Zwischendurch genäht 25 – Birnen

An einem Samstagnachmittag, als sich meine Kinder gerade darum stritten, wem die Stoffäpfel gehören (auf die richtige Lösung „Mama“ kam übrigens niemand) und ob das Holzpferd sie jetzt essen darf oder nicht, überkam es mich, und ich musste gerade ganz dringend mal wieder etwas aus „Nähen mit Stoffresten“ nähen. Und das, obwohl ich gerade kein Marina-Boos-Buch in der Hand hatte. (Ich habe übrigens eine Ankündigung des dritten Teils gesehen und freue mich schon sehr!)

Halbwegs passend zum Apfelstreit gab es eine große Ladung Stoffbirnen. (Foto natürlich erst abends, als die Kinder und das Tageslicht alle im Bett waren.)

DSCF1381 Zufällig sind die genähten Birnen genau so groß wie die gehäkelten. Passt!

In zehn Jahren darf ich das Obst dann vielleicht irgendwann mal als Dekoration verwenden, bislang fällt es eindeutig in die Kategorie Spielzeug. Immerhin habe ich so schon wieder etwas für die Patenkinder zu Weihnachten. :)

Wer genau hinschaut, kann erkennen, dass ich mich mal wieder nicht an die Vorlage gehalten habe. Ich hatte noch einen Rest dunkelbraunen Pfeifenputzer, also haben ein paar der Birnen Stiele bekommen. Theoretisch könnte man sie daran sogar an einem kahlen Ast aufhängen.

Ich glaube, ich muss noch eine Runde zwischendurch nähen. Rote Äpfel.

Advertisements

Erdbeeren – Runde 6

Grün, grün, grün sind alle meine Blätter. *sing* Zumindest noch, solange die Erdbeere gesund und der Herbst noch nicht so weit fortgeschritten ist. Die Erdbeerpflanzen der Töchter tragen sogar noch Früchte, auch wenn wir das Rennen um die reifen Beeren regelmäßig gegen irgendwelche Vögel oder Nagetiere verlieren.

Meine gestickten Erdbeeren weisen diesmal keine neuen Früchte auf. Nur mehr Blatt. :)

Vorher sah es so aus: DSCF1292 Und der aktuelle, aktuell auch mal wieder ungebügelte  und mit Blitz bei Zimmerbeleuchtung fotografierte Stand ist dieser: dscf1376.jpg Ich habe übrigens einen ziemlich üblen Farbendreher eingebaut, aber es könnte sein, dass es nachher nicht auffällt. ;) Ich werde es erst mal aussitzen und schauen, wie sich das Blatt entwickelt. Zwei Grüntöne stimmen so eigentlich nicht. Das ist der Nachteil an Stickpackungen, immer diese Sorge, ob das mitgelieferte Garn wohl reichen wird? Große Korrekturen möchte man da eigentlich nicht vornehmen müssen. Immerhin ist es diesmal Anchor-Garn, das ist mein übliches, insofern könnte ich hoffentlich ausgleichen, ohne die moldawische Firma anzuschreiben, von der dieses Design stammt.

Als ich meinem Mann ganz begeistert mein Werk zeigte, sagte der übrigens: „Ich wünschte, du würdest Wrath weiter sticken, das ist viel spektakulärer.“ Mag sein, trotzdem gefallen mir die Erdbeeren sehr. Wie eigentlich alle meine Projekte in der Rotation.

A propos Rotation. Wenn ich mich richtig erinnere, geht es jetzt wieder an den zugefrorenen Bach:

  1. Klarinette (20)
  2. Tecklenburger Turney (16)
  3. Wrath (16)
  4. Patchworkdecke (13)
  5. Erdbeeren (6)
  6. Pferde am Bach (4)
  7. ??? Freischuss???

Nur noch fünf Projekte auf der Liste. Finde ich aber gar nicht schlimm momentan.

Zwischendurch upgecyclet – ein Setzkasten

Schlagwörter

,

Wie viele Leben hat eigentlich ein Setzkasten?

Mindestens drei.

Ich hatte vor Jahren meinem Mann einen Setzkasten für seine Lego-Sammelfigürchen (als diese Überraschungstütchen damals aufkamen) gebraucht gekauft und geweißelt. Das fand er erstmal toll und nutzte ihn fleißig – bis wir vor mittlerweile über vier Jahren in unsere aktuelle Wohnung umzogen. Danach hat der Setzkasten es dann nicht mehr bis an die Wand geschafft. Er schlummerte in einer Ecke, wo ich ihn kürzlich wieder fand. Zum Glück genau in dem Zeitraum, als ich mir aus der Bücherei das Buch „Reloved : die besten Upcycling-Ideen für ein buntes Zuhause“ (externer Link) ausgeliehen hatte. Darin enthalten die Idee, wie man aus einem alten Setzkasten einen Schmuckkasten basteln kann.

Genau das habe ich dann auch gemacht.

Die Töchter und ich sind gerade alle auf dem Wickelarmband-Trip, und da die Mädchen meine Sachen immer viel schöner finden als ihre eigenen, während ich mir durchaus auch mal das rosa Armband leihen würde, und da wir sowieso immer ein Problem mit dem Ordnung halten haben, habe ich beschlossen, dass wir unseren Modeschmuck zusammen werfen.

Momentan sind die Mädchen begeistert, welche Möglichkeiten ihnen jetzt alle offen stünden; und ich bin zufrieden, dass sie jetzt (hoffentlich) nicht mehr heimlich in meine Schubladen greifen. Der echte Schmuck hängt natürlich weiterhin nicht offen in der Wohnung herum. :)

Patchworkdecke – Finale (zum 3.)

Schlagwörter

,

Zum dritten Mal lege ich mit einer gewissen Erleichterung die Stricknadeln zur Seite und freue mich über eine fertige Decke. Ist halt doch ein großes Projekt, und für so Gelegenheitsstricker wie mich vielleicht auch eine Nummer zu groß. Aber das war es jetzt erst mal mit großen Strickprojekten, ab sofort wird nur noch Gemüse gehäkelt. ;)

Natürlich habe ich erst nach dem Bett ordentlichst machen, Tagesdecke als neutralen Untergrund auflegen, Patchworkdecke ausbreiten, neun Stunden arbeiten gehen, Kinder ins Bett bringen, Fotoapparat eine halbe Stunde suchen, fehlendes Licht beklagen, Fotos machen und am nächsten Nachmittag hochladen festgestellt, dass eines meiner Kinder (im engeren Verdächtigenkreis Kind 2 und Kind 3) Fingerabdrücke auf der Linse hinterlassen hat. = Das muss so aussehen! Künstlerischer Effekt und so. Andere Leute müssen diese Unschärfe erst mühevoll ins Bild photoshoppen, ich kann das so. :D

Und jetzt kommt mal wieder einer meiner Höhepunkte der Rotation: Es wird gestrichen!

  1. Klarinette (20)
  2. Tecklenburger Turney (16)
  3. Wrath (16)
  4. Patchworkdecke (13)
  5. Erdbeeren (5)
  6. Pferde am Bach (4)
  7. ??? Freischuss???

Bevor ich mich an die Erdbeeren begebe, werde ich einen kurzen Abstecher Richtung Eisbären in der Reisetasche machen. Da hat sich irgendein Fehler eingeschlichen, und unterwegs habe ich irgendwie nie die Ruhe, den zu suchen und entweder auszumerzen oder als verschmerzbar zu deklarieren. Quasi „Zwischendurch gestickt“. ;)

Wrath – Runde 16

Nun denn. In der Küche klappert das Au-pair mit dem Geschirr, im Schlafzimmer schnarcht der kranke Mann, die wieder gesundeten Kinder sind zur Schule, und ich habe mich an den Schreibtisch verkrümelt, um endlich mal wieder zu bloggen. Mein Magen probiert unterdessen aus, was er vom Frühstück hält. So ganz fit sind wir hier alle nicht.

Aber heute mal ohne lange Vorrede, einfach Wrath. Zehn Stunden habe ich ausschließlich schwarz gestickt, schon mal zur Gewöhnung an das Kleid, dass die wütende Lady irgendwann tragen wird, und so schlimm war es ehrlich gesagt gar nicht.

So sah Wrath vorher aus: DSCF1281Und das ist der aktuelle Stand: 20170907_221113Da ich nicht so gerne so wahnsinnig lange Reihen sticke, habe ich immer Zehnerpäckchen gebildet, genau wie die Vorlage das auch tut. So kommt man beim Zählen nicht so schnell raus und es geht schnell voran. 20170907_221045Es hätte ja auch durchaus die Möglichkeit gegeben, etwas anderes als schwarz zu sticken, aber was nützt es mir, die großen Blöcke vor mir herzuschieben? Und wie gesagt, das ganze Schwarz hat unerwartet viel Spaß gemacht. Was mich wirklich beruhigt, denn davon wartet noch eine Menge auf mich. Weiter unten, irgendwann in ein paar Jahren. ;)

Wie geht es nun weiter?

  1. Klarinette (20)
  2. Tecklenburger Turney (16)
  3. Wrath (16)
  4. Patchworkdecke (12)
  5. Erdbeeren (5)
  6. Pferde am Bach (4)
  7. ??? Freischuss???

Mit ziemlicher Sicherheit mit der finalen Runde für meine dritte Patchworkdecke. Stricken passt auf jeden Fall schon mal gut zu dem Wetter, Regen und starker Wind, dazu nur 14 Grad. Und das Mitte September. Statt „indian summer“ haben wir schon mal die Heizung angestellt. Also ab unter die Decke! :)

In der Zwischenzeit

Was bisher geschah: unser Au-pair-Jahr ging Anfang September um, und wir wechselten die junge Damen nahtlos. Unsere Neue ist aus Russland, spricht etwas besser Deutsch als ihre Vorgängerin und sehr viel besser Englisch, was die Verständigung unglaublich vereinfacht – vor allem bei den wichtigen Absprachen. Natürlich soll es sehr bald mehr Deutsch und weniger Englisch werden, aber gerade jetzt bin ich dankbar für die zweite Sprachoption. Und dankbar für die zupackende, mutige Art von K., die sich von den Trotzanfällen des Kleinen nicht einschüchtern lässt und mit anpackt, solange Arbeit da ist. Sie ist jetzt drei Tage da, und ich bin (noch) sehr glücklich. Die Familie nicht, da sie gleich am zweiten Tag Brokkoli gekocht hat. ;)

In der Familie scheint also Entlastung auf dem Programm zu stehen. Dafür hat mich mehr als ein Ehrenamt gepackt, manchmal auch so etwas wie Vereinsleben (mit unserer Schottischgruppe jetzt auch ganz offiziell), und zack: in manchen Wochen bin ich jeden Abend unterwegs. Als ich ein Kind war, war es mein Vater, der so oft unterwegs war, während Mama zu Hause die Stellung hielt. „Von Fremden hab ich das nicht“, wie man so schön sagt. Schön ist das nicht immer. Also, das von zu Hause weg sein und wissen, dass die Kinder schlafen, wenn ich wieder zu Hause bin. Der Rest ist schon schön. Nächsten Dienstag zum Beispiel veranstalten wir in der Bücherei „Shakespeares Sommernachtstraum zum Mitlesen“. Ich freue mich sehr drauf und hoffe inständig, dass viele Leute kommen (was bedeuten würde, dass ich Recht behalten hätte und gewisse andere Leute nicht). Aber es ist wieder ein Abend, an dem ich nicht nach Hause komme. Veranstaltungen und Sitzungen in der und für die Bücherei, Elternabende, Förderverein KiTa und Schule, Tanzen, Chor, Katechese, Freundinnen treffen (viel, viel, viel zu selten). Entweder kann ich die Termine nicht streichen, oder ich will nicht. Viel Zeit und viel Mühe investiere ich in die Versuche, die Kinder tagsüber zu begleiten, zur ersten Blockflötenstunde und zum Klavierunterricht, mal beim Sport zusehen oder wie letztes Wochenende alles Muss-ich-noch-erledigen zur Seite schieben und zum Schwimmbad fahren. Den ganzen Nachmittag im Babybecken hocken, während die Tante mit der Mittleren schwimmen übt (mich lässt sie nicht). Morgens um 6:30 Uhr Kuchen für die Einschulung backen, bevor ich zur Fortbildung aus dem Haus muss.

Was bei all den Terminen auf der Strecke bleibt, ist die Zeit zum Handarbeiten. Kürzlich (?) setze ich mich hin, nahm den Stickrahmen auf, und in der Küche splitterte ein Glas. Kleinen aus den Scherben gehoben, Küche sauber gemacht, anschließend das stinkende Kind auch noch mal (bin ich froh, wenn wir das endlich hinter uns haben!), dann verstand die Große ihre Matheaufgaben nicht, und die Mittlere suchte ihre Turnschuhe. Danach noch dem bettelnden Kleinen ein Bilderbuch vorgelesen, und schon klingelte das Telefon, und es wurde Zeit für die nächste Mahlzeit. Und dann musste ich zum Chor.

Wrath hat ihre zehn Stunden trotzdem bekommen. Aber so lang wie diese Einleitung geworden ist, schreibe ich dazu besser einen eigenen Artikel. Irgendwann. *hüstel*

Turney – Runde 16

Schlagwörter

, ,

Eigentlich wollte ich in den letzten Tagen schon längst geschrieben haben. Vielleicht auch noch mal einen Alltagspost, es waren so erfüllte, bloggeeignete Tage mit Sofaaufbau, routiniertem Volkslauf-Fan-Dasein („Wenn die Kinder laufen, dann rasseln!“ sagt der Kleine heute Morgen beim Anblick eines Straßenschilds mit Warnung vor spielenden Kindern. Das sind die Fans der Zukunft. Oder die Läufer, mal sehen.), Starlight Express, viel Spaghettieis (Möchte jemand etwas anderes bestellen als Spaghettieis? Nein?), Geburtstagsfeier mit mehr oder weniger stümperhaftem Kartendrehen, mehr bezahlter Arbeit, als gut für mich ist, und viel mehr Terminen, als in einen einzelnen Kalender passen. Memo an mich: Ich brauche dringend einen Taschenkalender 2018. Mit genug Platz. Nächstes Wochenende ist Au-pair-Wechsel, meine Schwester da, Chorauftritt, Halbmarathon, Umzug, meine Eltern auch da und überhaupt. Allmählich wird mir wieder alles zu viel, und das gerade mal zwei Wochen nach dem großen Sommerurlaub. Ich brauche neue Stressvermeidungsstrategien. Vielleicht einen Kalender für 2018, in den nur noch ein Termin am Tag passt. Für die ganze Familie.

Und zwischendurch, ganz nebenbei, habe ich mich zehn Stunden an der Turney abgearbeitet. Immerhin bin ich nicht einmal dem Wahn verfallen, irgendetwas fertig bekommen zu können in dieser Runde.

Die Turney im Vorher-Nachher-Bild. Gar nicht so wenig, wie es sich anfühlte. :) Die Wahrheit der Fußbodenfarbe liegt irgendwo dazwischen.

Und ganz, ganz zwischendurch, als ich beim Magic the Gathering-Spielen mit meinem Mann und seinen Magic-Freunden (zum ersten Mal seit x > 3 Jahren) eine halbe Stunde Leerlauf hatte, habe ich im Internet gestöbert und über drei verschiedene Anbieter die Adventskalenderbefüllung für drei Kinder bestellt. Die Mädchen bekommen dieses Jahr größeres Lego in kleinen Portionen, der Kleine Smartmax, Konstruktionsspielzeug für große und kleine Jungs und Chemiker. Die Adventskalendertütchen hatte ich ja für die Book-up-Kolumne schon gebastelt, jetzt muss ich nur noch Lego-Anleitungen zerlegen und Tütchen befüllen, und dann sind die Adventskalender fertig. Wahnsinn. Gäbe es einen Preis für die berufstätige Übermutter des Jahres, ich sollte mich bewerben. Vielleicht wäre es aber gesünder, so zu tun, als würde ich mich nicht kennen? So ganz gescheit kann ich auf jeden Fall nicht sein, Adventskalender im August. Okay, September. Oder ich befülle erst im November, und alles wird gut? Dann wäre vielleicht noch nicht alle Hoffnung verloren.

Alldieweil lasse ich alle Hoffnung fahren und begebe mich in die Düsternis des schwarzen Hintergrundes der schwarz gekleideten, übelst gelaunten Lady Wrath.

  1. Klarinette (20)
  2. Tecklenburger Turney (16)
  3. Wrath (15)
  4. Patchworkdecke (12)
  5. Erdbeeren (5)
  6. Pferde am Bach (4)
  7. ??? Freischuss???

Ich freu mich drauf! (Doch irre.)

Book up! Nr. 18 – Schmuckkästchen und Perlenkette

Zweieinhalb Stunden Turney fehlen noch, und heute Abend besuche ich zusammen mit Töchtern und Au-pair und Tochterfreundin das am längsten laufende Musical der Welt, daher werde ich wohl eher keine zweieinhalb Stunden mehr sticken.

Stattdessen gibt es auf einem anderen Blog mal wieder Bastelei zu sehen: Schmuck samt Schatulle aus alter Bibi & Tina-Zeitschrift diesen Monat:

Quelle: Book up! Nr. 18 – Schmuckkästchen und Perlenkette

Klarinette – Frei-Runde – ach, was weiß ich

Es ist schon ein paar Wochen her, da konnte ich mich nicht für einen Freischuss entscheiden und habe stattdessen entschieden, erst mal mit der nächsten Rotationsrunde zu starten. Die Klarinette war dran. Das Seitenfinale war das Ziel. (Vorherbild)DSCF1243Ziemlich schnell wurde klar, dass das nicht in zehn Stunden zu schaffen sein würde. Also doch ein Freischuss plus eine Rotationsrunde. Ohne Stoppuhr, mit Genuss. :) DSCF1337Es ist schon irre, wie sie sich entwickelt, die Klarinette, wie alle irgendwie abstrus farbigen Kreuzchen hinterher den richtigen Schimmer der Klappe zusammensetzen. Ich bin jedes Mal wieder fasziniert. Und jedes Mal wieder genervt, wenn ich dann doch wieder ein einzelnes Kreuzchen in einer Farbe übersehen hatte und noch mal einfädeln darf. Oder wenn mir völlig klar ist, dass ich dieselben Farben für zwei oder drei weitere Kreuzchen auf der nächsten Seite noch einmal einfädeln muss, da die Klappe ja noch gar nicht fertig ist! DSCF1338Nur, jetzt schon die nächste Seite rauskramen und die Klappe „mal eben schnell“ fertig sticken, das geht nicht. Nicht nur, weil es gegen die Regeln wäre, sondern weil es halt nicht „mal eben schnell“ gehen würde, und die aktuelle Seite bekäme ich dann auch nicht fertig.

Also, wenn ich ehrlich bin, geht es natürlich nicht wegen der Rotationsregeln, denn am liebsten würde ich noch eine Runde machen mit der Klarinette und noch eine und noch eine, und alle anderen Projekte verkämen zu UFOs und würden nie wieder angeguckt. Und das will ich dann doch nicht. Ich lese aktuell einen amerikanischen Kreuzstichblog mit, deren Betreiberin gerade jeden Tag ein anderes UFO bearbeitet. Sie hat ein Bild gepostet mit allen Projektkisten drauf, das sind etwa 20, und die bislang gezeigten (14) Projekte haben alle den Umfang von Klarinette oder Wrath. Bei den allermeisten ist sie noch auf Seite 1. Ich bin tatsächlich fassungslos, wie so etwas passieren kann. Ich verzweifel ja jetzt schon an der fehlenden Zeit und der Tatsache, dass Augen und Fingerfertigkeit irgendwann nachlassen werden und ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage sein werde, in hohem Alter noch umfangreiche Kreuzstichprojekte zu machen. Auch wenn ich dann vielleicht die Zeit hätte. Ach je. Soviel Sand und keine Förmchen. ;)

In der momentan ungeliebten Rotation geht es statt mit noch mehr Klarinette mit noch mehr Pflichtaufgabe weiter:

  1. Klarinette (20)
  2. Tecklenburger Turney (15)
  3. Wrath (15)
  4. Patchworkdecke (12)
  5. Erdbeeren (5)
  6. Pferde am Bach (4)
  7. ??? Freischuss???

Ich sage jetzt einfach mal 20 Runden Klarinette, das haut schon ungefähr hin.