse habe ich zuletzt ganz weggelassen, da ich keine Lust auf das dritte Mal trennen derselben Naht hatte. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob es an der Beschreibung oder an mir lag.

Das hier ist im Prinzip eine Probetasche, die ich dafür aber schon ganz gelungen finde. Ich freue mich schon auf die zweite Tasche, die dann etwas gekonnter genäht werden wird und hoffentlich auch etwas besser aussehen (die Zeit, ach je, die Zeit!). :) 20170411_104322

Ach so, bevor ich es vergesse: Die Gürteltasche verfügt über eine kleine Innentasche. Auch dabei werde ich mich im zweiten Anlauf nicht mehr an die vorgebenen Maße halten, sondern nach Bedarf eine Innentasche einnähen, die groß genug fürs Händi ist. Und vielleicht einen kleinen Karabinerhaken, um einen Schlüssel sicher verstauen zu können. (Habe ich mich schon darüber beschwert, dass ich mehr Zeit brauchen könnte?)

Alter Kram, neuer Türkranz

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Kürzlich fiel mir auf (sehr früh, dieses Jahr *hüstel*), dass es Zeit für die Frühlingsdeko wird. Ich schmückte den Jahreszeitenkranz in der Küche, ersetzte im Wohnzimmer Puschelhexen durch ein halbes Jahrhundert alte Hasenfigürchen und Holzeier und suchte dann nach einem Strang künstlicher Weidenkätzchen. „Da muss noch ein Karton im Keller sein“, dachte ich mir, und siehe da: vier Kartons mit der Aufschrift „Frühling und Ostern“ fanden sich im eigentlich sehr übersichtlichen Keller. Argh. Unter anderem dieser hier: DSCF1168

Vor Jahren habe ich mal eine Wundertüte im Bastelladen gekauft, die zig Schnüre mit Blumen, Schmetterlingen und Vögeln enthielt, Filzblüten an Wäscheklammern, Filz-Schmetterlinge in allen Größen und auch sonst noch sehr viele Dekorationsartikel in gelb und grün. Alle Jahre wieder frage ich mich seitdem, wohin mit all der Deko? Wir haben zwar eine große Wohnung, aber begraben unter Steh- oder besser Häng-rümchen muss ich sie nun auch nicht. Mit bastelnden Kindern im Haus wird es sowieso immer mehr Kram, von dem man sich nicht trennen möchte.

Dieses Jahr nun endlich die endgültige Lösung der Wohin-mit-der-Deko-Frage: Platz für einen neuen Türkranz ist immer. :) DSCF1169 Nicht der schönste Türkranz der Welt, fürchte ich (wobei ich schon viel Lob bekommen habe), aber er passt perfekt zu diesem unsäglichen Grünton unserer Wohnungstür. Ich habe schlicht sämtliche gelb-grün-weiße Filzdeko um den ebenfalls aus dem Fundus stammenden Holzkranz gewickelt, fertig. Und soviel ist sicher: das werde ich nicht wieder auseinander nehmen. ;)

Zwischendurch genäht 22 – Gürtel

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Die Blogbeiträge kommen jetzt in der falschen Reihenfolge, und Gürtel habe ich kürzlich schon mal genäht, aber vorenthalten möchte ich diesen speziellen auf keinen Fall: DSCF1180 Nicht ganz sauber an der Rundung abgesteppt, aber sonst ist der Fußballgürtel für die Fußballschwester fraglos großartig geworden. Die grüne Rückseite fand ich passend, grün ist schließlich auch eine klassische Fußball(rasen)farbe. Und wenn es mal dezenter zugehen soll auf Gürtelhöhe, geht es hoffentlich auch.

Der Kleine war sofort beleidigt, dass der Gürtel nicht für ihn war, aber es gibt noch genug Fußballstoff, um ihn auch noch glücklich zu machen. Auch wenn ich dabei eher an ein Kissen oder einen Turnbeutel denken würde als an noch einen Gürtel.

Pferde am Bach – Runde 3

Blau, blau, blau sind alle meine Pferde schneebedeckten Steine. Blau, blau, blau ist alles, was ich stick … zehnmal blaue Stunde ist vorbei, und die Schneedecke ist gewachsen. Vorher sah sie so aus: dscf0903

Und der aktuelle Stand ist dieser: DSCF1183 Alles in allem nur eine Farbe gestickt, davon aber reichlich. :) Neben dem jetzt gut erkennbaren, schneebedeckten Hang kann man am momentan oberen Rand links einen noch unsichtbaren Baumstamm erahnen, während sich am rechten Bildrand die Ahnung eines gesenkten Pferdehalses verdichtet. Diesen speziellen Blauton werde ich jetzt auch sehr lange nicht mehr sticken. Erst wieder auf Seite 2 von 2, um genau zu sein, aber da noch reichlich Garn da ist, ist auch noch jede Menge Blau zu erwarten.

Alldieweil lässt sich auf dem Foto auch schon die nächste Zwischendurch-Näherei erahnen, die ich noch bloggen muss (diese und noch mindestens eine andere). Ich habe jetzt alle meine Geburtstagsgutscheine eingelöst und bin ausgestattet mit allerlei wunderbaren Kurzwaren, die nicht in die Restekiste möchten, sondern gleich verwertet werden. Ach ja, was man nicht alles möchte … außer mehr Zeit haben natürlich, und vielleicht ein bisschen weniger müde sein.

In der Rotation stellt sich aber tatsächlich die Frage, was ich eigentlich möchte:

  1. Klarinette (16)
  2. Tecklenburger Turney (14)
  3. Wrath (14)
  4. Patchworkdecke (11)
  5. Erdbeeren (4)
  6. Pferde am Bach (3)
  7. ??? Freischuss???

Es ist Zeit für einen Freischuss! Da meine westliche Schwester gerade ein paar Tage da war und für echte Entlastung gesorgt hat (endlich jemand, der soviel Fußball mit dem Kleinen spielt, wie er will. Du wirst vermisst, Schwesterherz!), nehme ich mir mein Lieblings-Großprojekt aus der Kiste und sticke statt mit Blau jetzt auf Blau. Die Klarinette darf es wieder einmal sein, und zwar auch wieder einmal für 20 Stunden, da sie die Rotationsrunde ja auch eröffnet. Aber Geduld beim Warten auf meine nächsten Blogbeiträge seid ihr ja mittlerweile gewohnt. ;)

Zwischendurch genäht 21

Was mich vom Handarbeiten abhält, ist so einiges. Die Vorbereitungen für die Erstkommunion der Großen, der Beruf mit abendlichen Terminen, ehrenamtliches Engagement. Zum Beispiel hielt es die Stadt für eine gute Idee, einen weiteren Klassenraum in „unserer“ Schule zu schaffen, indem sie die Schülerbücherei auflöste, die Regale aus dem Raum entfernte und anschließend Tische und Stühle reinsetzte – ohne vorher zu streichen. Über ein halbes Jahr nach der Einschulung der Mittleren haben die Eltern der Katzenklasse jetzt beschlossen, nicht länger darauf zu warten, dass die Stadt nachbessert, und haben den Klassenraum gestrichen. Und bei der Gelegenheit noch gleich das Eine oder Andere verschönert. Zum Beispiel die alten Sofalehnen, die als Abgrenzung der Leseecke dienen: wp-1490425506811.jpg Ihr dürft raten, welches Teil die Vorher-Version ist. :) Zwei solche Polster überziehen kann dann schon mal abendfüllend sein, vor allem, wenn die Teile am nächsten Morgen fertig sein müssen, denn die Heinzelelterchen wollten ihre Kinder selbstverständlich mit einem quasi neuen Klassenzimmer nach dem Wochenende überraschen, da war der Freitagabend gerettet. Argh. Zur Beruhigung: Ich war nicht die Einzige, die sich den Abend um die Ohren gehauen hat, und immerhin hatte ich nicht die Vorhänge zwischen. Nach zwei Polstern hatte ich dann Lust, wenigstens noch ein bisschen was richtig Schönes zu machen, und einen Stoffrest, den ich nicht mehr zurück in die Stoffkiste packen wollte, hatte ich auch noch. Und eine alte Kissenfüllung. DSCF1161 Vorlagenfrei „mal eben schnell“ ein Katzenkissen genäht. Eine Katze mit geschlossenen Augen, weil sich auf Teddyfell schlecht sticken lässt (und meine Nähmaschine das nicht kann), und weil die doppelseitig klebende Vlieseline sich zwischen zwei hitzeempfindlichen Stoffen (Wollstoff und Teddyfell) natürlich nicht gut genug festgebügelt werden konnte, gab es noch eine Runde Handstickerei zur Umrandung. Niedlich, oder?

Das Gesamtergebnis des Abends: DSCF1162Der Stoff ist übrigens mal wieder aus Tante M.s Vorräten und hat schon länger auf Verwertung gewartet. Ursprünglich war er wohl mal für einen Rock mit passendem Blazer gedacht, allerdings nicht von mir. Die Katzenklasse hat sich auf jeden Fall sehr gefreut. :)